Die BUNTschau: Dezember 2020 (Teil 2)

Doppelmoral am Hochreck

In New York hatten sogenannte Aktivisten Plakate im Stil von Fahndungsaufrufen aufgehängt. Darauf zu sehen: Ivanka Trump, die Tochter des tatsächlichen und damals noch amtierenden US-Präsidenten. Auf echten Steckbriefen steht in den USA bekanntlich immer groß „Wanted“, für „gesucht“, doch über Ivanka prangt ein großes „Not wanted“ und darunter noch präziser „Not wanted in New York City“, auf Deutsch „In New York unerwünscht“. Dazu eine herabwürdigende Art der Personenbeschreibung, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen.

Halten wir fest: Die Demokraten sind schon waschechte Demokraten! Vier Jahre lang haben sie den Wahlsieg Donald Trumps nicht akzeptieren wollen und waren sich für keine noch so miese Lüge und Intrige zu schade, um ihn zu delegitimieren, zu stürzen und maximal zu beschädigen. Das war natürlich völlig in Ordnung, denn die hypermoralische Rechtfertigung war, dass so einer wie der nicht Präsident sein darf, weil er den Linken nicht in den Kram passt. Gewählt? Scheißegal! Demokraten halt.

Nun tut Trump dasselbe, was sie vier Jahre lang auch getan haben, allerdings erstens aufgrund von tatsächlichen Unregelmäßigkeiten und zweitens absolut rechtsstaatlich und verfassungskonform. Und was passiert? Dieselben Leute, die vier Jahre lang durchgehend ohne jedweden Beweis herumgekreischt haben, Trumps Wahl 2016 sei gekauft, von den Russen manipuliert oder ermogelt gewesen, behaupteten nun steif und fest, im Brustton der Überzeugung, Trump sei ja wohl völlig durchgeknallt, es sei schließlich absolut unmöglich, die Wahl zu manipulieren. Ähem, tja…

Also gingen sie, wie Linke halt so sind, auf die Familie los. Da wurde mal eben erklärt, dass eine Frau in New York City unerwünscht ist. Da sie bekanntlich waschechte Demokraten sind, gehen wir natürlich fest davon aus, dass sie dafür erst mal ein offizielles Mehrheitsvotum unter den Einwohnern des Big Apple eingeholt haben, oder etwa nicht?

Wer nicht völlig verkommen ist, erkennt nun, dass in Wahrheit sie selbst all die niederträchtigen Eigenschaften haben, die sie Trump und seinen Anhängern immer angedichtet haben.

Was wäre wohl los gewesen, wenn Trump-Fans vor vier Jahren in Chicago die Wände mit Fahndungsplakaten von Obamas Töchtern zugekleistert hätten…

Ministerium für Wahrheit

Mit einem „europäischen Aktionsplan für Demokratie“ will die EU-Kommission den Kampf gegen Desinformation verschärfen: Wer systematisch Falschinformationen etwa über Wahlen oder Covid-19 verbreitet, soll an den Pranger gestellt und mit Sanktionen belegt werden.

Nun wäre es sicher eine tolle Sache, ein geradezu paradiesischer Zustand, wenn nur noch wahre Informationen verbreitet würden. Wer – abgesehen von den Verbreitern und Profiteuren von Desinformation, also den Bösen – würde sich das nicht wünschen?

Das Problem ist nur, dass es dann natürlich irgendwen geben müsste, der entscheiden darf, was wahr und was unwahr ist.

Diesen harten und undankbaren, vor allem jedoch verantwortungsvollen Job wird dann wohl wer übernehmen? Klar doch: Der einzig wahre Garant für Frieden, Freiheit, Sicherheit, Wahrhaftigkeit und Wohlstand in Europa, also die EU.

Selbstverständlich haben wir nicht den geringsten Zweifel daran, dass die EU auch diese Aufgabe effektiv, effizient, pannenfrei, kostengünstig und zu unser aller Wohl erfüllen wird, so wie das bereits auf allen anderen Gebieten der Fall ist. Was ja auch kein Wunder ist, denn bei der EU arbeiten nur die absoluten Koryphäen, die Obercracks, die Maximalperformer des gesamten Kontinents. So wie beispielsweise Ursula von der Leyen, die dieser Bestenauslese unter den eh schon Allerbesten als Präsidentin vorsteht. Das müsste jetzt wohl auch den letzten Zweifler schachmatt gesetzt haben, oder?

