Bildungsmisere und Evolutionspsychologie: Vom Verfall der deutschen Bildung

Teil 1

Als ich Deutschland vor einem knappen Jahrzehnt verlassen hatte, war das quasi-planwirtschaftliche, deutsche „Schulsystem“ bzw. „Bildungswesen“ alles andere als beispielhaft. Angefangen von einer unzeitgemäßen, da auf das Eigentliche in keiner Weise vorbereitenden Lehrerausbildung, über unmoderne Schulen mit einer „Ausstattung“, die kaum über diejenige zu Humboldts Zeiten hinausging, bis hin zu einer Schülerschaft, deren sukzessive intensivierende Demotivation sich deutlich anbahnte. – Letztere war und ist meines Erachtens das Resultat einer Mischung aus (Schul-)Zwang, einer dank Maximalbesteuerung staatlich bedingten Familienzerrüttung (da immer häufiger beide Elternteile arbeiten müssen, um „free stuff“ zu erwirtschaften), sowie einer über Dekaden herbeigeführten, kontinuierlichen Herabsetzung von Bildungs- und Verhaltensstandards, insbesondere in links-grün geführten Bundesländern.

Trotz allem war – zumindest für mich – Unterricht, der den Namen als solchen verdient, möglich, nachdem der Spagat aus Fordern, Fördern, Lernen, Lachen, Bespaßen, Üben und Entspannen mit dem Schülermaterial zwar eine (gewollte) Herausforderung, aber kein Kampf gegen Windmühlen darstellte. Der „Bildungsauftrag“ kam aufgrund eines zwangsläufig notwendiger gewordenen „Erziehungsauftrags“ zwar bereits stetig weniger zum Zuge, allerdings mussten Dinge wie der Dreisatz, das englische Vokabeltraining oder das Üben der Verwendung komplexerer Satzgefüge nicht vermehrt den Platz für Grundsatzdiskussionen räumen, warum beispielsweise „Halt die Fresse, Schlampe“ keine adäquate Entgegnung auf die Feststellung der Kollegin ist, dass der sechste Klogang des Tages unter Umständen unangebracht sei.

Ich führe die im Großen und Ganzen noch umsetzbar gewesene Wissensvermittlung auf denselben Umstand zurück, warum wir aktuell noch nicht im Kalten sitzen oder vor leeren Regalen stehen: Man zehrt(e) vom Fleiß, dem Blut, Schweiß und den Verdiensten aus vergangenen Zeiten, deren Resultate in Form eines bis dato nicht dagewesenen allgemeinen Wohlstands mit dem r-strategischen Einzug und »Marsch durch die Institutionen« schrittweise abgewickelt werden (sollen).

Die sogenannte „r-Strategie“ ist ein Begriff aus der Soziobiologie bzw. Evolutionspsychologie und verleiht denjenigen, die mit ihr „programmiert“ sind, eine Abneigung gegen alle Peer-to-Peer-Wettbewerbe, begrüßen Promiskuität, Alleinerziehung sowie die Unterstützung früh einsetzender sexueller Aktivitäten in jungen Jahren. Darüber hinaus gehen „r-Strategen“ tendenziell von endlosen Ressourcen aus (z.B. Gras; übertragen auf den Menschen z.B. Fiat-Gelddruck mittels staatsmonopolistischer Zentralbanken), weshalb es für sie beispielsweise unerklärlich bzw. nur ein Zeichen von „Ellenbogenkapitalismus“, „Rassismus“ o. Ä. sein kann, sofern sich jemand gegen einen nicht versiegenden Zustrom kulturfremder Netto-Steuerempfänger ausspricht. Diese Strategie wurde gemeinhin entwickelt, um eine Fülle von Ressourcen auszunutzen, und ist häufig in Beutetieren verankert, bei denen die Anzahl der Populationen durch Raubtiere gesenkt und damit die Ressourcen erhöht wurden, die den Individuen zur Verfügung stehen. Das „r“ steht für die maximale „reproduction rate“ (Reproduktionsrate) eines Lebewesens unter entsprechenden Bedingungen.

