Die BUNTschau: Mai 2021 (Teil 4)

Hier ist die Erste Deutsche BUNTschau mit den Irrsinnsthemen des Monats Mai (Teil 4):

Dr. No

Franziska Giffey, ihres Zeichens spezialdemokratische Bundesministerin für Familie, Frauen, Laber-Rhabarber, Sinnlos-Gedöns und Nutzlos-Geschwätz, war am 19. Mai überraschend zurückgetreten.

Auslöser waren die Zweifel an ihrer Dissertation. Dabei stand das endgültige Ergebnis der Überprüfung noch aus und wurde erst in Kürze erwartet.

Hochrangige Spezialdemokraten wie der renommierte Israel-Kritiker und Außenmini Heiko Maas oder die Hamas-Barbie Sawsan Chebli lobten diesen Schritt als besondere Charakterstärke.

Ja, das ist doch mal echte Charakterstärke – oder zumindest das, was man sich bei der SPD darunter vorstellt: Zwei Jahre uneinsichtiges, unwürdiges Herumgeeiere, und dann kurz vor Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses, nachdem bereits durchgesickert war, dass die zweite Prüfung wohl mit einer Aberkennung des Titels enden würde, tritt sie dann endlich zurück.

Und in der SPD wurde nicht etwa die Frage gestellt, warum Giffey aufgrund der drohenden Aberkennung ihres Doktortitels zwar ihr Ministeramt abgebe, aber dennoch den Job als Regierende Bürgermeisterin anpeile und damit am Ende womöglich sogar zur Dienstherrin jener Universität werden könnte, die ihr den Doktorgrad erst verlieh und dann wieder entzog. Stattdessen gab es in der Partei Lob und Unterstützung für Giffeys Schritt, den blutroten Berliner Senat zu kapern. Was aber irgendwie verständlich ist, denn dafür braucht man beileibe keinen Doktor. Um das kommunistische Shithole an der Spree endgültig vor die Wand zu fahren, ist man nämlich bereits hoffnungslos überqualifiziert, wenn man bloß mal eine Universität von innen gesehen hat.

Annalenas Alzheimer

Kanzlerkandidatin und Grünen-Chefin Annalena Baerbock hatte dem Bundestag Nebeneinkünfte aus den Jahren 2018 bis 2020 nachgemeldet. Dabei soll es sich um insgesamt vier Sonderzahlungen der Grünen an die Politikerin handeln, die sich auf insgesamt 25.220,28 Euro belaufen.

Jetzt aber mal halblang! Eine so läppische Summe, die mal eben das Netto-Jahresgehalt eines Normalverdieners ist, kann einem doch mal durchgehen! #Schlechtestenauslese

Spaßvogel

Staatskomiker Dr. Eckart von Hirschhausen ließ uns in einem Spiegel-Interview über die Rhetorik des Verzichts und die Klimakrise wissen:

„Beim Kauf von einem Kilo Hackfleisch für 99 Cent sollte man verpflichtet sein, einen 20-Liter-Eimer Gülle mit nach Hause zu nehmen.“

Hihihi, hohoho. Nun, das billigste Hackfleisch, also aus Stallhaltung, kostet nicht etwa 99 Cent, sondern rund 5 Euro das Kilo. Aber das kann der arme Ecki als Akademiker und Bezieher leistungsentkoppelter staatlicher Transferleistungen natürlich nicht wissen. In seinem Elfenbeinturm meidet man bekanntlich den Kontakt zum Plebs, der für die Zwangsgebühren richtig arbeiten gehen muss und daher auf den Preis achten muss, wenn er sich mal Fleisch gönnen will.

Royal Flash

In den USA garantiert der Erste Zusatzartikel zur Verfassung die Meinungsfreiheit. Und zwar – im Gegensatz zu Deutschland – uneingeschränkt. Weshalb in den USA kein Mensch wegen eines Wort- oder Meinungsverbrechens im Gefängnis sitzt oder sonst wie bestraft werden kann.

Der britische Niemals-Thronfolger Prinz Harry bezeichnete die verfassungsmäßig garantierte uneingeschränkte Meinungsfreiheit der Amerikaner als „bonkers“, sinngemäß „verrückt“ und „übergeschnappt“.