Ja, verehrte Leser, das ist ganz großes Kino: Ein staatliches Gremium, das aus lauter Leuten besteht, die kein Mensch kennt und vor allem auch niemand gewählt hat, entscheidet darüber, was wahr ist und was unwahr ist, und setzt diese Entscheidungen dann auch knallhart durch, mitsamt öffentlichem Pranger und Sanktionen für die besonders hartnäckigen und unbelehrbaren Verbreiter von staatlich nicht geprüfter und abgesegneter Desinformation. Jetzt mal Hand aufs Herz: Lenin, Hitler, Mao, Stalin und Che Guevara hätten sicher ihr letztes Hemd dafür gegeben, wenn ihnen so eine Knaller-Idee seinerzeit bloß mal gekommen wären, aber dafür waren sie ja bekanntlich zu inkompetent in puncto Wahrheit. Doch zum Glück brauchen wir diese blutigen Amateure jetzt nicht mehr, wir haben schließlich die EU!

Daher freuen wir uns jetzt schon wie Bolle, wenn die EU mit diesem wegweisenden Ansatz, den es so in der Form in der gesamten Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat, bald schon so richtig steil durchstartet. Auch wenn es uns für die Kollegen von ARD, ZDF, Spiegel, taz und Konsorten fast ein kleines bisschen leidtut, wenn die EU-Kommission sie dann in den Gulag steckt… Aber jedem das Seine!

Ministerium für Unwahrheit

Die Internet-Plattform YouTube, weltweiter Marktführer unter den Video-Upload-Portalen, hat mal wieder seine sogenannten „Gemeinschaftsstandards“ geändert. Also die Regeln, welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen und welche nicht, was man normalerweise „Allgemeine Geschäftsbedingungen“, kurz AGB, nennt.

Nach einer großen Lösch- und Zensurwelle gegen Kanäle und Formate, die sich kritisch mit der linksgrünen Einheitsmeinung auseinandersetzten und der Zehntausende zum Opfer fielen, ging es zunächst auch rigoros gegen jeden größeren bis großen Kanal, der sich kritisch zur weltweiten Corona-Hysterie äußerte.

Doch dann gipfelt der Irrsinn darin, dass YouTube angekündigt hatte, rigoros gegen jeden vorzugehen, der den Verdacht äußere, bei den jüngsten US-Wahlen „könne“ es zu Unregelmäßigkeiten, Manipulationen oder gar Wahlfälschung gekommen sein.

Wir halten fest: Vier Jahre lang durfte auf YouTube ungehindert die Lüge verbreitet werden, Trump habe seinen Wahlsieg 2016 bei den Russen gekauft, aber über das Vorliegen gerichtsfester Beweise für Unregelmäßigkeiten bei der aktuellen Wahl darf nicht mehr berichtet werden.

Schöne neue Welt!

Derweil hatten in den USA 19 Bundesstaaten vorm Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof der USA, Klage gegen die Wahlergebnisse in den Swing States Pennsylvania, Georgia, Michigan und Wisconsin eingereicht, mit der Begründung, dort seien kurz vor der Wahl auf verfassungswidrige Weise die Wahlgesetze geändert worden. Alles vergebens, wie wir heute wissen.

Wenn zwei Fünftel aller US-Bundesstaaten eine solche Klage einreichen, ist das nicht mal eben eine Lappalie, sondern ein ernstzunehmender Vorfall. Aber erwähnen Sie das jetzt nicht auf YouTube!

Die deutschen Massenmedien sind da auch voll auf Linie: Während jeder Versprecher Trumps zur Staatsaffäre hochgejazzt wurde, war die Klage von 19 Bundesstaaten vorm Supreme Court gerade mal der „Welt“ eine Meldung wert.

Schöne neue Welt!

