Die BUNTschau: Januar 2021 (Teil 2)

Hier ist die Erste Deutsche BUNTschau mit den Irrsinnsthemen des Monats Januar (Teil 2):

Aufruf für einen offensiven Start in das Jahr 2021!

Wir rufen auf zu Angriffen auf den Staat, seine Repressionsorgane und Institutionen der Justiz. Wir sagen Knastprofiteure, Ausländerbehörden und privaten Sicherheitsdiensten den Kampf an.

Wir wollen die ständigen Angriffe auf uns und unsere Ideen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht unbeantwortet lassen.

Wir wollen die herrschende Ordnung zerstören!

Überall auf der Welt knallts!

Die Angst vor dem sozialen und ökonomischen Abstieg, die durch die weltweite Corona-Krise verstärkt wird, macht Menschen noch anfälliger für die einfachen vermeintlich alternativlosen Antworten:

Für uns ist klar: In so einer Welt können und wollen wir nicht leben.

Unsere Ideen von Freiheit und Solidarität werden angegriffen.

Das ist nichts [N]eues. Trotzdem sind wir wütend darauf, dass jeder Versuch ein selbstbestimmtes Leben zu führen, kriminalisiert oder zerschlagen wird.

Wir sehen keinerlei Möglichkeit in der Reformierung dieser Verhältnisse. Wir lehnen jeden Staat ab. Wir greifen seine Repräsentanten und Institutionen an.

Dieser Staat verfolgt uns und unsere Ideen. Dieser Staat und seine Bürokratie sind tödlich. Seine Sicherheits- und Ermittlungsbehörden haben sich verselbstständigt und werden weiter und weiter aufgerüstet. Das Verfolgungsinteresse ist enorm und vielfältig.

Repression soll einschüchtern, soll lähmen und klein machen.

Oft stimmt es, dass es einen getroffen hat, aber gemeint sind wir alle.

Wir halten es für falsch, das Geschichte schreiben den Herrschenden zu überlassen.

Lasst uns aus der Ohnmacht befreien und mit unseren selbst gewählten Mitteln angreifen. Lasst uns unsere Räume erweitern, uns gegenseitig vertrauen und solidarische Strukturen stärken.

Für ein offensives Jahr 2021 – subversiv und unkontrollierbar!

Ähem, ja, so viel dazu. Wer sich jetzt ein wenig wundert, da wir Libertäre doch den Staat ablehnen und für die Freiheit kämpfen – nein, der Text stammt nicht von uns. Es sind – aus Gründen der Länge leicht gekürzte – Auszüge aus einem Aufruf, der jüngst auf der Website „Indymedia“ steht. Das ist das Informationsportal der Antifa und anderer linksradikaler Gruppierungen.

Wer sich jetzt fragt: Hey, die sind also auch gegen den Staat und für Freiheit, da hat man doch eine Menge gemeinsam – nein! Absolut nichts! Das ergibt sich nämlich aus einem Teil des Aufrufs, den wir – zugegebenermaßen, um euch ein wenig um die Fichte zu führen – weggelassen haben.

Da wird die Abschaffung des Privateigentums und der marktwirtschaftlichen Ordnung – oder wie die es nennen, des Kapitalismus – gefordert.

Was diese verblendeten Irren nie verstehen wird: Freiheit und Wohlstand ohne Privateigentum kann es nicht geben. Wer kein Recht auf Privateigentum hat, ist nicht frei, sondern ein Sklave. Und keine andere Gesellschaftsordnung kann einen so großen allgemeinen Wohlstand schaffen wie die Marktwirtschaft.

Im Gegensatz zu der Behauptung von Linken ist der Kapitalismus nämlich keine von kranken Hirnen ersonnene, künstliche, utopische Ideologie, so wie der Sozialismus in all seinen Erscheinungsformen, sondern eine natürliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die sich automatisch überall dort ergibt, wo Menschen in Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung miteinander leben und kooperieren.

Diese Spinner lehnen den Staat ab mit der Begründung, er sei nur von Kapitalisten installiert worden, um das Privateigentum zu schützen. Das ist natürlich kompletter Unsinn: Niemand raubt, zerstört und vernichtet so viel Privateigentum – und damit Wohlstand – wie der Staat!

Insofern ist es auch völliger Unsinn, Privateigentum und Marktwirtschaft abzulehnen, aber gleichzeitig gegen den Staat zu sein und etwas von „Freiheit“ zu fabulieren.