Dass er ungestraft einen solchen Unsinn von sich geben kann, hat der Bastard vom Rittmeister übrigens dem Ersten Zusatzartikel der Verfassung zu verdanken. Bleibt für ihn nur zu hoffen, dass er dafür nicht mit den Vorzügen des Zweiten Zusatzartikels konfrontiert wird…

Voll alimentiert aus dem gut laufenden Familienbetrieb auszusteigen, um nicht mehr so sehr in der Öffentlichkeit zu stehen, und sich dann alle paar Wochen mit neuen strunzhackendämlichen Wortmeldungen in die Öffentlichkeit drängen – das ist übrigens ziemlich „bonkers“, lieber Harry!

Marktmacht

Das Bundeskartellamt hatte ein Verfahren gegen Amazon nach den neuen Vorschriften für Digitalkonzerne eingeleitet.

Im Januar 2021 sei die 10. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in Kraft getreten, so das Bundeskartellamt. Eine zentrale neue Vorschrift erlaubt der Behörde ein früheres und effektiveres Eingreifen, insbesondere gegen Verhaltensweisen großer Digitalkonzerne.

Das Bundeskartellamt kann Unternehmen, die eine überragende marktübergreifende Bedeutung für den Wettbewerb haben, bestimmte wettbewerbsgefährdende Praktiken untersagen. Beispiele für Verhaltensweisen, die nach der neuen Vorschrift untersagt werden könnten, sind die Selbstbevorzugung von konzerneigenen Diensten, das „Aufrollen“ noch nicht beherrschter Märkte mit nicht leistungswettbewerblichen Mitteln, etwa Kopplungs- bzw. Bündelungsangebote oder die Errichtung oder Erhöhung von Marktzutrittsschranken durch die Verarbeitung wettbewerbsrelevanter Daten.

Das alles hört sich zunächst einmal toll an, so herrlich verbraucherfreundlich. Aber ist es das wirklich?

Nein, ist es nicht! So wie alles, was vom Staat kommt, ist es kompletter Unsinn. Ja, mehr noch: Es ist schädlich. Und zwar in erster Linie für den Verbraucher. Quelle surprise!

Man kann Amazon mögen oder nicht, das ist jedem selbst überlassen. Niemand ist gezwungen, dort etwas zu bestellen. Es gibt auch andere Versand-Anbieter und außerdem den lokalen Einzelhandel. Dass dieser momentan in weiten Teilen lahmgelegt ist, liegt nicht an Amazon. Nein, das liegt auch nicht an Corona! Das liegt einzig und allein an den epochalen Fehlentscheidungen des durch und durch inkompetenten, täglich totalitärer werdenden Terror-Regimes einer ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda und ihrer zahlreichen Vasallen in den Parlamenten, Behörden, Medien und Gerichten.

Und nein, nicht Amazon stellt Marktzutrittsschranken für Mitbewerber auf – dazu hat das Unternehmen gar nicht die Macht. Das kann nur die Politik, allen voran Berlin und Brüssel, durch schwachsinnige Gesetze und überbordende Bürokratie, die es kleinen Start-Ups nahezu verunmöglichen, ein Bein auf die Erde zu kriegen.

Amazon die „Selbstbevorzugung von konzerneigenen Diensten“ vorzuwerfen, ist geradezu grotesk. Warum sollten die ihren eigenen Produkten und Diensten nicht den Vorzug geben? Soll Coca-Cola jetzt auch Pepsi-Cola vertreiben?

Der Erfolg von Amazon liegt begründet in dem Umstand, dass man seinen Kunden erstklassige Ware und erstklassigen Service zu niedrigsten Preisen bietet. Jeder staatliche Eingriff, der Amazon dabei behindert, führt zwangsweise zu höheren Preisen und/oder schlechterem Service, das ist brüllend logisch. Und das ist eben nicht verbraucherfreundlich.

Obendrein ist es ein Treppenwitz der seriösen Ökonomie, dass ausgerechnet ein schwerstkrimineller Gewaltmonopolist namens „Staat“ den Verbraucher ungefragt und unberechtigt vor einem Marktführer zu beschützen vorgibt.

Wehrmacht

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie meldete der US-Bundesstaat Texas NULL Covid.

Wir erinnern uns: Texas – der in Deutschland wohl verhassteste US-Bundesstaat. Texas – wo alle mit der Knarre rumlaufen und den ganzen Tag nur wild um sich ballern. Texas – wo sie Trump lieben. Texas – wo schon vor Monaten sämtliche Corona-Maßnahmen vollständig beendet wurden. Texas – wo es verboten ist, Impfnachweise zu verlangen.

„Verantwortungslose Massenmörder“ haben sie geschrien. „Eure Krankenhäuser werden überlaufen“, haben sie geschrien. „Die Covid-Toten werden sich auf den Straßen stapeln“, haben sie geschrien. „Bald sterben bei euch mehr Menschen an Corona als an der ständigen Rumballerei“, haben sie geschrien.

