Die BUNTschau: Mai 2021 (Teil 5)

Corona-Diktatur, Teil 1

Im April 2020 wurde im kommunistischen Dreckloch Berlin die Messehalle 26 am Funkturm in ein Krankenhaus umgebaut. So entstand das „Corona-Behandlungszentrum Jaffeestraße“ (CBZJ).

Es besteht aus 488 Betten, die mit allem notwendigen medizinischen Gerät ausgestattet sind. Der Aufbau kostete lumpige 31,3 Millionen Euro. Pro Monat werden Betriebskosten in Höhe von 300.000 Euro fällig. Insgesamt verschlang das CBZJ also bisher 34,6 Millionen Euro.

Aber noch kein einziger Patient wurde dort versorgt. Die Halle mit den 488 Betten steht seit einem Jahr leer. Am 10. September 2020 wurde „eine Übung mit Übungspatienten erfolgreich durchgeführt“, das war alles.

Soweit die nackten, unverfälschten, unkommentierten Fakten. Wir haben lange überlegt, welche Pointe man hier setzen könnte, aber selbst mit größter Anstrengung konnten wir das nicht mehr toppen.

Corona-Diktatur, Teil 2

Das Ermächtigungsgesetz, äh, sorry, das „Corona-Notstandsgesetz“ sollte am 30. Juni auslaufen. Allerdings – „Überraschung!“ – wurde sehr rasch laut darüber nachgedacht, es erneut zu verlängern, und schließlich kam es sodann auch dazu – der nächste hochkriminelle Akt eines Narrenfreiheit genießenden Unrechtsregimes. Die fadenscheinige Begründung: Zur Verhinderung von „Jojo-Effekten“.

Wir – und viele andere, die den Zirkus durchschaut haben – sagen seit fast einem Jahr, dass es niemals enden wird. Das gilt aber als rrrrääächte Verschwörungstheorie. So wie alles, das wir – mal mehr oder weniger spaßeshalber – angedeutet haben und dann eingetreten ist. Dabei ist es keine Verschwörungstheorie, sondern folgt einer Logik des menschlichen Handelns. Dass Politiker eine Machtfülle, die sie sich einmal angeeignet haben, wenn überhaupt, nur in seltenen Fällen freiwillig wieder zurückgeben, kann man im Geschichtsbuch nachlesen.

Denken wir das mal kurz zu Ende: Von allen bisherigen Lügen wie „Inzidenzwert“ ist der „Jojo-Effekt“ die genialste, denn damit kann man jedwede totalitäre Maßnahme wirklich bis zum Sanktnimmerleinstag aufrechterhalten.

Ungeimpfte als baldige Sündenböcke

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass der (absurde) Druck auf Ungeimpfte in Buntland fortan stetig zunehmen wird. Der Grund hierfür wird unseres Erachtens eine Mischung aus Bedauern und Neid auf Seiten der Geimpften sein. Bedauern, nachdem man sich nach und nach bewusst wird, den eigenen Körper womöglich einer irreversiblen Hau-ruck-Aktion mit ungewissem Ausgang ausgesetzt zu haben, während von immer mehr Nebenwirkungen und „nichts damit zu tun habenden“ Todesfällen berichtet werden wird.

Daraus hervorgehend Neid auf diejenigen, die auf die Schnelle zusammengerührten Pharma-Cocktails ohne Langzeitstudien skeptisch gegenüberstehen und sich deshalb dagegen entschieden und entscheiden. Letztere sind dann nicht etwa stinknormale, vernünftige Individuen, die es ablehnen, sich lediglich aufgrund einer absurden Massenhysterie bzw. eines Kultes wegen irgendeine Suppe injizieren zu lassen, — sondern unvernünftige „Gefährder“ und Klima-, äh, „Corona-Leugner“, welche „die Umwelt“, äh, das „Allgemeinwohl“ und die „Volksgesundheit“ hassen.

Das Jahr 2040

Das Jahr 2040. Annalena Bumsbock ist seit 20 Jahren Weltdiktatormarionette. Alle Kritiker des bunten Totalitarismus sind tot. Flugzeuge und Duden gehören der Vergangenheit an. Es gibt 4791 Geschlechter und Lachen ist nun illegal. Ich bin der letzte weiße, heterosexuelle Clown, and this is my honk.

