„Ich bin im Ghetto gelandet!“

Ein Gastbeitrag von Janosch Jung. (Fotoquelle: glasseyes view (flickr) Ich habe gerade zusammen mit anderen Referendaren eine Gesamtschule eines ärmeren Viertels im Ruhrgebiet besucht und möchte hier gerne meine Eindrücke von der Schule und das Gespräch mit der Schulleitung schildern, um exemplarisch und anschließend anhand von empirischen Studien zu verdeutlichen, warum und woran unser Schulsystem … „Ich bin im Ghetto gelandet!“ weiterlesen

Europa schuldet Migranten überhaupt nichts

In Bezug auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“ in Teilen der EU lautet ein Narrativ wie folgt: „Die Flüchtlingskrise ist die logische Rache für die durch westliche Regierungen verursachte Destabilisierung des Nahen Ostens. Wenn ihr diese Flüchtlinge nicht wollt, hättet ihr deren Länder nicht bombardieren sollen! Karma! Pech gehabt, also kommt damit klar!“ Eines der Hauptkennzeichen des … Europa schuldet Migranten überhaupt nichts weiterlesen

Die schleichende Selbstabschaffung systemhöriger Tageszeitungen

Ein Gastbeitrag von Claudio Michele Mancini Vom Zeitungs-Star zum Hartz-4-Empfänger Nicht nur die Auflagen der FAZ sind in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen. Sie sind um nahezu 38 % geschrumpft. Bei der SZ sieht die Quote noch vernichtender aus. Die schlagen sich mit einem Minus von weit über 45 Prozent Abonntenverlust herum. Der SPIEGEL hat … Die schleichende Selbstabschaffung systemhöriger Tageszeitungen weiterlesen

Über den „Sozialismus chinesischer Prägung”

Über das Wirtschaftssystem in China wird viel und heiß diskutiert. Der „Sozialismus chinesischer Prägung“ (Deng Xiaoping) enthält in der Tat Merkmale sowohl des Sozialismus (zentrale Planwirtschaft) als auch der „freien“ Marktwirtschaft, welche recht umfänglich gewährt wird, erfahrungsgemäß in allen Größenordnungen respektive Gesellschaftsschichten. (Freilich besteht das ethisch-moralische Problem darin, dass sie sich nicht von sich aus … Über den „Sozialismus chinesischer Prägung” weiterlesen

Buchrezension: Stefan Zweig – Die Welt von Gestern: Eine brillante Autobiographie mit vielen aktuellen Parallelen

Geschichte sei das gleiche Stück mit unterschiedlicher Rollenbesetzung, schrieb Henry de Montherlant (1895-1972) irgendwann zwischen 1930 und 1944 in sein Tagebuch. Wie Stefan Zweig (1881-1942) trat er schließlich durch Suizid aus dem Dasein. Und in der Tat: Beim Lesen des autobiographischen Werks „Die Welt von Gestern“, welches Stefan Zweig zwischen 1939 und 1941, also kurz … Buchrezension: Stefan Zweig – Die Welt von Gestern: Eine brillante Autobiographie mit vielen aktuellen Parallelen weiterlesen

Staatlicher Willkür-Wahnsinn an den Grenzen zu Buntland

China ist ein relativ bevölkerungsschwaches Land. Im Vergleich zu Ländern wie, sagen wir mal, Syrien, Afghanistan, Georgien, Eritrea oder Somalia (SAGES), die zusammengenommen nicht auf ein Viertel der Einwohner des roten Drachens kommen, aber schließlich leben wir in postmodernistischen Zeiten, in denen alles irgendwie relativ ist, richtig? Des Weiteren entspringen diesem sich skandalöserweise auch noch … Staatlicher Willkür-Wahnsinn an den Grenzen zu Buntland weiterlesen