Eine Gesellschaft ohne gesichertes Privateigentum und ohne marktwirtschaftliche Strukturen lässt sich nur mit einem totalitären Staat schaffen und aufrechterhalten, wie die Geschichte bewiesen hat. Doch selbst im beinharten Kommunismus gab es immer noch marktwirtschaftliche Strukturen, die hießen dann „Schwarzmarkt“. Der übrigens als einziger dafür sorgte, dass nicht noch mehr Menschen verhungerten.

Aber wie bereits erwähnt: Diesen simplen, brüllend logischen Zusammenhang werden Linke nie verstehen, weil ihre von einer kranken, menschenfeindlichen Ideologie verkleisterten Gehirne eben nicht mehr logisch denken können.

Daher hier nun unser Aufruf: Wir wollen echte Freiheit! Und die gibt es nur mit einem stark gesichertem Recht an Privateigentum und möglichst wenig Staat, der einem dieses raubt oder vorschreibt, wie man damit zu verfahren hat.

Merke: Die Unfreiheit steht links! Immer!

Quantenphysik

Auf die Frage, warum in dieser Wintersaison die sonst übliche Grippe so gut wie gar nicht stattfindet, erhalten wir als Antwort, das liege daran, dass die Menschen wegen Corona die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kontaktbeschränkungen einhalten, so dass die Grippe keine Chance hat, sich weiter auszubreiten.

Auf die Frage, warum der Corona-Lockdown nun schon wieder verlängert und sogar verschärft wird, erhalten wir als Antwort, das liege daran, dass die Menschen die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kontaktbeschränkungen einfach nicht einhalten.

All das passiert nicht etwa in zwei Paralleluniversen, sondern zeitgleich auf einem Planeten, ja, sogar in nur einem einzigen Land.

It’s magic!

Übrigens…

Quantenchemie

Neben den SPD-Länderchefs Manuela Schwesig und Malu Dreyer war es vor allem Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der über das Liefer-Wirrwarr bezüglich des Corona-Impfstoffs im Januar klagte. Statt vier Lieferungen würden im Januar nur drei kommen, beschwerte sich Müller.

Er fragte deshalb, ob man eine sechste Dosis statt nur fünf aus der Biontech-Ampulle ziehen könne. Mit anderen Worten: Er wollte wissen, ob man den Impfstoff auch strecken könne.

Zur finalen Klärung dieser Frage rekrutierte Müller nun versierte Fachkräfte aus dem Görlitzer Park.

Berliner Weise mit Schuss

Franziska Giffey, eine weitere Koryphäe aus dem kommunistischen Sumpf der Bundeshauptstadt, ihres Zeichens Bundesministerin für Familie und Gedöns, in Insider-Kreisen auch bekannt als Doctor No, oder besser gesagt, No Doctor, ließ uns zum Thema der geplanten Frauenquote in Unternehmensvorständen wissen:

„Weniger Männer werden in Führung sein – das ist auch richtig so.“

Wir halten fest: Frau Giffey hat ihre Doktorarbeit plagiiert, und ihr Mann ist wegen Korruption aus dem Staatsdienst entlassen worden. Sie weiß also am besten, wie wichtig es ist, Quotenstellen für Versager und Nichtskönner zu schaffen.

Abgekupfert

Normalerweise heißt es, dass jeder Trend aus den USA früher oder später nach Deutschland überschwappt. Doch nun kam es ausnahmsweise einmal umgekehrt:

Am Capitol in der amerikanischen Bundeshauptstadt Washington DC spielten aufgebrachte Demonstranten den Berliner Reichstagssturm von Ende August letzten Jahres nach.

Sie erinnern sich bestimmt, dieser schreckliche Putschversuch, wo die Umstürzler mit ihrem Meer von Reichskriegsflaggen beim Versuch, die gesamte Republik zu übernehmen, nur dank massiver Polizeigewalt noch in letzter Sekunde aufgehalten werden konnten.

Mensch, war das aufregend!

Und zum Glück herrschen bei der Berichterstattung hinsichtlich linker und konservativer Proteste auch keinerlei Doppelstandards. Gar keine! And always remember the rule: Conservative free speech is violence, and Liberal violence is free speech.