Apropos 2040

Der vergessene Judaslohn

Vor kurzem berichteten wir über die 25.220,28 Euro Nebeneinkünfte, die Trampolina Baerbock rein zufällig vergessen hat, dem Bundestag zu melden. Kann man ja mal vergessen, wenn’s von der eigenen Partei kommt. Es handelte sich dabei übrigens um Weihnachtsgeld, das sie sich selbst genehmigt hatte.

Kurz darauf hatte auch Cem Özdemir Sonderzahlungen seiner Partei an ihn publik gemacht. Das Büro des Grünen-Bundestagsabgeordneten teilte mit:

„Herr Özdemir hat im Mai 2021 Jahressonderzahlungen (Weihnachtsgeld) für die Jahre 2014 bis 2017 eigenständig nachträglich der Bundestagsverwaltung gemeldet, nachdem ihm und seinem Büro aufgefallen ist, dass dies versehentlich nicht bereits erfolgt ist.“

Ja, auch hier kann man läppische 20.580,11 Euro schnell mal vergessen, die fallen ja kaum auf bei den Absahnern in der Politik, die an leistungslosen, unbegründeten Sonderzuwendungen Summen erhalten, für die der Ottonormal-Steuersklave durchschnittlich ein ganzes Jahr schuften muss.

Ist es nicht herzerwärmend, dass die grünen Christen-Hasser einem Nicht-Christen, der daher auch höchstwahrscheinlich kein Weihnachten feiert, ein so üppiges Weihnachtsgeld auszahlen, von dem jeder Weihnachtsfreund im realen Erwerbsleben nur träumen kann? Gut zu wissen: Wenn’s um die eigene Kohle geht, scheut man sich bei den Ökofaschisten auch nicht vor des Heilands Geburtstag.

Doch damit nicht genug: Kurz drauf gestand auch der Ehrenpapst der Church of Corona, Nutty Professor Karl Klabauterbach, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass er seine gesamten Nebeneinkünfte in dieser Legislaturperiode noch nicht der Bundesverwaltung gemeldet hatte. Mit zwei Monaten Verspätung meldete er einen Vorschuss für ein Buchprojekt nach, seinen Angaben zufolge handelt es sich um 31.000 Euro. Aus vier Vorträgen seit 2018 meldete er Einnahmen von 17.850 Euro nach.

Auf die Frage, wie es zu dem Versäumnis habe kommen können, erklärte er, das sei „simpel“. Er sei zu spät dran gewesen. Er habe eine Augenoperation hinter sich gehabt, und wegen „diverser anderer Belastungen“ habe er es zwei Monate versäumt, den Bundestag darüber in Kenntnis zu setzen.

Ja, das kann man gut verstehen: Wer die ganze Zeit nur von Fernsehstudios zu Fernsehstudio vagabundiert, um das Panik-Level auf dem Höchststand zu halten, hat keine Zeit, sich um seine Nebeneinkünfte zu kümmern. Lauterbach hat sich entschieden, die kompletten Einnahmen aus den Vorträgen, also die deutlich kleinere Summe, für Kinder in Indien zu spenden, die unter der Corona-„Pandemie“ leiden.

Ja, lieber Karl, schick dein Geld ruhig nach Indien, wo die Kinder so schlimm unter der Greisen-Grippe leiden. Ein Glück, dass es hierzulande keine Kinder gibt, die darunter leiden. Sondern nur unter den Maßnahmen, die eine Folge der Panikmache von totalitären Größenwahnsinnigen wie Lauterbach sind.

Der gesamte Vorgang ist mal wieder bezeichnend für den linksgrünen Gutmenschenmüll: Stockbesoffen von der eigenen Doppelmoral, raffgierig bis zum Erbrechen, verlogen bis zum Anschlag, voller Hass auf alles Eigene, dafür aber ausgestattet mit einer stabilen Masse an Übernächstenliebe.