Der Gegenpart dazu ist die sog. „K-Strategie“, wobei das „K“ dem deutschen Wort „Kapazitätsgrenze“ entnommen wurde und auf diejenigen, die sie verfolgen, eine starke Wettbewerbsfähigkeit sowie Tendenzen zur Abstinenz bis zur Monogamie, zur Erziehung von zwei Elternteilen und zur Verzögerung der sexuellen Aktivität bis zu einem späteren Zeitpunkt im Leben ausübt. Diese Strategie ist am häufigsten bei Arten anzutreffen, denen es an Prädation mangelt und deren Population bis zu dem Punkt gewachsen ist, an dem Individuen miteinander um die begrenzten Umweltressourcen konkurrieren müssen, die ihnen schnell ausgehen. Beide Strategien sind in der Naturwissenschaft sorgfältig evaluiert und anhand einer enormen Vielzahl an Studien auch den Menschen übertragbar. Eine eingehende Analyse findet der geneigte Leser im Buch „Widerstand. Warum zwischen linker und rechter Politik eine Schlacht der Gene wütet“.

Zurück zur deutschen „Bildungslandschaft“. Als ich eine knappe Dekade später aufgrund des chinesischen Corona-Kults gezwungenermaßen nach Deutschland zurückkehrte, staunte ich beim Wiedereintritt in den hiesigen Schuldienst nicht schlecht ob der gegenwärtigen „Standards“ und „Entwicklungen“. Nach einem halben Jahr erwischte ich mich immer wieder bei dem Gedanken, „Schule“ anno 2022 größtenteils als „Verwahranstalt“ zu betrachten.

Teil 2

Kürzlich las ich irgendwo, dass die deutsche Nationalmannschaft, Verzeihung – dass „die Mannschaft“ symptomatisch für den Zustand des gesamten Landes stehe, nachdem sich einmal mehr nicht etwa auf die für Erfolge unumgängliche und notwendige Wettbewerbsfähigkeit konzentriert wurde, sondern auf einen polit-ideologischen Zinnober, welcher längst pathologische Züge angenommen hat. Dem kann ich zustimmen. Und tatsächlich – die Wahnschaft, Verzeihung – „die Mannschaft“ kann anno 2022 durch beliebige Beispiele aus anderen gesellschaftsrelevanten Bereichen ersetzt werden, in denen es genauso aussieht.

Wenn nämlich eine einstige Industrie-, Bildungs- und nicht zuletzt Sport- bzw. Fußballnation schrittweise in die tatsächliche und metaphorische Insolvenz rutscht, dies jedoch nicht erkennt, geschweige denn anerkennt, prasseln die Beispiele von allen Seiten auf jeden ein, der zu sehen gewillt ist. Nur aufgrund meines eigenen beruflichen und familiären Backgrounds wähle ich oben die Bereiche Industrie, Sport und insbesondere Bildung, auch wenn die Liste schier endlos ist: Ökonomie, Kunst, Medien, Journalismus, you name it.

Am Anfang eines Niedergangs einer ursprünglich geschätzten und funktionstüchtigen Rubrik – auch eines auf Samtpfoten daherkommenden – steht zunächst immer das sukzessive Auflösen von sich mit Abstrichen stets bewährt habenden Tugenden, Traditionen und Mentalitäten: Fleiß, Kompetenz, Beharrlichkeit, Pünktlichkeit, Entschlussfähigkeit, Ernsthaftigkeit, Disziplin et cetera. Diese Tugenden können oder konnten durchaus „landesspezifisch“ sein. Der Begriff „konservativ“ rührt daher, dass man derlei Bewährtes beibehalten oder eben „konservieren“ möchte.