Nach der Wahl ist vor der Wahl, ist doch alles scheißegal

In den USA ermitteln die Staatsanwaltschaft von Delaware, die IRS Criminal Investigation Agency, was man am besten mit „Steuerfahndung“ übersetzt, und die amerikanische Bundespolizei FBI gegen Joe Bidens Sohn Hunter. Und zwar bereits seit 2018. Im Wahlkampf wurden die Ermittlungen vorläufig gestoppt. Kurzzeitig berichteten sogar CNN darüber.

Ebenso unterdrückten die Massenmedien sowie das Kurznachrichten-Portal Twitter während des Wahlkampfs die Meldung, dass ein Laptop von Hunter Biden gefunden wurde, der Hinweise auf fragwürdige Geschäfte, die auch seinen Vater betrafen, enthielt.

Schöne neue Welt!

Facebook verklagt, Teil 1

Während hier jeder vor den Kadi gezerrt wird, der lieber einen Einheimischen einstellt, verklagt die Trump-Regierung Facebook, weil das Unternehmen anscheinend Einheimische bei der Einstellung benachteiligt.

Wir als Libertäre lehnen beide Varianten ab. Ein Unternehmen sollte einstellen und ablehnen dürfen, wen es will und warum es will, das geht Dritte (vor allem den Staat) absolut nichts an.

Wir berichten über diesen Fall daher nur zur Gegenüberstellung der beiden Herangehensweisen „America First“ und „Germany Last“.

Facebook verklagt, Teil 2

Die Tagesschau meldet:

„Die US-Handels- und Wettbewerbsbehörde FTC und 48 US-Bundesstaaten haben Klage gegen das soziale Netzwerk Facebook eingereicht. Das teilte die Generalstaatsanwältin von New York mit. Die Kläger werfen Facebook unfairen Wettbewerb vor.

Facebook habe immense Geldbeträge aufgebracht, um kleinere Unternehmen aufzukaufen, kritisierte der Generalstaatsanwalt. So habe das Netzwerk auf „räuberische Art“ Mitbewerber geschluckt oder es habe Mitbewerbern, „die eine Bedrohung darstellen könnten“ den Zugang zu Diensten verweigert. So habe sich Facebook eine Monopol-Stellung aufgebaut, vor allem auch durch den Kauf des Fotodienstes Instagram und des Chatdienstes WhatsApp.

Die Klage ziele auch darauf ab, dass sich Facebook von einigen Geschäftsbereichen trennen müsse, hieß es von der FTC. Darunter auch Instagram und WhatsApp. Denn Facebook hat sich aus Sicht der Kläger eine Vormachtstellung auf dem Markt aufgebaut, die auch den Nutzern wenig Raum für Alternativen ließen.“

Wir lassen das einfach mal unkommentiert.

Ministerium für fatale Irrtümer

Wir zitieren „Gesundheitsminister“ Jens Spahn:

„Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch mal passieren. Wir werden nicht noch mal Besuchsverbote brauchen in den Pflegeeinrichtungen. Mit dem heutigen Wissensstand wäre der Lockdown im Frühjahr so nicht verhängt worden. Selbst bei einem Anstieg der Infektionszahlen wird Deutschland keinen zweiten Lockdown brauchen. Wir haben dazugelernt, und wir Deutschen haben gelernt, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht.“

Äh, sorry, verehrte Leser, uns muss da irgendwas aus der September-BUNTschau reingerutscht sein.

Nochmal von vorn: Seit Mittwoch, dem 16. Dezember, gibt es den harten Lockdown. Einzelhandel dicht, Friseure dicht, Schulen und Kitas dicht, Besuchsverbote, das volle Programm.

Denn: Wir haben dazugelernt! Nicht.

Selbstverständlich haben die ständigen Irrtümer von Jens Spahn keinerlei persönliche Konsequenzen für ihn. Was waren das noch für Zeiten, in denen Minister zurücktreten mussten, wenn sie auch nur den kleinsten Fehler gemacht haben. Heute haben sich die Verhältnisse umgedreht: Wer alles richtig macht und die Wahrheit sagt, muss zurücktreten.

