Die endlose Geisterjagd zum Preis von zehn

von der Stahlfeder

Unsere schwerstkriminelle Bundesregierung hat einen Topf von mehr als einer Milliarde – das ist eine Eins mit neun Nullen! – Euro freigegeben für den Kampf gegen Rrrrääächz.

Angeblich soll das dafür sein, um „Nazis“ zu bekämpfen. Nun ist es aber so, dass die Nazis erstens Linke waren, die lediglich nach dem Zweiten Weltkrieg nach rechts umgelogen wurden, weil den anderen Sozialisten ihre braunen Schmuddelbrüder peinlich waren, und zweitens sind die zum Glück alle längst tot. Zur Bekämpfung von echten Nazis ist es daher inzwischen – Ironie des Schicksals – gut 88 Jahre zu spät, außer man hat vor, das Dritte Reich posthum niederzuringen.

Ja gut, es gibt noch ein paar Neonazis. Das sind aber so wenige, dass es kaum der Rede wert ist. Außerdem sind die zu blöd, einen Eimer Scheiße umzuwerfen, und vor allem dürfte inzwischen längst jeder zweite davon ein V-Mann des Verfassungsschutzes sein. An genau diesem Problem ist bekanntlich der letzte Verbotsantrag gegen die NPD gescheitert, wie sich die Älteren unter uns sicher noch dumpf erinnern können.

Um so viel Geld für den Kampf gegen Rrrrääächz lockerzumachen, musste man daher zunächst einmal eine Bedrohung durch angeblichen Rechtsextremismus herbeihalluzinieren. Das funktioniert auf zwei Ebenen:

Zuerst wird die politische Mitte nach linksaußen verschoben. Das ist quer durch die politische Landschaft längst geschehen: Bei den Grünen und der viermal umbenannten Stasi- und Mauermörderpartei SED, derzeit firmierend unter „Die Linke“, musste man nicht viel tun. Die SPD ist mit so Gestalten wie Kühnert und Esken auch längst nach weit links abgedriftet, und die CDU ist nach 15 Jahren Merkel inzwischen so weit links, dass Strauß oder Kohl im Grabe rotieren müssten. Die „F”DP hält sich, aus Angst vor einem linken Shitstorm, weitgehend bedeckt oder trägt den ganzen Schwachsinn in abgespeckter Form sogar mit. Tja, und wenn linksaußen plötzlich das neue „Normal“ ist, dann wirkt die AfD, die tatsächlich mit einer etwas linkeren Kopie des CDU-Programms von 2002 angetreten ist, natürlich rechtsextrem. Und genau darauf läuft es hinaus.

Parallel werden getürkte Statistiken bemüht, insbesondere die für „rechte Kriminalität“: Die vermeintliche Nazi-Gefahr wird mit Zahlen unterlegt, deren Zustandekommen jedem seriösen Statistiker die Schamesröte ins Gesicht treiben würde.

So wird jede politisch nicht zuzuordnende Tat vorsichtshalber „rechts“ eingeordnet, jede antisemitische Gewalttat ebenso, obwohl diese in den seltensten Fällen von Klaus oder Peter begangen wird. Jedes noch so dilettantische, meist verkehrt herum geschmierte Hakenkreuz sowieso, da rückt sogar gleich der Staatsschutz an. Für Aufsehen, zumindest in den alternativen Medien, sorgte vor einiger Zeit ein ganz besonders absurder Fall, als Linke bei einem Anschlag auf ein AfD-Büro ein Hakenkreuz hinterließen – auch das wurde dann als „rechte“ Straftat verbucht.

Der Großteil der „rechten“ Gesetzesübertretungen sind tatsächlich sogenannte „Propagandadelikte“, also vom Staat frei erfundene Straftaten ohne Opfer, wie z.B. mit einer Spastik im rechten Arm einen längst dahingeschiedenen deutschen Kanzler österreichischer Abstammung zu grüßen, eines ebenfalls vor langer Zeit verstorbenen Kameraden namens Horst Wessel musikalisch zu gedenken, altertümliche Runenzeichen irgendwohin zu krakeln, einen Völkermord in Frage zu stellen, die falsche Meinung auf Facebook zu posten oder vor einer Moschee ein Mettbrötchen fallenzulassen. Solche Propagandaverbote gibt es nämlich nur für „Rechte“. Massenmörder wie Stalin, Mao, Lenin und Che Guevara hingegen darf man straffrei verehren, Hammer und Sichel usw. darf man straffrei überall hin sprayen, das gilt maximal als Sachbeschädigung in einem minder schweren Fall.

Tatsächlich bedarf es schon enormer Anstrengung, um eine Tat statistisch in der Kategorie „links“ anzusiedeln, denn darüber hinaus gibt es noch einen weiteren perfiden Trick zur statistischen Verschleierung: Der Verfassungsschutzbericht stuft rechte Gewalt zwar so gut wie immer als rechtsextrem ein, während er fein säuberlich zwischen linksextremer und „normaler“ linker Gewalt unterscheidet. Die meisten politischen Gewalttaten werden von der sogenannten „nichtextremistischen Linken“ verübt. Dazu zählen auch Brandanschläge, Sprengstoffdelikte und Körperverletzungen, oder wenn der AStA eine Bude von Burschis entglast. Wenn die Täter nur „normale Linke“ sind, gilt die Tat eben nicht als linksextremistisch.