Begründet wird die Abkehr davon in der Regel damit, derlei Dinge seien nicht mehr zeitgemäß, „reaktionär“, „im Kern oppressiv“ oder weiß der Geier was noch. Wohlgemerkt Tugenden, denen (auch) die „Erneuerer“ ihren als selbstverständlich betrachteten Wohlstand zu verdanken haben. 

Die Resultate zeigen sich dann nicht über Nacht, sondern nachdem eine kritische Anzahl von Salamischeiben im Zuge der sogenannten Salamitaktik über den Jordan gejagt wurden. Am Ende steht man vor einem dysfunktionalen Scherbenhaufen und es werden sodann wiederum Stimmen laut, die verzweifelt nach Individuen rufen, die den eingebrockten Schlamassel irgendwie beheben. Hier wird dann deutlich, dass Personen gesucht werden, die genau diejenigen Tugenden verkörpern, welche zuvor als obsolet verteufelt wurden. Aus diesem Grund wendet sich beispielsweise ein einst vorbildlicher Weltkonzern wie Siemens an über 70-jährige, selbstständige Ingenieure außerhalb ihrer eigenen Reihen, um Projekte überhaupt noch zum Abschluss bringen zu können. Da dem jüngeren Ingenieursmaterial eher Punkte wichtig sind wie „ausgewogene Work-Life-Balances“ (Übersetzung: Nichtstun hat Vorrang, muss aber irgendwie hochtrabend klingen), im Zuge derer projektrelevante Entscheidungen immer wieder und wieder vertagt und hinausgezögert werden, geht es immer häufiger nicht anders.

Aus demselben Grund wenden sich desillusionierte Sportjournalisten beispielsweise an Personen wie Lothar Matthäus (61 Jahre und bis dato der einzige, deutscher Weltfußballer), sie mögen den verideologisierten Fußball-Sauhaufen doch bitte, bitte wieder auf Vordermann bringen. Sportler wie Matthäus mögen sich zwar nicht durch übermäßiges Sprachtalent hervortun, aber auch hier gilt: In ihrem Bereich verkörpern sie genau diejenigen Tugenden, die „wir“ in einer heilen Ringel-Ringel-Reihe-Regenbogenwelt angeblich nicht mehr benötigen.

Aus demselben Grund wenden sich hier und da um ihren Nachwuchs noch bemühten Elternteile an Elternabenden mit großer Dankbarkeit an mich, dass ich auf grundlegende Basics – sowohl fachlich als auch im zwischenmenschlichen Bereich –, Wert lege, die zu meiner eigenen Schulzeit selbstverständlich waren. In Zeiten jedoch, da sich der einzige Schüler im Klassenverband ohne „LRS“-„Attest“ diskriminiert fühlt, da bei ihm doch tatsächlich noch die Rechtschreibung bewertet wird, alles andere als selbstverständlich. „LRS“ steht für „Lese-Rechtschreib-Schwäche“ und ist nach meiner Erfahrung nichts anderes als ein bildungspolitisches Hintertürchen, um Faulheit, Motivations- und Antriebslosigkeit „wissenschaftlich“ zu rechtfertigen und sich ohne Anstrengung und Leistung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen zu verschaffen. Natürlich wird dieser Anreiz wahrgenommen und die Letzten, die diesbezüglich Schuld auf sich laden, sind die Kinder selbst. Letztere sind die Opfer. 

In dem Moment, wo Politik beziehungsweise deren Ideologie und (Dauer-)Propaganda wichtiger werden als diejenigen „veralteten“ Tugenden, die Industrie, Bildung und Sport zur Blüte verhalfen, ist der Untergang derselbigen vorprogrammiert. Wenn „Zeichensetzen“ wichtiger wird als „Leistung bringen“, wenn gleichgeschaltetes Einheits- und Endlosgelaber wichtiger wird als „Anpacken und Machen“, wenn Bequemlichkeit wichtiger wird als kontinuierliches Lernen, sind Wettbewerbsunfähigkeit, Schande, Demütigung, Spott und nicht zuletzt eine „Regierung“, wie sie aktuell besteht, nur eine Frage der Zeit.

