Die BUNTschau: Juli 2020 (Teil 2)

Hier ist die Erste Deutsche BUNTschau mit den Irrsinnsthemen des Monats Juli (Teil 2):

Gefahr von oben

Das „NASA-Zentrum für die Untersuchung erdnaher Objekte“ warnt, dass der Asteroid VP1-2018 am 2. November dieses Jahres auf unsere Erde treffen könnte.

Dieser Vorgang ist jedoch nicht allein aus wissenschaftlicher Sicht interessant – vielmehr sind wir jetzt schon mehr als gespannt, wie wohl die Politik in ihrer unendlichen Weisheit und streng lösungsorientierten Voraussicht mit dieser existenziellen Bedrohung irdischen Lebens aus dem All umgehen wird.

Zwei mögliche Szenarien gelten bereits als sehr wahrscheinlich, allein schon aufgrund der guten Erfahrungen, die man mit derartigen, äußerst fantasievollen und originellen Maßnahmen bei analogen Gefahrenlagen bereits gemacht hat:

Als nahezu gesetzt gilt eine saftige Steuererhöhung, konnte eine solche doch bereits durch ihre bloße Ankündigung den Klimawandel nicht nur stoppen, sondern sogar sämtliche seiner behaupteten Auswirkungen komplett ungeschehen machen, so als hätte es die Klimakatastrophe nie gegeben: Die Polkappen, die laut Al Gores Ankündigung bereits seit Jahren komplett geschmolzen sein müssten, erfreuen sich ungetrübt ihres Daseins, genauso wie sämtliche Inseln und Atolle, die längst vom steigenden Meeresspiegel geschluckt worden sein müssten.

Der Nachteil der äußerst effektiven und effizienten Steuerlösung ist jedoch, dass sie üble rrrääächte Verschwörungstheorien nährt. So behaupten einige unbelehrbare Ewiggestrige doch glatt, es gebe gar keinen menschengemachten Klimawandel, obwohl es tatsächlich so ist, dass die prognostizierte Erdüberhitzung sofort die Grätsche gemacht hat, als das Wort „Steuern“ fiel, wohl wissend, dass sie bei aller Urgewalt, die ihr nachgesagt wird, gegen die Originalität und Wirkmacht dieser staatlichen Maßnahme völlig chancenlos ist. Was sind wir froh, dass es bei dem ganzen Klimagedöns nicht von Anfang an, wie immer, in erster Linie um eines ging: Mehr Kohle auf Basis des Schürens von klimatischer-Endzeit-Angst aus den Steuersäckeln der schuftenden Lemminge zu pressen.

Des Weiteren empfiehlt sich eine Maskenpflicht gegen den Asteroidenstaub. Man kann ja nie wissen, welche auf der Erde unbekannten Mikroorganismen so fremdes Gestein aus dem All enthält. Nicht auszudenken, wenn da am Ende noch irgendwelche Erreger dabei sind, die der menschlichen Population die volle Nutzung ihres Gehirns ermöglichen, was zu der zwingenden Erkenntnis führen würde, dass es nichts Überflüssigeres gibt als Politiker und keine größere Verarschung als den Staat.

Geschlechtslose Identität

Die Niederlande machen Schluss mit den Geschlechtsangaben im Ausweis! Die Menschen sollen sich ihre eigene Identität erschaffen und in voller Freiheit und Sicherheit leben, erklärt Bildungsministerin Ingrid van Engelshoven.

Wir sehen das genauso: Eigentlich braucht man auch keine Geschlechtsangabe im Ausweis, weil man, wenn einen das wirklich interessiert, dem Inhaber desselben problemlos ansehen kann, ob er Männlein oder Weiblein ist. Zumindest im Normalfall. In den Fällen, wo das nicht der Fall ist, die so rar gesät sind, dass man sie statistisch gar nicht mehr erfassen kann, kann man damit wunderbar leben, und eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit geht von diesen Ausnahmefällen ganz sicher nicht aus. Oder hat jemals jemand von einem Fall gehört, in dem ein Mensch ungeklärten Geschlechts ein Flugzeug entführt oder einen Massenmord begangen hat? Nicht? Na, sehen Sie!