Rasanter Fortschritt des Totaltotalitarismus

Der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke veröffentlichte Mitte 2020 auf seiner offiziellen Facebook-Seite ein Bild von der deutschen Kapitänin Carola Rackete mit der Zeile: „Ich habe Folter, sexuelle Gewalt, Menschenhandel und Mord importiert.“

Im Text dazu ergänzte er:

„Mit solchen Kriminellen können sich nun die Menschen in Europa herumschlagen – eine Verantwortung dafür, wen Rackete da gesetzwidrig auf den Kontinent geschafft hat, übernimmt sie natürlich nicht.“

Egal, was man von Björn Höcke halten mag, das ist hier nebensächlich. Doch sollte es unbestritten sein, dass es sich hierbei um eine zulässige Meinungsäußerung handelt. In seinem Post spielte der AfD-Politiker nämlich auf Racketes Tätigkeit an Bord der Sea-Watch 3 an. Im Jahre 2019 fuhr sie ohne behördliche Erlaubnis in einen italienischen Hafen ein. An Bord befanden sich Dutzende Migranten. Drei Männer aus Guinea und Ägypten wurden ein Jahr später von einem Gericht in Messina wegen Folter, sexueller Gewalt, Menschenhandel und Mord zu jeweils 20 Jahren Haft verurteilt. Damit hat Höcke nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Fakten auf seiner Seite.

Doch nützt einem das rein gar nichts im besten und freiesten Deutschland aller Zeiten: Es wurden Ermittlungen wegen „Volksverhetzung“ aufgenommen, denn die Wahrheit gilt im Merkel-Regime als Volksverhetzung. Deswegen wurde im Dezember 2020 die Immunität Höckes im Landtag aufgehoben. Am 5. Februar 2021 wurde dem durch die Staatsanwaltschaft Mühlhausen beantragten Durchsuchungsbeschluss, stattgegeben. Höcke schrieb dazu auf seinem Telegram-Kanal:

„Dass die Hausdurchsuchung erst mehr als drei Monate später stattfinden sollte und dieser Vorgang unmittelbar in die Wahlkampfzeit fällt, mag man für einen Zufall halten.“

Halten wir fest: Die Unverletzlichkeit der Wohnung ist (war) ein Grundrecht gemäß Artikel 13 des Grundgesetzes. Dieses Grundrecht darf (durfte) – wie alle Grundrechte – nur unter ganz besonderen Umständen eingeschränkt werden, und diese Einschränkung muss (musste) verhältnismäßig sein.

Man hat durchaus Verständnis dafür, dass jemandem, gegen den ausreichende Verdachtsmomente bestehen, dass er einen Bombenanschlag plant, ein Kind entführt oder einen Mord begangen hat, die Bude gestürmt wird. Aber hier ging es um ein Posting auf Facebook. Und zwar nicht etwa – wie behauptet – um ein „volksverhetzerisches“, was immer das auch sein mag, sondern um eine erlaubte Meinungsäußerung auf der Basis von Tatsachen. Wer das verhältnismäßig findet, kämmt sich auch mit dem Hammer.

Der Fall wurde öffentlich, weil es sich bei Höcke um einen sehr prominenten und umstrittenen Oppositionellen handelt. Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass immer mehr Menschen Opfer von willkürlichen Hausdurchsuchungen werden, weil sie unliebsame Meinungsäußerungen in den sozialen Medien getätigt haben.

Was glaubt man bei einer solchen Hausdurchsuchung zu finden, wenn jemand etwas postet, das nichts anderes als eine regimekritische Meinungsäußerung ist? Nun, einerseits hofft man auf belastende Zufallsfunde, andererseits – und das ist der Hauptgrund – dienen solche Maßnahmen der Einschüchterung von Aufmüpfigen. Dass Höcke wegen einer harmlosen und keineswegs illegalen Meinungsäußerung die Wohnung gestürmt wurde und dabei sogar die Computer und Handys seiner Familienmitglieder durchsucht wurden, wurde öffentlich, und ab sofort überlegt sich jeder dreimal, was er in den sozialen Netzwerken äußert. Es ist die alte Erfolgsformel der Kommunisten:

„Bestrafe einen, erziehe hunderte.“

So wird ein Klima der Angst geschaffen, und der Justizapparat dient sich den Unterdrückern in der Politik als verlängerter Arm an. Auch der Verfasser dieser Zeilen wurde bereits vor zwei Jahren mal morgens von der Polizei aus dem Bett gerupft, weil sich ein Sozialist im Internet von ihm beleidigt fühlte. Zum Glück hatte die Justiz das in diesem Fall dann anders gesehen – das aber auch erst in zweiter Instanz. Ob das heute noch genauso ausgehen würde, sei dahingestellt.