Dass Politiken und damit verbunden die angesprochenen Miseren in allen Bereichen der Gesellschaft selbst jedoch nur das Resultat eines genetischen Selektionsprozesses und damit nicht nur natürlich, sondern auch unvermeidbar sind, werden viele Leute und nicht zuletzt auch viele Libertäre womöglich nie verstehen.

Teil 3

Nochmal: Viele Menschen und nicht zuletzt viele Libertäre womöglich nie verstehen werden, dass die innerhalb einer Gesellschaft auftretenden, sozioökonomischen und – wenn man so will – „moralischen“ Krisen in erster Linie das Resultat eines genetischen Selektionsprozesses sind. Nicht ausschließlich freilich, aber zu einem wesentlich höheren Prozentsatz als allgemeinhin angenommen.

Relativ einfach erkennt man dies unter anderem daran, dass sich auf allen Seiten des politischen oder anti-politischen Spektrums in endlosen Debatten und Streitereien „bekriegt“ wird. Wieder und wieder. Und wieder. Das Resultat ist dabei in der Regel immer dasselbe: Keinerlei Veränderung auf irgendeiner Seite, die Fronten bleiben wie sie sind. Der „Backfire Effect“ lässt grüßen. Kurz zusammengefasst besagt jener, dass sich (politische) Überzeugungen angesichts von Gegenbelegen oder -beweisen nicht ändern, sondern sie stattdessen noch stärker verinnerlicht werden. Nichtsdestotrotz machen sich alle Seiten erneut auf und ergehen sich in der nächsten Schlacht. Völlig abwegig wurde diesbezüglich für mich im Laufe der Zeit die Begründung, warum die Gegenseite zum Schreien logische Erklärungen für Missstand X oder Y nicht begreife, dass sie, also die Erklärung, nur noch nicht „verständlich genug herübergebracht“ worden wäre. „Zu wissenschaftlich.“ „Zu trivial.“ „Zu kompliziert.“ „Zu unterkomplex.“ Was auch immer.

Im Falle der libertären Aufklärungsarbeit wird nun allerdings seit vielen, vielen Dekaden versucht, dieselben Punkte auf alle nur erdenklichen Weisen in „Etatistengehirne“ zu transportieren, seien sie nun meinetwegen intellektueller Art (Ludwig von Mises) oder populärwissenschaftlicher Art (Roland Baader), um nur zwei Beispiele zu nennen. An der Tatsache eines mal mehr und mal weniger übergriffigen Räuberstaates hatte dies jedoch niemals etwas geändert.

Die relativ junge Wissenschaft in Gestalt der Evolutionspsychologe liefert hierfür die meines Erachtens bisher schlüssigste Erklärung. Zunächst einmal horcht der Evolutionspsychologe auf und stellt fest, dass sich der Stein des Anstoßes letztlich immer aus einem von insgesamt fünf Bereichen rekrutiert, und zwar sowohl flächendeckend als auch unabhängig über Länder- und kontinentale Grenzen hinaus. Diese fünf Bereiche – Einstellung gegenüber (freiem) Wettbewerb beziehungsweise die damit verbundene Aggression oder Verteidigung, Promiskuität versus Monogamie, Kindererziehung mit hohem oder niedrigem „Investitionsaufkommen“ (elterlichem Aufwand), die Sexualisierung des Nachwuchses sowie die Bindung (Loyalität) gegenüber der eigenen Gruppe – bilden das geistige Fundament aller.