Weil wir im freiesten Deutschland seit dem Urknall leben. Nur jetzt halt mal wieder eingesperrt. Weil eine Maßnahme, die sich als nutzlos herausgestellt hat, unbedingt verlängert und verschärft werden muss.

Aber keine Sorge: Am 10. Januar sollte der Spuk vorbei sein. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole, mein Ehrenwort!

Wie, Sie glaubten das nicht? Nazi!

Der Schwanz wedelt mit dem Hund

Hinweise auf die fatalen Auswirkungen eines neuerlichen Lockdowns für den Einzelhandel wurden und werden aus der Politik gekontert mit dem Tipp, die freie Zeit doch einfach für Betriebsferien zu nutzen.

Genau! Betriebsferien mitten im Weihnachtsgeschäft! Tolle Idee, liebe Politiker, die ihr noch nie im Leben einen Tag richtig gearbeitet habt! Das ist ungefähr so, wie einem Biergarten-Betreiber zu raten, im Sommer Betriebsferien zu machen, damit er pünktlich im Herbst wieder öffnen kann!

Aber Politiker wissen bekanntlich alles besser als wir, das dumme Volk, daher werden sie ja auch gewählt, um uns mit den Segnungen ihrer Wissensanmaßung zwangszubeglücken. Das ist nur zu unserem Besten!

Wie, Sie glauben das nicht? Nazi!

No Borders, please!

Der Verkehr rollt über die Stadtbrücke von Görlitz in die Zwillingsstadt Zgorzelec – dabei dürfte, außer Pendlern, eigentlich keiner mehr nach Polen hinüber.

Der Freistaat Sachsen hatte schon im November den kleinen Grenzverkehr untersagt, nun wird das Verbot auch kontrolliert: Die Polizeidirektion Görlitz führt seit 11. Dezember gemeinsam mit der Bundespolizei Aus- und Einreise-Kontrollen durch. Hunderte Autos überqueren weiterhin täglich die Neiße: Polen, die zum Arbeiten nach Deutschland kommen. Görlitzer, die schnell tanken oder Zigaretten holen wollen.

Doch das wird nun teuer: Einmal Tanken in Polen macht zehn Tage Quarantäne!

Wie war das doch gleich, als es um die illegale und ungeregelte Einwanderung ging (und geht)? Grenzkontrollen sind eh unmöglich! Daher darf auch weiterhin jeder rein, der es schafft, an der Grenze einmal „Asyl“ zu plärren. Corona? Drauf geschissen! Grenzkontrollen sind bekanntlich unmöglich.

Wie, Sie glauben das nicht? Nazi!

Friendly Fire

Jörg Pilawa, sympathischer Spaßmacher beim zwangsgebührenfinanzierten Staatspropaganda-Lügenfunk, war etwas traurig, dass er sich wegen Corona dieses Jahr nicht auf seiner im Jahre 2009 erworbenen 36.000 Quadratmeter großen Privatinsel bei Kanada entspannen konnte.

Timon Dzienus, Schatzmeister der ökofaschistischen Splittergruppe „Grüne Jugend“ und daher im Umgang mit dem Geld anderer Leute, äh, bestens bewandert, brachte das zum Explodieren. Er twitterte wutentbrannt in Großbuchstaben:

„DEINE SCHEIß INSEL IST MIR EGAL, DIE WERDEN WIR DIR ABER AUCH WEG NEHMEN, WENN WIR DICH ENTEIGNEN!“

Das ist ganz großes Kino: Da will ein alimentierter Staatsclown einen anderen alimentierten Staatsclown enteignen!

Wenn die sozialistischen Blockflöten nun schon aufeinander losgehen, weil der eine etwas mehr vom geraubten Geld der echten Leistungsträger abgegrapscht hat, dann heißt es: Popcorn raus!

Später fügte der kleine grüne Kiffer noch hinzu, dass seiner Meinung nach Einzelpersonen weder Inseln noch Fabriken besitzen sollten.

Das alles natürlich getwittert via iPhone.

Wir sind der Meinung, dass Kapitalismushasser weder ein iPhone noch überhaupt irgendwas, das die Privatwirtschaft hergestellt hat, besitzen sollten.