In jedwedem Unrechtssystem fanden sich stets willfährige Juristen, die dem Terror des Regimes gegen Abweichler und Andersdenkende einen rechtsstaatlichen Anstrich verpassten (und auch hierfür könnten wir aus dem eigenen Umfeld einige Beispiele aufzählen). Das hat in Deutschland traurige Tradition: Der Großteil der Teilnehmer der Wannsee-Konferenz waren die Top-Juristen des Dritten Reichs. Dagegen war Väterchen Stalin eine ehrliche Haut, der hat sich mit so etwas Lästigem wie einer Rechtsstaats-Simulation erst gar nicht aufgehalten.

Es geht auch subtiler, da gibt es Vorstufen: Dem reichweitenstarken, regierungskritischen Journalisten Boris Reitschuster wurde bereits zum zweiten Mal das Konto gekündigt. Vielen anderen, weniger bekannten Journalisten, YouTubern und Bloggern, die sich kritisch über die Asyl-, Corona- oder Klimapolitik der Regierung äußerten, ging es ähnlich. Ständig verschärfte Gesetze zur Unterdrückung unliebsamer Meinungen helfen dem Staat, immer rigoroser gegen jedwede Form von Opposition vorzugehen. Wirklich schlimm daran ist, dass der Großteil der Bevölkerung gar nicht merkt, dass wir längst schon unaufhaltsam in eine Diktatur abgleiten, sondern das auch noch gutheißt, da man schließlich etwas gegen „Hass und Hetze“ unternehmen muss. Dabei sind „Hass und Hetze“ reine Willkürbegriffe, die zur Diffamierung von Meinungen missbraucht werden, die von der Staatsdoktrin abweichen.

Wir fragen euch: Wollt ihr die totale Corona-, Klima- und Meinungsdiktatur? Wollt ihr sie – wenn nötig – totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?

Ministerium für Wahrheit

Der WDR Rotfunk, eine kommunistische Behörde mit angeschlossenem Fernsehsender, widmete am 26. Mai einen Beitrag der Sendereihe „Markt“ den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China.

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas sei beeindruckend und „seit Jahrzehnten schwarz auf weiß festgeschrieben“, so leitete die Moderatorin Anna Planken das Thema ein. Dazu hielt sie die sogenannte „Mao-Bibel“ in die Kamera. Das „kleine rote Buch“ mit Reden und Schriften des Diktators diente zur ideologischen Schulung der Soldaten.

Im folgenden Einspieler wird der Ausspruch Maos von 1956 zitiert:

„Im Jahre 2001 wird China zu einem mächtigen sozialistischen Industrieland geworden sein. So muss es kommen.“

Dafür wird dem Urheber attestiert:

„Mao hatte echten Weitblick.“

Wo westliche Firmen „nur von Quartalsbericht bis Jahresabschluss“ planten, sei China mit einer „jahrzehntelangen Strategie“ zur größten Volkswirtschaft der Welt geworden.

Versehentlich (?) unerwähnt blieb, dass es nicht Mao war, dessen „Weitblick“ den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas einläutete, sondern die marktwirtschaftlichen Reformen seines Nachfolgers Deng Xiaoping, und vor allem, dass dieser Aufstieg nicht wegen der in weiten Teilen staatlich kontrollierten Wirtschaft, sondern trotz der in weiten Teilen staatlich kontrollierten Wirtschaft erfolgte.

Ebenfalls unerwähnt blieb – sicher auch nur „versehentlich“ – dass das blutrünstige, folternde und mordende Terror-Regime unter Mao schätzungsweise 45 Millionen Tote zu verantworten hat. Damit ist Mao zahlenmäßig der größte Schlächter der Menschheitsgeschichte.

Nun dürft ihr aber bitte nicht denken, verehrte Leser, dass der zwangsgebührenfinanzierte Staatspropaganda-Märchenfunk hier eine menschenverachtende kommunistische Diktatur durch Weglassung der üblichen unschönen Begleiterscheinungen einer solchen reinwaschen wollte.

Mitnichten! So etwas würde der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk doch niemals tun, wo er doch laut Rundfunkstaatsvertrag zur neutralen, objektiven Berichterstattung verpflichtet ist und zudem einen Bildungsauftrag zu erfüllen hat! Oder habt ihr es jemals erlebt, dass an diesen eisernen Prinzipien auch nur leicht gerüttelt wurde? Nie und nimmer!