Das wahre Problem ist jedoch, dass man in unseren staatlichen und freiwillig gleichgeschalteten Mainstream-Medien in der Corona-Diktatur noch nicht einmal erfährt, wenn es aus Texas lautstark schallt: „Fuck you!”

Werbeunterbrechung

„Füttert eure Kinder mit zuckerbombigen Kohlenhydraten, jetzt mit mehr schwul!“

Adverse Volxverhetzung aus einem selbsternannten Ministerium für Wahrheit

Kennt ihr den „Volksverpetzer“? Das ist ein Online-Portal, das sich selbst großspurig „Anti-Fake-News-Blog“ und „Faktenchecker“ nennt, das aber tatsächlich eine linksradikale Hetzseite ist, die rund um die Uhr nur kommunistische Kackscheiße ins Netz furzt und klischeehaft wirklich jedes linke Narrativ zur universellen Wahrheit hochjazzt.

Natürlich mit knallharter „Recherche“, die in der Regel so aussieht, dass andere linksextreme Blogs oder Blogger – je unbedeutender, desto besser – zitiert werden, wobei die Grenze zwischen Meinungen und Fakten mehr als fließend ist, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Menschen mit anderer Meinung sind für den Volksverpetzer nicht etwa Menschen mit anderer Meinung, wie das in einer pluralistischen, vorgeblich demokratischen Gesellschaft, die sie angeblich befürworten, eigentlich der Fall sein sollte, sondern – festhalten, jetzt kommt eine echte Überraschung – alles „Rrrääächte“.

Den Beweis dafür liefert der „Volksverpetzer“ natürlich stets dazu: Weil der „Volksverpetzer“ das sagt. Dann isses auch so! Zirkelschluss? Ach was, egal, das muss erlaubt sein, wenn es um die „gute Sache“ geht. Jeder, der das hinterfragt oder gar bezweifelt, ist übrigens – festhalten, jetzt kommt Knall auf Knall die nächste Hammer-Überraschung – „rrrääächz“.

Ein Gruppenfoto der Redaktion zeigt einen Haufen gratismutiger, von der eigenen Gutmenschlichkeit besoffene Schmierwürste, die sich am liebsten den ganzen Tag lang nur selbst zitieren würden: Vier Mädels, für die extra das Wort „Bodyshaming“ erfunden wurde, und vier Beischlafbettler mit Milchbart und der toxischen Männlichkeit einer Stange Lauch, denen man schon ansieht, dass sie früher auf dem Schulhof ständig nur aufs Maul bekommen haben, so dass sie sich jetzt an den coolen Jungs, die damals die heißesten Mädels abbekommen haben und heute fette Kohle machen, rächen wollen. Und weil man unbedingt „divers“ sein will, wurde noch ein voll assimilierter Quoten-Asiate beigestellt.

Kann aber auch sein, dass wir mit dieser eindeutigen Geschlechter-Zuordnung daneben liegen, man weiß ja nie, daher an dieser Stelle für den Fall der Fälle ein voll aufrichtiges „sorry“. Wir checken zwar auch gerne Fakten, aber bei diesem Thema nehmen wir dankend Abstand davon. Es gibt Dinge, die will man gar nicht allzu genau wissen.

Der „Volksvepetzer“ wurde nun vom Vorturner eines weiteren „Ministeriums für Wahrheit“ quasi „geadelt“: Prof. Dr. Christian Drosten, par ordre du Mutti oberster Viren-Versteher des Merkel-Regimes, twitterte:

„Dort, wo ich es mit eigenem Hintergrundwissen beurteilen kann, hat der Volksverpetzer noch nie die Zusammenhänge verändert oder ein Weltbild produziert. Ich denke, dass seine Popularität vollkommen berechtigt ist. Ich sehe auch keine Zusammenhänge mit politischen Lagern.“

Nun, lieber Herr Drosten, bringen wir es mal auf den Punkt: Wer beim „Volksverpetzer“, der sich selbst noch nicht mal als neutral bezeichnet, sondern klar zugibt, eine stramm linke Agenda zu haben, ganz abgesehen davon, dass diese einen in jedem Satz förmlich anbrüllt, „keine Zusammenhänge mit politischen Lagern sieht“, der hätte 1943 auch keine Zusammenhänge zwischen der amtierenden Regierung und dem sukzessiven Verschwinden seiner jüdischen Nachbarn gesehen.