Zudem sind wir der Meinung, dass alles, was ein Kapitalismuskritiker besitzen sollte, ein One-Way-Ticket nach Nordkorea oder Venezuela ist, um sich am eigenen Leib davon zu überzeugen, wie es ausgeht, wenn ihre Enteignungsfantasien wahr werden.

Vor allem sind wir der Meinung, dass die Existenz dieser Generation von Enteignungs- und FFF-Spinnern der Beweis für das Vollversagen des staatlichen Bildungssystem ist, da ihnen offensichtlich niemand erklärt hat, dass das Privateigentum an Produktionsmitteln – und zwar nur dieses und nichts anderes – das Fundament von allgemeinem Wohlstand ist und das von ihnen propagierte Gegenmodell immer und ausnahmslos zu Massenverarmung führt, an deren Ende dann Massensterben steht.

Aber da war bei unserem Grünling noch lange nicht das Ende der Fahnenstange seiner Dummheiten erreicht, vor wenigen Stunden nahm er sein iPhone erneut zur Hand und legte nach:

„Wenn Leute behaupten, der ‚Sozialismus‘ sei bisher immer gescheitert, wollen sie nur davon ablenken, dass der Kapitalismus gerade scheitert.“

Das ist der uralte Trick der Linken: Die freie Marktwirtschaft mit dem Falschetikett „sozial“ durch Regulierungen knechten, die Bevölkerung mit ungedecktem Falschgeld aus der Druckerpresse knechten, und wenn die Blase dann zwangsweise platzt, heißt es, der Markt habe versagt und der Kapitalismus ist schuld. Gähn.

Wobei: Das war der Trick der Linken, die sich dabei wenigstens noch etwas gedacht haben. Im Fall von Timon Dzienus kann man das aber mit Gewissheit ausschließen, der ist selbst dafür zu blöd und hält unseren 70%-Sozialismus tatsächlich für beinharten Raubtierkapitalismus.

Setzen, sechs!

Ministerium für Bescheidenheit

Peter Altmaier, ein studierter Jurist und strammer Parteisoldat mit politischer Vorzeige-Karriere, der noch keinen Tag in seinem Leben einer wertschöpfenden Tätigkeit in der Privatwirtschaft nachgegangen ist und daher in Merkels Kompetenzteam den Bundewirtschaftsminister spielen darf, erfreute uns pünktlich zum Lockdown mit den Worten:

„Ich wünsche mir und ich hoffe, dass die Menschen nur das Allernötigste besorgen, was sie wirklich brauchen an Lebensmitteln.“

Wie jetzt? Hat da etwa einer Angst, die anderen könnten ihm was wegfressen?

Keine Sorge, Herr Altmaier, auch Sie werden weiterhin bestens versorgt. Ihr Mindestbedarf an Lebensmitteln, also täglich drei volle Sattelschlepper, kann weiterhin gewährleistet werden. Und sollte es dennoch mal eng werden, können Sie zur Not immer noch die kräftigen Jungs, die die Sattelschlepper fahren und bei Ihnen entladen, zum Nachtisch vernaschen.

Alpen-Prawda

Im kommunistischen Propagandablatt „Die Süddeutsche“ durften wir uns durch einen Artikel belehren lassen, dass der harte Lockdown gut für die Wirtschaft sei.

Wenn man die im Text verlinkte Biographie des Autors dieses Idiotentextes, Dr. Marc Beise, liest, stößt man auf den Satz: „Ein Wechsel in die Wirtschaft kam für ihn nie in Frage.“ Ist das nicht super? So einer erklärt uns nun die Wirtschaft. Das ist ungefähr so, als würde der Papst Bordellbetreiber einarbeiten.

Der Lockdown ist also gut für die Wirtschaft… Ja klar! Und ein Schuss Zyanid ist gut für einen zünftigen Weihnachtspunsch!

Probieren Sie es doch mal aus, Herr Dr. Beise!

