Leben in Zeiten des Corona-Kults

Als Massachusetts einen Anstieg der „Fälle“ verzeichnete, beklagte irgendjemand auf Twitter, dass er und seine Mitbewohner in Massachusetts „alle Hoffnung fahren“ ließen. Beachtet, dass diese Person nicht zugeben kann, dass der Voodoo einfach nicht funktioniert. Er funktioniere aber natürlich nur deshalb nicht, weil die dummen Bauern von Bürgern einfach nicht gehorsam genug seien. Wenn diese dummen, dummen Leute „uns“ nur gehorchen würden, würde dieses „Killervirus“ verschwinden. (Wohlgemerkt ein „Killervirus“, dessen Sterblichkeitsrate nach einer Studie der Universität Stanford unter 0,2 Prozent liegt – siehe hier, hier, hier und hier –, was sämtliche Diskussionen um „Krankenhausüberlastungen“, logisch zu Ende gedacht, hinfällig macht, da so gut wie niemand ins Krankenhaus müsste!)

Ich verstehe aber, warum so viele von dieser Denkweise angezogen werden könnten:

(1) Wie bei „klassischen“ Gläubigen ist auch ihr Aberglaube an die Macht einer (quasi-)heiligen Instanz, nämlich in Form des Staates, ungebrochen, komme, was wolle. Wenn der Staat also verkündet, dass er ein Virus auslöschen könne, wer sollte dann bitte behaupten, dass dies nicht möglich sei?

(2) Es handelt sich um „Experten“, die Blut geleckt haben und den dummen Dödeln im Fahrtwind einer Pseudopandemie ihr bevorzugtes, globalistisches Regierungsmodell diktieren können. (Nein, es ist keine „Verschwörungstheorie”, wenn Politiker offen davon sprechen!)

(3) Es erlaubt ihnen, die werktätige Bevölkerung zu verspotten, die sie im Grunde verachten – wenn nur diese rückständigen Idioten „der Wissenschaft folgen“ würden, wären wir schon längst aus dieser Sache heraus (um dann in einer Welt der totalen Totalüberwachung aufzuwachen, wie gegenwärtig in China, das im Zuge eines Virus, das nachweislich im Rahmen der Influenza liegt, Kameras an jeder Straßenkreuzung und – gefühlt – jeder Hundehütte und jeder Mülltonne montiert hat – wegen „Corona“, versteht sich.)

Aber seien wir ehrlich: Lockdowns verzögern nur das Unvermeidliche und hinterlassen Trümmer. (Und vergesst endlich die Masken: Maskenmandate haben keinen erkennbaren Einfluss auf die Ausbreitung des Virus. Wenn sie so effektiv wären, wie die Leute sagen – z. B., „wenn wir nur sechs Wochen lang Masken tragen würden, wären wir alle schon fein raus“ –, müssten wir offensichtliche Auswirkungen in den Diagrammen sehen, aber es gibt keine, wie u.a. Ivor Cummins mehrfach nachgewiesen hat. Siehe auch hier. Glaubt mir, ich wünschte, Masken könnten das „Problem“ lösen, damit meine Familie und ich den Rest unseres Lebens endlich zurückbekommen – hüben wie drüben.)

Peru, Belgien und das Vereinigte Königreich (um nur drei von vielen Beispielen zu nennen) hatten harte Sperren und hohe Sterblichkeitsraten. Belgien und Großbritannien machen erneut dicht, ebenso wie andere Teile Europas.

Berufs- und Hobby-Hysteriker versuchen angesichts dieser Daten zu behaupten, dass das eine oder andere Land nicht früh genug dicht gemacht habe. Es darf schließlich einfach nicht sein, dass Lockdowns nicht funktionieren. (Dafür ist es superwissenschaftlich, a priori anzunehmen, dass der Ansatz funktioniert!) Nein, es ist immer so, dass diese dummen, dummen Leute einfach nicht „auf die Wissenschaft gehört“ haben, obwohl genau null „Wissenschaft“ hinter Sperren steckt. Es gibt kein Betriebshandbuch. Nichts. Lockdowns waren bis 2020 nicht einmal eine Option. Who cares…

Aber man kann sicherlich nicht sagen, dass Spanien nicht früh und hart dichtgemacht hätte.

Oder Italien, so sehr sie es auch versuchen.

„Ja, aber China hat es richtig vorgemacht und beweist doch bla“ – nochmal: Neben dem Umstand, dass man sich fragen muss, zu welchem Preis (!) sich die Lage in China entspannte, muss hinzugefügt werden, dass es hierzulande keine „Pandemie“ mehr gibt, da „symptomlose Infektionen nicht als bestätigte Fälle“ gewertet werden. Und damit verschwinden auch die „Corona-Wellen“. C’est ca. Würden die Chinesen beim Testen genauso vorgehen wie die Wahnsinnigen in Deutschland, gäbe es dieselbe Casedemic – im Übrigen kein Einzelfall. Dieselbe Casedemic sahen wir vor zehn Jahren, nachdem die „Schweinegrippe“ längst Geschichte war. Es wurde auf Teufel komm raus getestet, getestet, getestet.

Jetzt suchen dieselben europäischen Länder, deren unerträgliche „Intellektuelle“ die USA über die Bewältigung der Krise belehrt haben, erneut nach gestiegenen Todesfällen.

In Italien und in Großbritannien und hier und da an anderen Orten wehren sich zumindest einige Menschen. Der letzte Lockdown nahm alles, was sie hatten. Videos von verzweifelten Menschen gehen viral, nachdem sie wegen der Lockdowns alles verloren haben.

Ich denke, sie sollten alle mal besser „auf die Wissenschaft hören“, oder?

Was für ein kranker, verrückter Kult ist das?

Und was bringt es, uns auf unbestimmte Zeit das zu entziehen, was das Leben überhaupt erst lebenswert macht, damit wir in einer unsozialen Dystopie leben können? Wofür bleiben wir dann am Leben? Um zu Hause zu sitzen und an die Wand zu starren (in einigen Fällen seit Ende Januar)?

Neben COVID-19 gibt es noch andere Bedenken auf der Welt. Es ist unglaublich, dass dies gesagt werden muss. Sogar mehr und mehr ältere Menschen beginnen zu sagen: Ich bin am Ende meines Lebens und ihr wollt, dass ich meine letzten Monate und Jahre wie ein Gemüse verbringe? Isoliert? Worin sollte da der Sinn liegen?

Mittlerweile werden durch die Politik weitaus mehr Todesfälle an anderer Stelle verursacht. Sunetra Gupta aus Oxford hat gerade eine Kolumne in der Daily Mail veröffentlicht, in der argumentiert wird, dass die Reaktion auf das Virus schlechter war als das Virus selbst.

Sogar die New York Times stellte fest, dass übermäßige Todesfälle durch Tuberkulose, HIV und Malaria, die als direkte Folge der Lockdowns verursacht werden, zwei Millionen überschreiten werden.

Ich könnte weiter und weiter über die Kollateraltoten schreiben, aber es wird nichts ändern.

Wie Professor Gupta es ausdrückt:

„Lockdown ist ein Luxus der Wohlhabenden; etwas, das man sich nur in reichen Ländern leisten kann – und selbst dann nur die bessergestellten Haushalte in diesen Ländern.“

Übrigens beschreibt Prof. Gupta ihre Politik als „links“ und ist entsetzt darüber, dass die Leute glauben, sie sei Teil einer „rechtsgerichteten Verschwörung“, weil sie sich barbarischen und völlig absurden Lockdowns widersetzt.

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