Demokratie-Simulation

Das Versagen und die Versäumnisse der Bundesregierung in der Corona-Krise mit ihren ganzen Widersprüchen, Lügen und unsinnigen Maßnahmen aufzulisten, würde inzwischen ein gesamtes Buch füllen. Und es wird wohl auch in Zukunft etliche Bücher füllen. Aber leider wird es dabei bleiben, so wie immer. Persönliche Konsequenzen wird diese desaströse Politik für niemanden haben. Zumindest nicht für die verantwortlichen Entscheider. Nur für die Menschen, die diesen Irrsinn ausbaden müssen. Für die dann aber umso mehr.

Es fing an damit, dass die Corona-Gefahr noch bis Anfang Februar heruntergespielt wurde. Wer vor Corona warnte, wurde von den Staatsmedien als „rrrääächter Panikmacher“ verunglimpft. Kurz darauf war man plötzlich „rrrääächz“, wenn man die Brachialmaßahmen der Regierung kritisierte. Während man uns sagte, dass Masken und Schutzkleidung nichts bringen, verschiffte Heiko Maas sie noch Mitte Februar tonnenweise nach China, so dass sie hier zu Mangelware wurden. Während der ach-so-böse Donald Trump bereits Ende Januar Flüge aus China einschränkte, wurde das hier erstmalig Mitte April angedacht. Während die Regierung auf Twitter behauptete, es gebe keine drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wurde der erste Lockdown beschlossen. Der dann anschließend von Jens Spahn als zu hart und überzogen entschuldigt wurde, um kurz darauf einen noch härteren zu verhängen. Während die eigenen Bürger eingesperrt werden, stehen die Grenzen nach wie vor jedem, der „Asyl“ plärrt, sperrangelweit offen. Aktuell stecken wir nun im „Impfdesaster“.

Mindestens genauso versagt haben allerdings die Medien. Oder zumindest der Großteil der Medien. Die werden zwar in einer Demokratie gerne als „vierte Gewalt im Staate“ bezeichnet, jedoch gilt das nur, wenn sie ihren Job auch machen. Und der besteht in einer Demokratie darin, der Regierung kritisch auf die Finger zu schauen, Missstände offen anzuprangern und den Versagern in Amt und Würden das Leben schwer zu machen.

Das findet in Deutschland schon lange nicht mehr statt. Wir haben es hierzulande vielmehr mit einer – nett ausgedrückt – Hofberichterstattung zu tun, die an Distanzlosigkeit kaum zu überbieten ist. Um diesen Zustand zu erreichen, mussten alle totalitären Systeme der Menschheitsgeschichte gewaltsamen Druck ausüben – im freiesten Deutschland aller Zeiten geschieht das jedoch freiwillig, in vorauseilendem Gehorsam.

Seriöse, investigativ recherchierte Artikel über das Versagen und die Widersprüche des Merkel-Regimes kann man mit der Lupe suchen, zumindest in den deutschen Leitmedien. Dort arbeitet man sich lieber an Kritikern und der Opposition ab.

Von solchen Medien kann jeder Despot, jeder Fantasie-Uniform tragende Bananenrepublik-Diktator dieser Welt nur träumen.

Mein Geschwätz von gestern

Bundeshosenzug Merkel ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, das US-amerikanische Reichstagssturm-Plagiat vom Mittwoch zu kommentieren. Wörtlich sagte sie:

„Eine Grundregel der Demokratie ist: Nach Wahlen gibt es Gewinner und Verlierer. Beide haben ihre Rolle mit Anstand und Verantwortungsbewusstsein zu spielen, damit die Demokratie selbst Sieger bleibt.“

Halten wir fest: Das entfleuchte dem Mund derselben Frau, die vor rund elf Monaten forderte, eine demokratische Wahl rückgängig zu machen, was dann auch geschah.

Doch auch diese heuchlerische Verbaldiarrhoe der Kanzlerin wird von der bundesdeutschen Schmierenjournaille kritiklos nachgeplappert, ohne auch nur im Nebensatz auf den Vorgang Kemmerich zu verweisen. Wozu auch? Er wurde schließlich seinerzeit, als es angebracht war, schon nicht skandaliert, sondern bejubelt.

Gleichgeschaltet stummgeschaltet

US-Präsident Donald Trump ist auf Twitter, Instagram und Facebook gesperrt. Weil er aus Sicht der BigTech-Konzerne angeblich eine Gefahr für die Demokratie ist.

Ungeachtet der Frage, ob Joe Biden tatsächlich auf legalem Weg mehr Stimmen erhalten hat, so haben auf jeden Fall 75 Millionen US-Bürger Trump im November ihre Stimme gegeben. Das sind mehr Stimmen, als jemals ein Präsident zuvor bekommen hat.