Wir hätten da jedoch noch eine Frage, liebe Frau van Engelshoven: Wenn die Menschen sich nach Ihren Worten ihre eigene Identität erschaffen sollten, dann wäre die zwingende Konsequenz dieses Gedanken, wenn man ihn konsequent zu Ende denkt, dass sich auch jeder seinen eigenen Ausweis ausstellen müsste. Wer keine Geschlechter braucht, der braucht auch keine Nationalitäten und folglich auch keine staatlichen Ausweise. Schaffen Sie diese doch einfach komplett ab, das spart jede Menge an Kosten und Aufwand! Jeder soll sich seinen eigenen Ausweis nach Gutdünken ausstellen! Bei uns in Deutschland haben das die „Reichsbürger“ schon mit großem Erfolg vorgemacht!

Wenn die Masken fallen

Die feministische Autorin Margarete Stokowski twitterte:

„Was ist jetzt das Scheißproblem daran eine Scheißmaske in einem Scheißgeschäft zu tragen was sind eure Scheißargumente guten Morgen“

Zunächst einmal fragen wir uns, wie man als selbsternannte Scheißautorin ein so großes Scheißproblem mit der scheißdeutschen Scheißgrammatik und Scheißinterpunktion haben kann, dass man einen solchen Scheißtweet ohne Scheißpunkt und Scheißkomma absetzt?

Nun gut, liebe Frau Stokowski, um Ihre Scheißfrage zu beantworten: Das Scheißproblem mit der Scheißmaske ist, dass unsere Scheißregierung dem eigenen Scheißvolk am Anfang der Scheißcorona-Scheißpandemie, als sie gerade tonnenweise Scheißmasken nach China geschickt hatte (an dieser Stelle herzlichen Dank von 50% des BUNTschau-Personals!), so dass es Buntländer keine mehr gab, gesagt hat, dass die eh nix bringen und man die daher nicht bräuchte. Als wieder genug Scheißmasken für alle da waren, wurde es plötzlich zur Scheißpflicht, die in jedem Scheißgeschäft zu tragen. Das wäre ja eigentlich kein Scheißproblem, da man eh nicht in Scheißgeschäfte geht, sondern nur in solche, die super sind, aber da muss man die Scheißmaske leider auch tragen. Obwohl sie doch angeblich nichts bringt. Oder doch? Man weiß es nicht. Wie auch, wenn noch nicht mal unsere Scheißregierung das wirklich weiß, sondern heute Hü und morgen Hott sagt?

Unser weiteres Scheißproblem mit der Scheißmaske ist, dass die aktuellen Fallzahlen schon lange keine Rechtfertigung mehr liefern für irgendwelche Scheißmaßnahmen, die die wirtschaftliche Existenz und das gesamte Lebenswerk von immer mehr Menschen in einen Scheißhaufen verwandeln, während die verantwortlichen Politiker keinerlei negative persönliche Konsequenzen ihrer Scheißfehlentscheidungen zu befürchten haben – also wie immer.

Und wo ist denn eigentlich das Scheißproblem unserer Gottkanzlerin, die Scheißmaske zu tragen? Jedenfalls hat sie noch nie jemand mit einer solchen gesehen, weil die Scheißmaskenpflicht offensichtlich nur für ihre Scheißuntertanen gilt. Warum, liebe Frau Stokowski, pöbeln Sie Frau Dr. Merkel deswegen nicht mal so massiv an, sondern nur uns? Sollte eine „Regierungschefin“ nicht Vorbild für alle sein, die eigenen Scheißgesetze einzuhalten?

Doch allen, die unsere Scheißwitze jetzt abfeiern, sei gesagt: Das war es noch nicht! Die wahre Scheißpointe kommt erst noch: Sawsan Chebli, Berliner Staatsekretärin für nutzlosen Scheiß und die personifizierte Tragikomödie der Politik, retweetete Stokowskis Verbaldiarrhoe mit den Worten:

„Danke, Margarete Stokowski! Ich hätte es nicht besser formulieren können!“

So sieht es aus: 8.900 Euro Gehalt kassieren und noch nicht mal so’n Scheißtweet zustande bringen. Das-ist-echt-kacke!

