Verarscht worden? So what!?

Zum Wesen einer waschechten Sekte gehört(e) stets dazu, menschliche „Kollateralschäden“ auf dem Altar oder unter dem Deckmäntelchen des „Notwendigen“ zu opfern, zu ignorieren oder (achselzuckend) in Kauf zu nehmen. Als Lehrer befinde ich mich im Vergleich zu anderen Berufssparten aktuell an vorderster Front, was den Bereich der Auswirkungen der bald achtmonatigen Dauer-Einschränkung, Dauer-Überwachung, Dauer-Maske und Dauer-Ermahnung betrifft. Gewiss, viele Schüler stecken die Sache gut weg (oder tun zumindest so), aber sehr viele erleiden gegenwärtig psychischen Schiffbruch und es macht mich fertig, das mit ansehen zu müssen. Schüler, die ich jahrelang als energetische Frohnaturen wahrgenommen habe. Zerknautscht. Verwahrlost. Völlig in sich gekehrt. Isoliert. Stellenweise finden selbst Eltern und Freunde keinen Zugang mehr zu ihnen. Einige Eltern ziehen die Reißleine und brechen den Auslandsaufenthalt ab. Doch was dann? Wohin? Ein Neustart irgendwo ohne Freunde?

Ich höre von Folgeschäden durch Corona. Leute, erzählt mir nichts, denn ich sehe sie bereits. Tag für Tag. Und zwar innerhalb eurer Parallelwelt namens Realität, nicht in einer möglichen Zukunft, die gegenwärtig als Art letzter Strohhalm für die Rechtfertigung des Irrsinns herhalten muss.

Und ich muss gestehen, dass es mir zunehmend schwerer fällt, meinen Hass gegenüber denjenigen zu unterdrücken, die die Tragik um unsere Kinder und Jugendlichen mittlerweile zwar längst mitbekommen haben (oder gar aus erster Hand erfuhren), sich aber scheinbar „Pfff, ist halt jetzt so“ denken. Neben den katastrophalen Wirtschaftsaussichten. Neben dem Umstand, einem Furz im Winde hinterherzujagen. Hin und wieder höre ich, die Menschen seien zu doof, eigenverantwortlich mit solch einer Situation umzugehen und von daher müsse der allmächtige Staat, also einmal mehr der Initiator des Problems, rigoros vorgeben, wo es langgeht. Wisst ihr was? Das ist Unsinn.

Die Menschen konnten und können eine tatsächliche (!) Gefahrensituation (zumindest in Gestalt einer potenziellen Virusattacke) im Allgemeinen sehr wohl eigenverantwortlich einschätzen bzw. managen. Ich persönlich hatte in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis nicht eine Person (auf beiden Kontinenten), die die Sache zu Beginn nicht ernst genommen hätte und entsprechende Vorkehrungen in die Wege geleitet hätte. Das, was seit geraumer Zeit von einigen als „Unfähigkeit zur Eigenverantwortung“ wahrgenommen wird, ist meines Erachtens eher das Gegenteil: Fähigkeit zum Aufbegehren, nachdem sich (glücklicherweise!) herausgestellt hatte, dass die tatsächliche Gefahr des Virus verschwindend gering ist, die Maßnahmen jedoch nicht entsprechend abgebaut und/oder aufgehoben wurden. Von den o.g. Kollateralschäden ganz zu schweigen.

Ich denke, viele Coronisten haben sich schlichtweg heillos in die Sache verrannt und sähen es mittlerweile als „Schande“, „Schwäche“ oder „Peinlichkeit“ an, zuzugeben: „Hey Leute, bin auch drauf reingefallen. Ich wurde auch verarscht.“ Vielleicht ist es die Angst vor möglicher Scham, die sie stattdessen die bisweilen immer aggressivere „Flucht nach vorne“ antreten lässt, ungeachtet des Umstandes, dass die „Exitkriterien“ einer nach dem anderen erfüllt wurden, aber leider nicht akzeptiert werden „dürfen“. Stattdessen werden immer neue kreiert.

Da ich weiß, dass die vom Staat initiierte, totale Spaltung der Gesellschaft keineswegs Zufall ist, sondern gewollt, um immer weitere Maßnahmen zur „Aufrechthaltung der Ordnung“ (sic!) durchpauken zu können, versuche ich meinen Hass herunterzuschlucken und strecke stattdessen dem Coronisten die Hand entgegen mit der Botschaft: Ich war auch drauf reingefallen. Ich wurde auch verarscht. Scheiß drauf. Kein normaler Mensch macht einem deswegen einen Vorwurf.


Ein Kommentar zu „Verarscht worden? So what!?

  1. Genau diese Entwicklung habe ich selbst durchgemacht: zuerst extrem beunruhigt, als Anfang des Jahres die ersten Videos und Berichte aus China auftauchten und extrem verärgert über den absolut unverantwortlichen und kriminell inkompetenten Umgang unserer Politik damit (offene Grenzen für Flüge aus allen Hotspots, keine Quarantänemaßnahmen, große Karnevals- und Fußballveranstaltungen kein Problem, Masken wozu denn?). Dann, als es eigentlich längst zu spät war, die völlig bescheuerten Maßnahmen wie totaler Lockdown und ubiquitäre Maskenpflicht, Massentests, etc. alles natürlich ohne medizinische Evidenz.

    Inzwischen werden meine Frau und ich (beide mit jahrzehntelanger Berufserfahrung in der Intensivmedizin) von den »Zeugen Coronas« wie Volksschädlinge behandelt, weil wir uns weigern, diesen Zirkus noch länger mitzumachen. Es gibt wirksame, evidenzbasierte medikamentöse Therapien für die inzwischen seltenen Fälle einer COVID-19-Erkrankung, aber diese werden uns von der WHO absichtlich vorenthalten. Damit gehen fast alle COVID-Toten weltweit auf das Konto dieser hochkorrupten Institution.

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