Fragen Sie einen Linken, Rechten, Libertären und alles dazwischen, warum er es einfach nicht lassen kann, zu Thematiken wie Steuererhöhung, Migration oder „Gender Studies“ aktiv die Konfrontation zu suchen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, als Antwort irgendetwas im Stile von „Ich kann nicht anders“, „Ich kann das nicht so stehen lassen“ et cetera zu hören. Die Evolutionspsychologie geht unter anderem auch diesem Umstand auf den Grund, da die spannende Frage lautet: Warum können wir eigentlich nicht anders? Warum können wir oftmals etwas „nicht so stehen lassen“?  

Antwort: Da sich unser Gehirn im Verlaufe der Evolution an biologische Prozesse und gewachsene Entwicklungskapazitäten angepasst hat beziehungsweise mit diesen übereinstimmt. Dies bedeutet übrigens nicht, wie mir bereits fälschlicherweise in einer Rezension unterstellt wurde, wir seien quasi hoffnungslos „determiniert“. Der freie Wille, welcher von Nöten ist, um Qualitäten vergleichen, einschätzen und unterscheiden zu können, wird durch die r/K-Selektion nicht aufgehoben, sondern lediglich vorbelastet. IQ und Epigenetik reden hier zudem noch ein Wörtchen mit, doch würden vertiefte Ausführungen hierzu an dieser Stelle den Rahmen sprengen.

Eine kurze Gegenüberstellung der r- und K-Strategie können Sie in meiner ersten Kolumne nachlesen. Übertragen auf die zu großen Teilen desaströsen Zustände an deutschen Schulen können Sie sich in diesem Zusammenhang nun die folgende Frage stellen: Welche Art von Nachwuchs beziehungsweise Schülerschaft werden Sie erhalten, wenn sich über Dekaden hinweg die (unter Linken wesentlich verbreitetere) r-Selektion durchsetzt und Siegeszüge in Parlamenten, Kultusministerien, Sportverbänden et cetera feiert?

Richtig. Sie werden es mehr und mehr mit jungen Leuten zu tun haben, die unter anderem…