Bärenstarker Bärendienst

Wir alle lieben Annegret Kramp-Karrenbauer! Allein ihr Name ist Poesie, beinahe schon eine Kurzgeschichte, gegen den allenfalls noch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger anstinken kann. AKK, wie ihre zahlreichen hingebungsvollen Fans sie liebevoll nennen, ist als CDU-Vorsitzende so etwas wie ein edler Wein: Man freut sich riesig auf den baldigen Abgang! Weiterhin ist sie die kompetenteste Verteidigungsministerin seit Ursula Drei-Wetter-Taft von der Leyen, einer Dame, von der man in Geheimdienstkreisen munkelt, sie habe Ende der 80er das Ozonloch im Alleingang herbeigesprayt: So will sie jetzt die Elite-Einsatzgruppe KSK der Bundeswehr auflösen. Richtig so, denn wer braucht schon sowas? Eliten sind bekanntlich RRRÄÄÄCHZ, und das geht gar nicht! Somit führt sie konsequent das Werk ihrer Vorgängerin zu Ende, unsere Armee zu modernisieren, weg von konventioneller Rumballerei, hin zu psychologischer Kriegsführung: Der Feind wird nicht mehr beschossen, sondern soll sich totlachen. So muss das: Frieden schaffen ohne Waffen!

Unlängst postulierte Frau Kramp-Karrenbauer:

„Ich habe der Quote viel zu verdanken – ich bin eine Quotenfrau!“

Hatten wir soeben noch Sawsan Chebli als die personifizierte Tragikomödie der Politik bezeichnet, so müssen wir nun feststellen, dass AKK sich redliche Mühe gibt, ihr diesen Rang abzulaufen. Und sie ist noch nicht mal in der SPD!

Das ist bittere Ironie des Schicksals, die man noch nicht mal mit Satire toppen kann: Da wollte AKK die Frauenquote verteidigen, so wie sich das für eine gute Verteidigungsministerin gehört, und liefert stattdessen jenen, die sie ablehnen, das beste Gegenargument frei Haus.

Vielleicht jedoch steckt dahinter der gleiche perfide Plan wie bei der Transformation der Bundeswehr, und sie wollte nur, dass die Gegner der Frauenquote sich über sie totlachen. Glückwunsch: Mission accomplished!

Postmoderne Bücherverbrennungen via YouTube, Teil 2

YouTube scheint „eigentümlich frei“ nicht mehr zu mögen. Bereits seit geraumer Zeit wird ihnen die Monetarisierung diverser Formate verweigert, was die Fortführung derselben logischerweise immens erschwert, denn die Produktion täglicher Sendungen ist nun mal mit Kosten verbunden.

Doch das war nur der Anfang: Aktuell wurden bereits zwei Beiträge der „Alternativen Nachrichten“ gesperrt – wegen angeblicher „Hassrede“, obwohl es sich ausweislich und eindeutig erkennbar um ein Satire-Format handelt.

Satire ist laut Wikipedia eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typische Stilmittel der Satire sind die Übertreibung als Überhöhung oder die Untertreibung als bewusste Bagatellisierung bis ins Lächerliche oder Absurde. Üblicherweise ist Satire eine Kritik von unten, also dem Bürgerempfinden, gegen oben, also die Repräsentanz der Macht, vorzugsweise in den Feldern Politik, Gesellschaft, Wirtschaft oder Kultur. In Deutschland fällt Satire unter die vom Grundgesetz garantierte „Meinungs- und Kunstfreiheit“, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstößt, beispielsweise Volksverhetzung.

„Hassrede“ hingegen ist ein Gummi-Begriff ohne feststehende inhaltliche Definition. Es handelt sich dabei also um eine reine Auslegungssache und damit letztendlich um ein Willkür-Instrument, mit dem nach Gutdünken alles zensiert werden kann, was es nicht durch den immer enger werdenden linksgrünen Meinungs-Korridor von Politik und Mainstream-Medien schafft.

Demnach ist „bestimmte“ Satire jetzt „Hassrede“, und wenn diese fortgesetzt wird, wird man schon bald den kompletten Kanal dichtmachen. Gleichzeitig gehen die totalitären, faschistoiden Hasstiraden und der Gesinnungsterror von Böhmermännchen und anderen zwangsgebühren-alimentierten Staatsclowns gegen jeden, der auch nur einen Millimeter von der gewünschten Linie abweicht, als „Satire“ durch. Obwohl Satire laut Definition „Kritik von unten gegen oben“ ist und nicht etwa umgekehrt.