Da bleibt nur zu hoffen, lieber Herr Drosten, dass sich Ihre medizinische Fachkompetenz nicht auf demselben Niveau bewegt wie Ihre allgemeinen kognitiven Fähigkeiten. Nehmen wir spaßeshalber kurz einmal Ihren Satz „Dort, wo ich es mit eigenem Hintergrundwissen beurteilen kann, hat der Volksverpetzer noch nie die Zusammenhänge verändert oder ein Weltbild produziert“ und unterziehen ihn einem kurzen Faktencheck.

Wir zitieren einen Artikel des „Volksverpetzers“ vom 27. Januar 2020, und weil er seine volle scheißhauspropagandistische Wirkung nur ungekürzt entfaltet, geben wir uns ihn ausnahmsweise in voller Länge:

Der heimliche Grund, warum Dir Rechte Angst vor dem Corona-Virus machen wollen

Das Virus 2019 CoV, auch Corona-Virus, oder Wuhan-Virus, trat das erste Mal im letzten Dezember in Wuhan, China auf. Es hat in China eine hohe Infektionsrate, aber trotz bisher 56 Todesfällen wird es NICHT als potentiell tödlich eingestuft. Wie auch bei der Grippe besteht in der Regel Lebensgefahr nur für ältere und kranke Menschen. In den sozialen Medien werden so einige Fake-Videos und Berichte geteilt, die den Menschen Angst vor dem Corona-Virus machen sollen. So ein Verschwörungs-Video von YouTube, das unsere Kollegen von Mimikama bereits hier entlarvt haben. Kurzfassung: Flüssigkeiten verlängern nicht die Lebensdauer von Viren, Corona ist bisher weniger gefährlich als SARS und es wird nicht verschwiegen, dass es sich schnell verbreiten kann. Auch ein Verdachtsfall aus Wien hat sich NICHT als Corona-Virus herausgestellt. Corona ist bisher fast ausschließlich auf China begrenzt.

In rechtsextremen Gruppen, von AfD-Politiker und auch von der vom Verfassungsschutz beobachteten „Identitären Bewegung”, werden (Falsch-) Meldungen über das Virus verbreitet. Die Regierung wird aufgefordert, Flüge einzuschränken, es wird Angst vor einer Verbreitung in Europa gemacht, es werden „Einreisestopps” und „Grenzschließungen” gefordert. Genau wie Fake News und die Kriminalitäts-Hysterie der Rechten haben diese Verschwörungsvideos und diese Aufforderungen an die Regierung eine politische Funktion: Sie sollen Angst schüren. Wenn die Menschen Angst haben, werden sie irrational und sie sehnen sich nach Handeln der Regierung. Wenn das ausbleibt, wird die Angst verstärkt – und das Vertrauen in die Regierung schwindet. Und man sucht gleichzeitig nach einer neuen Regierung – und bekommt im Hiobs-Boten auch gleich die „Alternative”.

Es ist sehr leicht, mit Ereignissen wie dem Corona-Virus den Menschen Angst zu machen – Angst haben ist an sich ja nicht verwerflich. Man will sich schützen – sich, seine Freunde und Familie. Und teilt Angstmache und die Verschwörungs-Videos. Und damit auch die Beiträge von Rechtsextremisten, die sonst diese Menschen nicht erreichen, weil sie nicht Rassisten sind. So erreicht die Panikmache auch Menschen, die die AfD sonst nicht erreicht – und damit auch ihre Narrative, dass die Regierung nicht in ihrem Interesse handeln kann und will.

Aber wenn Menschen Angst vor dem Corona-Virus haben, sind sie leichter zu infizieren mit einem Virus der Gedanken: Der Vorstellung, dass offene Grenzen, Freiheit und Toleranz etwas Schlechtes seien. Wer auf „Grenzen dicht” nicht reagiert, weil er kein Rassist ist, der lässt sich vielleicht überstimmen, wenn er überproportional Angst vor einem Virus hat. Und neben der Verbreitung von Unsicherheit können die Rechten nun auch ihre Grenzschließungen fordern. Obwohl historisch natürlich weder die Pest, noch die Spanische Grippe vor geschlossenen Grenzen halt gemacht hat.

Fazit

Der Corona-Virus wird per Tröpfcheninfektion übertragen. Man muss also Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten haben. Da in Deutschland bisher niemand infiziert ist, kannst du dich also aktuell auch hier gar nicht damit anstecken. Es ist nicht per se tödlich, es sei denn, dein Immunsystem ist bereits durch eine andere Krankheit sehr geschwächt. Das Virus ist nicht gefährlicher als SARS oder die ganz normale Grippe. Rechtsextremisten möchten dir aber trotzdem Angst davor machen.