Luschen-Laschet

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, Deutschlands ältestes Hüpfkind, hat dazu aufgerufen, nach Möglichkeit auf das Bestellen von Geschenken bei Onlinehändlern zu verzichten. Stattdessen solle man einen Gutschein ausstellen, der im kommenden Jahr eingelöst werden könne. Er jedenfalls werde das so machen, sagte der CDU-Politiker am 15. Dezember in einer Unterrichtung des Landtags in Düsseldorf.

Laschet verwies auf mittelständische Geschäfte, denen das überlebenswichtige Weihnachtsgeschäft entgehe. Stattdessen würden die Geschenke jetzt online bestellt, bei Konzernen, „die in Europa keinen Cent Steuern zahlen“.

Ein deutlicher Seitenhieb in Richtung Amazon, der natürlich auf einer kompletten Lüge beruht. Selbstverständlich bezahlt Amazon in Europa Steuern, und das nicht zu knapp: Für alle Mitarbeiter werden horrende Einkommenssteuern und Sozialabgaben abgeführt, das sind Abermilliarden, die dann von verantwortungslosen, kriminellen Polit-Versagern wie Laschet und Konsorten sinnlos für Scheiße, Scheiße und Scheiße verpulvert werden.

Wer hingegen tatsächlich keine Steuern bezahlt, ist Herr Laschet. Stattdessen lebt er von Steuern, und das auf einem Niveau, von dem jeder Amazon-Mitarbeiter nur träumen kann. Und im Gegensatz zu Herrn Laschet leistet ein Amazon-Mitarbeiter durch seine Arbeit einen immensen Beitrag zum Wohle der Menschen, wohingegen Laschet und seine Ganoven-Freunde nur den von anderen erarbeiteten Wohlstand verfressen und zerstören.

Und was die mittelständischen Betriebe angeht: Die Polit-Verbrecher machen die Innenstädte autofrei, verknappen und verteuern Parkraum und knechten den Mittelstand mit hunderttausend überflüssigen Gesetzen und Regulierungen sowie sinnlosen Auflagen, deren horrende Kosten die Unternehmer auf die Endverbraucherpreise umlegen müssen.

Und wenn die Kunden dann bei Amazon bestellen, weil die Preise günstiger sind und der Service besser, und das alles ohne nervige Parkplatzsuche, dann ist natürlich Amazon böse.

Ja nee, is klar!

Am liebsten würden solch totalitäre Größenwahnsinnige wie Laschet das Internet komplett verbieten, dann kommt auch keiner mehr auf dumme Gedanken, sich jenseits der Verlautbarungen der Reichskulturkammer, äh, sorry, des zwangsgebührenfinanzierten Staatspropaganda-Lügenfunks und der inzwischen auch an der Staatstitte saugenden System-Medien zu informieren.

Aber das war dem Armin nicht genug. In Richtung der AfD-Opposition polterte er:

„Ich weiß, dass sie das ganze Virus bestreiten. Ich weiß, dass sie mit komischen Leuten draußen demonstrieren. Es geht nicht, dass sie in der Mitte von Düsseldorf demonstrieren, während wenige Meter weiter in der Universitätsklinik Menschen um ihr Leben kämpfen! Das geht nicht, das ist nicht erträglich!“

Abgesehen davon, dass niemand in der AfD „das ganze Virus bestreitet“, sondern dort nur die Sinnhaftigkeit und Angemessenheit der totalitären staatlichen Zwangsmaßnahmen kritisiert werden, wie sich das bei einer funktionierenden Opposition gehört: Als im Sommer Zehntausende gegen herbeihalluzinierten Rassismus und gegen herbeihalluzinierte Polizeigewalt an Ausländern demonstrierten, während wenige Meter weiter in der Universitätsklinik Menschen um ihr Leben kämpften, war das komischerweise kein Problem. Ganz im Gegenteil, die Demonstranten wurden von dem kriminellen Polit-Pack sogar noch für ihren Gratismut gelobt und angefeuert. Verkommener geht es beim besten Willen nicht!

Abweichler

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, kurz KBV, Andreas Gassen, rechnete mit einem Scheitern des seit 16. Dezember geltenden harten Lockdowns.

Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, kurz RND, sagte er:

„Ich gehe nicht davon aus, dass wir bis zum 10. Januar eine relevante Absenkung der Infektionsraten und schon gar nicht der Todesfälle erreichen werden. Es ist schwer vorstellbar, dass der von der Politik als Messlatte genannte Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen durch diesen Lockdown nachhaltig unterschritten werden wird – egal, ob der Lockdown nun drei oder zehn Wochen dauert. Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete langfristige Strategie in der Pandemiebekämpfung.“

Wir nehmen Wetten an, wie lange Herr Gassen noch Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sein wird.

Kriegsbemalung

Das Bundeskabinett hatte am 16. Dezember in Berlin einen Gesetzentwurf verabschiedet, wonach die Möglichkeiten zum Tragen einer Tätowierung für Polizisten und Soldaten gesetzlich eingeschränkt werden. Man muss schließlich Prioritäten setzen, wenn einem gerade der gesamte Laden mit Karacho um die Ohren fliegt. Doch diese Form von Durchhaltevermögen hat in Deutschland Tradition, denn selbst der Führer hatte bekanntlich noch Zeit und Nerven, sich mit zitternder Hand ums Wohl seines letzten Aufgebots zu kümmern, als die russische Artillerie schon in Hörweite war.

Wir hoffen nur, dass auch Sorge dafür getragen wird, dass in den Polizeiwachen 73 Toiletten für jedes in Frage kommende Geschlecht installiert werden.

Aufatmen: Das Verbot gilt selbstverständlich nur für regierungskritische Körperbemalung. Tattoos mit der Aufschrift „Capitalism Kills“, „Prima Klima“ und „Merkel Forever“ hingegen dürfen, ja sollen sogar weiterhin gut sichtbar getragen werden, am besten gleich auf die Stirn getackert.

Schöne neue Welt

Wie wir oben bereits berichteten, plant die EU einen Großangriff auf sogenannte „Fake-News“, also Falschmeldungen. Wir witzelten, dass wenn die EU, also eine Regierungsstelle, entscheidet, welche Nachrichten wahr oder falsch sind, dies an das „Ministerium für Wahrheit“ aus George Orwells Dystopie „1984“ erinnert.

Da wussten wir allerdings noch nicht, dass die EU selbst den viel besseren Gag liefern würde. Festhalten: Deren Programm gegen angebliche Fake-New trägt den Namen „Soma“ – exakt so heißt in Aldous Huxleys Dystopie „Schöne neue Welt“ die Droge, mit der die Menschen gefügig gehalten werden sollen, indem sie ihnen das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt.

Wenn das mal kein Zufall ist, dann haben die entweder echt Humor, oder sie machen sich auf eine bisher noch nie dagewesen zynische Art über ihre Sklaven lustig.

In your face!

Vor 250 Jahren wurde das Jahrtausend-Genie Ludwig van Beethoven geboren. Dieses Jubiläum sollte dieses Jahr mit einem großen Beethoven-Jahr gefeiert werden, was aber leider der Corona-Hysterie zum Opfer fiel.

Doch selbst dabei hätte man sich vorrangig auf seine grandiose Musik konzentriert, obwohl der Mann wesentlich mehr zu bieten hatte. Der große Komponist war nämlich nicht nur der erste Rock’n’Roller der Musikgeschichte, sondern auch ein aufmüpfiger, libertärer Geist. Von Herrschern hielt er, vorsichtig ausgedrückt, nicht viel. Und er hatte auch die Eier, diesen das ins Gesicht zu sagen, was seinerzeit ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen war. Also in etwa so wie heute.

Daher wollen wir die letzte BUNTschau hinsichtlich des Clown-Jahres 2020 beschließen mit einem legendären Ausspruch van Beethovens, den er dem Fürsten Karl von Lichnowsky entgegendonnerte:

„Fürst! Was Sie sind, sind Sie durch Zufall und Geburt. Was ich bin, bin ich durch mich. Fürsten hat es und wird es noch Tausende geben. Beethoven gibt’s nur einen!“

(Autoren: Die Stahlfeder, Egänzungen von Apo)

(BUNTschau Dezember 2020, Teil 1 <—> BUNTschau Januar 2021, Teil 1)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangen Sie hier.)

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