Einem immerhin noch amtierenden US-Präsidenten, der für 75 Millionen Menschen spricht, einfach den Saft abdrehen, ist natürlich keine Gefahr für die Demokratie.

Das kann man sich beim besten Willen nicht ausdenken. Auf Twitter, seinem Haupt-Kommunikationskanal mit dem amerikanischen Volk und der gesamten Weltöffentlichkeit, ist sein Profil nicht nur gesperrt, sondern gleich komplett gelöscht worden.

Durch die Löschung seines kompletten Twitter-Profils wurde nicht nur der zu jenem Zeitpunkt immerhin noch amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, angeblich der mächtigste Mann der Welt, weitgehend mundtot gemacht, sondern es wurde ein Stück Zeitgeschichte einfach ausgelöscht, quasi aus den Geschichtsbüchern gestrichen. Trumps Tweets, die immerhin als eine Art Zeitzeugen die Chronologie seiner Amtshandlungen und Ansichten dokumentieren, sind nun für die Öffentlichkeit und insbesondere für Journalisten und Wissenschaftler, die über ihn und seine Amtszeit berichten und forschen wollen, als Primärquellen nicht mehr aufrufbar.

In George Orwells Dystopie „1984“ mussten noch ganze Bibliotheken durchforstet und tausende Bücher umgeschrieben werden, um Personen und Ereignisse, die dem Regime nicht genehm waren, einfach verschwinden zu lassen. Schön, dass das heute mit ein paar Mausklicks geht. Da soll noch mal einer sagen, technischer Fortschritt sei nicht eine großartige Hilfe bei der Installation des nächsten Totalitarismus!

Die Begründung der BigTech-Konzerne für Trumps Entfernung aus den sozialen Netzwerken: Er stelle, wie gesagt, angeblich eine Gefahr für die Demokratie dar und habe zur Gewalt aufgerufen hat. Mit „Gewalt“ war der zum Putschversuch hochgejazzte „Sturm aufs Capitol“ gemeint.

Ja, nur zu dumm, dass man jetzt den Tweet nicht mehr finden kann, in dem Trump seine Anhänger, speziell diejenigen, die so aussehen, als wären sie bei der Antifa, dazu aufrief, sich lächerliche Wikinger-Kostüme anzuziehen und unbewaffnet eins der am besten gesicherten Gebäude der Welt zu stürmen, um dort einen Putsch zu veranstalten.

Ja, das ist wirklich mehr als schade, denn wir hätten diesen Tweet verdammt gerne mal gelesen.

Wie, ihr meint, einen solchen Aufruf zur Gewalt habe es von Donald Trump nie gegeben, verehrte Leser? Ja, was denn? Ihr könnt uns viel erzählen! Könnt ihr das etwa beweisen? Nein? Na, seht ihr!

Seid besser still, ihr Aluhutträger und Trump-Leugner, sonst tritt euch vielleicht schon morgen früh um 6 Uhr ein SEK die Tür ein. Verdient hättet ihr es!

Auf geht’s, Texas!

Wir stellen uns gerade vor, wie sich ein Bundesstaat wie Texas nun wiederum vom Norden abspaltet. Es bedeutete gleichzeitig Folge, Beweis und Ende der Clownworld – zumindest für die meisten Texaner. Träumen ist zum Glück noch erlaubt.

Ausradiert

Michael Wendler, laut Eigenbezeichnung DER WENDLER, Schlagerstar mit einem sicheren Händchen, sich gelegentlich mal um Kopf und Kragen zu reden, ist bei seiner – inhaltlich durchaus berechtigten und insbesondere vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckten – Kritik an den Corona-Maßnahmen der Regierung zweifellos weit übers Ziel hinaus geschossen, als er die Lockdown-Situation in Deutschland mit einem KZ verglich.

Auch wenn man zu seinen Gunsten durchaus differenzieren könnte, dass ein Vergleich nicht eine Gleichsetzung ist, so war das zweifellos daneben. Sein Zurückrudern mit der Erklärung, er habe mit der Abkürzung „KZ“ nicht etwa ein „Konzentrationslager“, sondern ein „Krisenzentrum“ gemeint, ist zwar nicht sonderlich originell, zeigt aber wenigstens, dass auch ihm mittlerweile klargeworden ist, dass die Äußerung ein Fehler war. Klüger und vor allem charakterstärker wäre allerdings gewesen, auf fadenscheinige Ausreden zu verzichten und sich für den deplatzierten Vergleich zu entschuldigen.