Denn das ist ihr Geschäftsmodell: Ihre Angstmache vor Kriminalität (von Ausländern) ist nicht mehr erfolgreich, vielleicht weil auch Deutschland zum zweiten Jahr in Folge so sicher ist wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Deshalb versuchen sie, auf diesem neuen Wege Angst zu schüren. In der Hoffnung, dass Menschen das Vertrauen in die Regierung verlieren, nach „Alternativen” suchen – und anfälliger dafür sind, wenn sie wieder einmal fordern, dass Grenzen geschlossen werden „müssen”.

Danke, lieber „Volksverpetzer“, dafür, dass ihr den „Querdenkern“ diese tolle Vorlage frei Haus geliefert habt!

Ein Glück für euch, dass die Verharmlosung von Corona im Januar 2020 noch nicht rrrräääächz war, sondern – nicht zuletzt dank eurer Schützenhilfe – vielmehr die Angst vor der Greisen-Grippe als gefühlte Hakenkreuz-Armbinde galt.

Nur sechs Wochen später haben links und rrrrääächz dann die Seiten getauscht, oder besser gesagt, wurden getauscht, ebenfalls par ordre du Mutti. So schnell kann’s gehen im Epizentrum der Beliebigkeiten!

Und ihr vom „Völkischen Beobachter“, äh, sorry, vom „Volksverpetzer“ habt natürlich – wie immer – in Sekundenschnelle euer Fähnlein nach dem Wind gehängt. So gehört sich das für die strammsten Mitläufer eines jedweden Unrechtsregimes mit einem Hirn aus Paniermehl und einem Rückgrat aus Pudding!

Setzen, sechs, ihr Lappen!

Die Zementierung des Falschen

Auf diabolische Weise ist der durch polit-mediale Dauerturbopropaganda herbeigeklempnerte, gesellschaftliche Status Quo brillant und sowas wie das Viagra für totalitäre Dystopie-Erzwinger. Einerseits brachte man es fertig, einem Volk die nackte Angst und Panik dermaßen infernalisch ins Mark zu hämmern, dass es sich – täglich ein Stück weit mehr – bereitwillig als devote und willenlose Humanknetmasse degradieren und missbrauchen lässt – zerfressen von Selbstzweifeln, Misstrauen und nicht zuletzt einem ins Wahnhafte gesteigerten Sicherheitsbedürfnis gegenüber politisch geschaffener Phantomgefahren. Der Punkt, an dem ausnahmlos jede das öffentliche und private Leben betreffende Entscheidung einem hochkriminellen, korrupten und inkompetenten Staat übertragen wird, ist nur noch eine Frage der Zeit, wenn nicht schon der Fall.

Gleichzeitig hat derselbe verbrecherische, polit-mediale Dauerturbopropaganda-Apparat erfolgreich dafür gesorgt, dass die einzige Partei, die den Spuk (auf politischem Wege) noch beenden, (zumindest) auf ein (prosperierendes) Ludwig-Erhard-Deutschland hinarbeiten sowie letztlich nichts anderes als einen Neuaufguss der Strauß’schen CSU-Phase bedeuten würde, nach Überzeugung derselben in sich selbst verlorenen Humanknetmasse die Ausgeburt der Nazi-Arschhölle darstelle, obwohl jeder mit drei verbliebenen Hirnzellen sehen kann, dass es sich bei dieser unsäglichen Unterstellung um nichts als propagandistischen Bullshit handelt. Sag’s nur.

Um in leicht abgewandelter Form mit Théodens Worten zu fragen: „Was kann der Mensch gegen solch tollkühne Bösartigkeit ausrichten?“

Nun, es gäbe da ein paar Antworten, die letztlich aber bereits seit Ludwig von Mises (Menger hatte es da noch besser) auf überwiegend taube Ohren stoßen. Susanne Kablitz (1970-2017), möge sie in Frieden ruhen, wusste das nur zu gut. Der Titel ihres letzten Artikels brachte Deutschlands Quintessenz traurigerweise auf den Punkt.


(Autoren: Apo & die Stahlfeder)

(BUNTschau Mai 2021, Teil 3  <—> BUNTschau Mai 2021, Teil 5)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangt ihr hier.)

2 Kommentare zu „Die BUNTschau: Mai 2021 (Teil 4)

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