Wenn dann noch ungeklärte Fälle oder nicht politisch motivierte Straftaten von polizeibekannten Rechten einfach in der Kriminalitätsstatistik nach „rechts“ geschoben werden, kommt man natürlich schnell auf eine stattliche Zahl, mit der dann Panik geschürt, diese Geisterjagd gegen Rrrrääächz politisch rechtfertigt und mit einer Milliarde Steuergeld befeuert wird.

Ach ja, man will mit dem Geld noch gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfen. Aber natürlich nur bei Biodeutschen. Dabei richtet sich der einzig real existierende strukturelle Rassismus derzeit in erster Linie gegen eben diese, ausgehend von einer ganz bestimmten Gruppe Zuwanderer. Und wenn man Antisemitismus bekämpfen will, aber gleichzeitig Millionen beinharter Antisemiten ungeprüft ins Land lässt und großzügig alimentiert, dann ist das nicht nur ein reines Lippenbekenntnis, sondern blanker Hohn.

Nun mögen Sie sich fragen: Wohin wandert denn nun die ganze Kohle? Diese Frage beantworten wir Ihnen gerne: Die bekommen regimetreue stramme Antifaschisten!

Antifaschisten? Was zur Hölle soll das sein?

In Deutschland hat es – im Gegensatz zu Italien und Spanien – nie eine faschistische Bewegung von Relevanz gegeben. Und es gibt sie auch heute nicht. Außer natürlich, man fantasiert den drohenden Faschismus herbei, indem man alles, was nicht linksradikal ist, als „faschistisch“ bezeichnet. Was politisch und historisch absurd ist. Aber genau das ist, was gerade passiert: Das Absurde. Und es wird in dieser kranken Gesellschaft nicht nur für normal gehalten, sondern sogar noch nach Kräften gefördert. Vornehmlich mit dem geraubten Geld der anderen, also Steuern. Aktuell mit einer Milliarde, denn: Wir haben’s ja! Gerade jetzt, in Zeiten einer epochalen Wirtschaftskrise.

Wer heute von sich behauptet, gegen den Faschismus zu kämpfen, ist entweder ein zutiefst verkommener Lügner, oder aber komplett geistesgestört und gehört in eine geschlossene Anstalt verbracht. Verglichen mit dem sogenannten „Antifaschismus“, der hier hochgehalten wird, war Don Quichotes Kampf gegen Windmühlen die zutiefst realistische Vernunftentscheidung eines durch und durch gesunden Mannes.

Heute in Deutschland gegen den „Faschismus“ zu kämpfen ist in etwa so, wie einen Veganer vor den Gefahren eines Steakmessers zu beschützen. Wie wir bei jeder Gelegenheit betonen, ist „Antifaschismus“ nichts weiter als ein Camouflage-Label, also ein Etikettenschwindel: Hört sich nett an, ist aber in Wahrheit nur Kommunismus, also die gefährlichste, mörderischste, menschenverachtendste und destruktivste weltliche Ideologie aller Zeiten, nur mit einem anderen Namen.

Wenn ein Kommunist sagt „hey, lass mich frei walten, unterstütze mich, denn ich beschütze dich vor dem Faschismus“, dann ist das in etwa so, als würde ein garantiert tödliches Krebsgeschwür sagen: „Hey, lass mich frei walten, und ich garantiere dir, die nahezu unsichtbare Mini-Warze unter Deinem kleinen Zeh, die du bisher noch nicht einmal bemerkt hast, hat keine Chance mehr, dich umzubringen!“

Und nun stellen Sie sich selbst mal die alles entscheidende Frage: Wie viele Menschen sind bisher an einer unbemerkt gebliebenen Mini-Warze am kleinen Zeh gestorben? Ah, Sie haben die Antwort schon: Exakt null! Und jetzt die Gegenprobe: Wie viele Menschen sind bisher an einem garantiert tödlichen Krebsgeschwür gestorben? Wenn jetzt Ihre einzig schlussrichtige Antwort „Alle“ lautet, dann sind Sie ein Faschist!

Bringen wir es auf den Punkt, wofür die Milliarde tatsächlich ausgegeben wird: Zur Kriminalisierung und gewaltsamen Unterdrückung aller regimekritischen Meinungen. It’s as simple as that. Freuen auch Sie sich bald schon auf Besuch von der finanziell bestens ausgestatteten Antifa, die Ihre Familie bedrohen, Ihre Häuser beschmieren und Ihre Autos tieferlegen wird! Schöne neue Welt!


2 Kommentare zu „Die endlose Geisterjagd zum Preis von zehn

  1. „ist es aber so, dass die Nazis erstens Linke waren“
    Dazu fehlt aber das Staatseigentum an den Produktionsmitteln (inkl. Boden) und das Führerprinzip als Staatsziel bei den Nazis.
    Gemeinsam war/ist beiden Strukturen, dass sie totalitär waren. Das macht sie aber nicht gleich.

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