Doch wollen wir uns hier nicht über Dinge auslassen, die klar auf der Hand liegen. Es geht um etwas anderes. DER WENDLER war nämlich im Januar unter Vertrag bei einer RTL-Casting-Show namens „Deutschland sucht den Superstar“, von beinharten Fans auch liebevoll als DSDS abgekürzt. Der Titel ist natürlich pure Verarschung, weil Deutschland mit Hilfe dieser Sendereihe bereits seit 2002 den „Superstar“ sucht, also seit geschlagenen 19 Jahren, und ihn immer noch nicht gefunden hat, was aber daran liegt, dass man ihn gar nicht finden will, denn dann könnte man mit diesem Schwachsinn keine Millionen mehr scheffeln. Was aber weder die Kandidaten noch ihre Unterstützer durchschauen dürfen, weshalb diese sich vornehmlich aus Gesellschaftsgruppen rekrutieren, aus deren Mitte eher selten Nobelpreis-Aspiranten hervorgehen. Das sei aber nur am Rande bemerkt.

Doch keine Sorge, DER WENDLER ist dort nicht etwa als Kandidat unter Knebelvertrag, denn er ist bereits ein Superstar und in Deutschland weltbekannt. Vielmehr ist er Teil der Jury, oder besser gesagt, einer Gruppe von Sprechpuppen, die als Sidekicks von Chef-Juror Dieter Bohlen fungieren und in dieser Funktion ebenfalls Texte von Bohlens Gagschreibern aufsagen dürfen, damit das Ganze auch schön spontan wirkt.

Nun möchte RTL aber keinen „Corona-Leugner“, wie Kritiker auf neudeutsch heißen, in seinem lustigen Vollverarschungs-Format eine Plattform bieten, auch wenn DER WENDLER dort gar keine pseudo-politischen Reden schwingen könnte, da er ja – wie bereits ausgeführt – nur Stichwortgeber für den Vorturner aus Tötensen ist.

Dummerweise war die Sendung, in der DER WENDLER Teil der Jury war, bereits aufgezeichnet. Was tun?

Nun, moderne Technik macht’s möglich: DER WENDLER wurde verpixelt und sein Name wurde herausgeschnitten.

Das ist übrigens nicht der erste derartige Fall: Vor einem halben Jahr wurde bereits der erfolgreiche deutsche Soulsänger Xavier Naidoo, der indischer, deutscher, südafrikanischer und irischer Abstammung ist, als Juror bei DSDS „entfernt“. Weil er angeblich gegen „Flüchtlinge“ gehetzt hat, wie das neudeutsch heißt, wenn man die vom Merkel-Regime befeuerte gleichermaßen desaströse wie illegale Massen-Armutseinwanderung von kulturfremden Integrationsunfähigen kritisiert, indem man auf die verheerenden Folgen hinweist, unter anderem hinsichtlich des exorbitanten Anstiegs diverser Strafdelikte.

Seitdem versuchen Linke allenthalben, Konzerte von Naidoo mit Hilfe von Politik, Justiz und Verwaltung verbieten zu lassen. Es kann schließlich nicht sein, dass jemand sein Liedgut trällern darf, der nicht 100% auf Linie ist. Nicht, dass nach einem Naidoo-Konzert am Ende noch das Vierte Reich ausgerufen wird, weil der Barde versteckte Botschaften in seine Songs eingebaut hat! Zum Glück haben sie im Corona-Virus einen willfährigen Helfer für ihr Ansinnen gefunden, denn Konzerte dürfen auf längere Sicht nicht mehr stattfinden. Außer natürlich gegen Rrräääächz.


(Autoren: Apo & die Stahlfeder)

(BUNTschau Januar 2021, Teil 1 <—> BUNTschau Januar 2021, Teil 3)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangt ihr hier.)

3 Kommentare zu „Die BUNTschau: Januar 2021 (Teil 2)

  1. So weit mir bekannt hat A. Torba das Twitter Profil von Trump in letzter Sekunde gesichert. Und mit 99%iger Sicherheit gibt es das auch noch auf den Twitter Servern genau wie alle anderen „gelöschten“ Profile. Nicht zu vergessen die ganzen Three-Letter-Organisations.
    Dito für FB.

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