Die ursprünglich geplante Ausgewogenheit der Sendung scheiterte – ganz profan – am schnöden Mammon!

Wie ihr wisst, hatte die Regierung Sachsen-Anhalts im letzten Dezember entgegen dem Willen aller anderen Länder die Erhöhung der Zwangsgebühren, äh, sorry, der „Demokratieabgabe“ in Deutschland von monatlich 17,50 Euro auf 18,36 Euro zum 1. Januar 2021 blockiert. Seitdem ist „unser“ Qualitätsfunk notorisch klamm, es wird gespart an alle Ecken und Kanten, die Intendanten mussten empfindliche Gehaltskürzungen hinnehmen und sind sogar auf Dienstfahrräder umgestiegen, und im letzten Winter blieb bei den meisten Landesanstalten die Heizung kalt.

Selbstverständlich haben insbesondere die Redaktionen unter den Sparzwängen zu leiden. So auch beim WDR-Format „Markt“, dem just in dem Moment, als man den Teil über Maos Massenmorde und die große Hungersnot produzieren wollte, die Kohle ausging.

Daher möchten wir euch aus aktuellem Anlass vorwarnen, um euch eine herbe Enttäuschung zu ersparen: Die nächste Doku übers Dritte Reich behandelt nur den auf Pump finanzierten wirtschaftlichen Aufschwung der ersten Jahre des Hitler-Regimes. So Nebensächlichkeiten wie der Zweite Weltkrieg oder der Holocaust fielen leider dem Rotstift der Controller zum Opfer.

Das hat man davon, wenn der teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunk der gesamten Welt kaputtgespart wird.

Schöne neue Welt

Grünen-Chef Robert Habeck hatte die Verbreitung von „Hass und Hetze“ gegen seine Co-Vorsitzende und Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock als „nicht erträglich“ kritisiert. „Ich bewundere Annalena, wie sie damit umgeht“, sagte Habeck laut Südwestrundfunk (SWR) im „Interview der Woche“ des Senders, das am Samstag ausgestrahlt wurde.

Dass die Partei und die erste Kanzlerkandidatin ihrer Geschichte derzeit „voll im Wind“ stehe, sei normal, sagte Habeck. Dies gelte jedoch nicht für die Härte und Niveaulosigkeit, mit der Baerbock seit ihrer Nominierung in den sozialen Netzwerken angegangen werde.

Ja, so kann man sich die unschöne Wahrheit zurechtlügen. Was seit jeher eine Kernkompetenz der Grünen ist.

Lieber Robert Habeck, wir stören Sie ja nur ungern in Ihrem Wolkenkuckucksheim, doch wäre es ratsam, sich vor dem Erbrechen eines solch hanebüchenen Unsinns zunächst einmal mit den Fakten vertraut zu machen und dann Ursache und Wirkung in die richtige Reihenfolge zu pressen.

Bei dem, was Sie hier als „Hass und Hetze“ bezeichnen, handelt es sich tatsächlich um Kritik. Durchaus pointierte und mitunter sicher auch herbe Kritik. Aber größtenteils eben halt nur Kritik.

Und jetzt kommt der Haken an der Sache: Von einigen wenigen ehrverletztenden Ausfällen abgesehen ist diese Kritik vollumfänglich berechtigt. Es vergeht nämlich fast kein Tag, an dem Trampolina nicht einen neuen Baerbock schießt, mit dem sie ihren Kritikern eine Steilvorlage bietet.

Das Problem, lieber Herr Habeck, sind nicht die zahlreichen Menschen, die sich fragen, wie die Grünen eine solche Frau als Kanzlerkandidatin nominieren konnten, sondern die Grünen, die eine Frau als Kanzlerkandidatin nominiert haben, die permanent strunzhackendämlichen Schwachsinn von sich gibt, von nichts eine Ahnung hat, Fakten und Zahlen durcheinander bringt und zu allem Übel kaum einen deutschen Satz unfallfrei formulieren kann. So herum wird ein Schuh draus!


(Autoren: Apo & die Stahlfeder)

(BUNTschau Mai 2021, Teil 3  <—> BUNTschau Juni 2021)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangt ihr hier.)

Ein Kommentar zu „Die BUNTschau: Mai 2021 (Teil 5)

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