  • …eine Aversion gegen (faire) Wettbewerbe hegen („Ich habe ein Attest XY, Sie dürfen meine Rechtschreibung/Mitarbeit/Rechenleistung nicht bewerten!“) und gleichzeitig durch die „von oben“ schrittweise durchgesetzte Nivellierung von Leistungsstandards zudem darin bekräftigt werden, auch ohne Schweiß und Tränen Klassenziele, Ausbildungsplätze und dergleichen erreichen zu können. (Sie erinnern sich: Lieber überträgt Siemens, sofern die Möglichkeit besteht, das Projektmanagement über 70-jährigen, selbstständigen Ingenieuren als dem „Work-Life-Balance-Nachwuchs“ in den eigenen Reihen.)
  • …ein großes und immer stärkeres Augenmerk auf sexuelle Freizügigkeit legen. Als Fünft- oder Sechstklässler einen festen Freund oder eine feste Freundin zu haben und darüber hinaus in Klassenchats eine sexualisierte Sprache an den Tag zu legen, welche unsereins nur so mit den Ohren schlackern lässt, ist keine Seltenheit (mehr). Unter r-Strategen sind die Bereiche Frühsexualisierung beziehungsweise frühe sexuelle Reife und Aktivität von immenser Wichtigkeit. In Kürze: Das r-selektierte Gen-Set fördert frühe sexuelle Aktivität in starkem Maße, da dadurch die Notwendigkeit für Qualität sinkt. Alles, was sexuelle Kapazitäten in Bezug auf Qualität verringert, fördert r-selektiertes Sexualverhalten und infolgedessen die Fortpflanzung des r-Gen-Sets. Es ist gewiss kein Zufall, dass mit der „Sexualerziehung“ mittlerweile schon bei Erstklässlern begonnen wird, die unter anderem Fragen diskutieren sollen wie „Was ist, wenn dein Freund oder deine Freundin Sex haben wollen, du aber nicht?“.
  • …immer häufiger desaströsen Familienverhältnissen entspringen. Letztere wiederum ergeben sich wiederum in erster Linie aus der Alleinerziehung und damit Überforderung eines Elternteils. Und – don’t kill the messenger – hierbei wiederum aus der Überforderung der Mütter – von glorreichen Ausnahmen selbstverständlich abgesehen. 91 Prozent der alleinerziehenden Eltern in Deutschland sind Mütter. Nicht nur sind die katastrophalen Auswirkungen (Kriminalität, Verhalten, Leistung) infolge mütterlicher Alleinerziehung statistisch unwiderlegbar dokumentiert, sondern – Sie ahnen es bereits – zudem ebenfalls Kernmerkmal einer (linken) r-Strategie. Das Loswerden von Vätern ist deshalb „wichtig“, da „r’s“ wie Kaninchen produziert werden, nachdem man Väter aus den Familien zieht. Erreicht wird das Ziel unter anderem durch die Verunglimpfung der Ehe, durch die Verunglimpfung von (weißen) Männern im Allgemeinen, durch den Hass auf ein (weißes) Patriarchat, und nicht zuletzt durch die Hervorhebung und Förderung vermeintlich starker, heldenhafter, feministischer, alleinerziehender Mütter. An die Stelle traditioneller Väter soll zunehmend „Vater Staat“ treten, der „grenzenlose Ressourcen“ (Fiat-Gelddruck) herniederregnen lassen kann. Das unendliche Gras der Kaninchenwelt wird durch die scheinbar unendliche Staatswährung ersetzt. Gleichzeitig erklärt sich dadurch die Feindseligkeit vieler Linker gegenüber (weißen) Männern und/oder „Patriarchen“. Auf der anderen Seite strebt die K-Strategie der Konservativen nach stabilen Familien beziehungsweise stabilen Familienverhältnissen sowie Monogamie. Konservative wollen in der Regel starke Väter, die gemeinsam mit ihren Frauen intensiven Aufwand bei der Aufzucht und Erziehung ihrer gemeinsamen Kinder betreiben, inklusive einer relativ gut ausgeprägten Vorhersagbarkeit von Handlungen sowie Ressourcen-Begrenzung, damit infolge das K-Gen-Set blühen kann.
  • …eine sogenannte „Teddywerfer“-Mentalität gegenüber wildfremden Personen entwickeln und zelebrieren: „Migranten“, „Flüchtlinge“ – und dabei überwiegend Männer. Die geringe Loyalität gegenüber der (eigentlichen) eigenen Gruppe oder Sippe einerseits sowie die Überbetonung und „Verhätschelung“ des Fremden andererseits sind ebenfalls Kernmerkmale r-selektierter „Mindsets“. Dabei ist auch zu betonen, dass eine fehlerhafte Funktion der Amygdala sowie des präfrontalen Cortex im Zusammenhang mit der r-Strategie nachgewiesen wurde. Stark verkürzt ausgedrückt fördert dies unter anderem die steigende Unfähigkeit, echte Gefahren (Inflation, Schulden, Migrantenkriminalität et cetera) als solche zu erkennen und stattdessen quasi rund um die Uhr „Phantom-Gefahren“ vorzuschieben („Rechtsextremismus“, „Klimawandel“ et cetera).

Ich könnte auf Basis meiner eigenen Lehrtätigkeit ganze Kolumnen mit empirischen Belegen zu jedem einzelnen Punkt füllen, belasse es an dieser Stelle jedoch dabei. Eine eingehende, evolutionspsychologische Analyse zu allen Bereichen findet der geneigte Leser hier:

Widerstand. Warum zwischen linker und rechter Politik eine Schlacht der Gene wütet.


Dieser Artikel erschien zunächst auf Freiheitsfunken.info.
Bildquelle: Shutterstock

2 Kommentare zu „Bildungsmisere und Evolutionspsychologie: Vom Verfall der deutschen Bildung

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