Dieser Willkür möchten sich einerseits viele „YouTuber“ nicht mehr aussetzen, andererseits möchte man dem Publikum auch keinen nichtssagenden, seichten Scheiß zumuten, nur um denen zu gefallen, die eigentlich verdient aufs Korn genommen werden sollen. Daher ziehen viele nach und nach um.

Alles für’n A****

Die „Grüne Jugend Jena“ präsentiert auf Twitter explizit für ihre „Hater“ stolz ein Foto ihres neuesten Transparents, welches die Aufschrift trägt:

„Analsex für den Volkstod!“

Kritiker der ökostalinistischen Jugendbewegung betrachten diese Parole als weiteren Beleg für den pathologischen Selbsthass der kecken Racker auf alles, was deutsch ist, um diesen auf die gesamte Bevölkerung zu projizieren.

Doch bei dieser Unterstellung handelt es sich natürlich nur um die übliche rrräächte Hetze von Ewiggestrigen gegen engagierte junge Menschen, die bald schon als Leistungsträger in wertschöpfenden Berufen wie Gender-Wissenschaftler oder Sprach-Polizisten die rosige Zukunft unseres schönen Landes aktiv gestalten werden.

Tatsächlich will die Grüne Jugend mit diesem originellen Aufruf lediglich ihren Fortbestand sicherstellen, denn dazu bedarf es nun mal jeder Menge Nachschub an Arschgeburten.

Unfreiwillige grüne Tragikomik, Teil 1

Der ehemalige grüne Umweltminister Jürgen Trittin, seines Zeichens genialer Erfinder sowohl der auf der gesamten Welt nicht kopierten Weltsensation namens „Dosenpfand“ als auch der physikalischen Weltsensation der „Erneuerbaren Energien“ zum Preis von nur einer Kugel Eis, machte soeben auf Twitter seinem Ärger Luft über den infolge der Corona-Krise massiv gestiegenen Preis für – eine Kugel Eis.

Und da soll mal einer sagen, Kommunisten hätten keinen Humor!

Unfreiwillige grüne Tragikomik, Teil 2

Die CDU plant, ab 2025 ihre Parteivorstände zur Hälfte mit Frauen zu besetzen.

Ricarda Lang, stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Grünen, gratuliert der schwarzen Schwesterpartei auf Twitter mit den folgenden salbungsvollen Worten:

„Ich bin auch dafür, dass es in der Politik mehr um Kompetenz und weniger um Geschlecht gehen sollte. In diesem Sinne freue ich mich sehr über den Vorstoß der CDU zur Frauenquote.“

Genau: Weil es in der Politik weniger um Geschlecht und mehr um Kompetenz gehen soll, freut sich Frau Lang über die Frauenquote in der CDU.

Und da soll mal einer sagen, Kommunisten hätten keinen Humor!

Antikapitalismus von seiner kapitalistischsten Seite

Dieter Dehm, ehemaliger Stasi-Spitzel und aktuell Bundestagsabgeordneter sowie mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion des viermal umbenannten Mauerschützenvereins SED, twitterte stolz ein Foto von sich mit einem offenbar als Masken-Ersatz dienenden roten Tuch vorm Gesicht, welches mit dem kommunistischen Hammer-und-Sichel-Emblem bedruckt ist. Dieses sympathische modische Accessoire kommentierte er folgendermaßen:

„Eine vielseitige rote Fahne im Bundestag: Sie schafft Klarheit und ist Zierde. Sie hilft gegen die Verbreitung von Viren und wehrt Antikommunist*innen ab!“

Nun gut, während seines Aufenthalts im Bundestag möchte sich Herr Dehm also jene Menschen vom Leib halten, die eine todbringende, freiheits- und menschenfeindliche Ideologie ablehnen, die kein privates Unternehmertum duldet und die freie Entfaltung des Individuums den von oben diktierten Interessen eines Zwangskollektivs unterordnet, und zwar stets mit brutaler Gewalt. (Jaja, wir wissen schon, „der Sozialismus ist nur noch nicht richtig umgesetzt worden!“)

Herr Dehm gehört übrigens lobenswerterweise zu den wenigen Bundestagsabgeordneten, die einen richtigen Beruf ausüben: Er ist ein ziemlich erfolgreicher Unternehmer in der Musikbranche und hat als Komponist und Liedtexter über 600 Songs auf Tonträger veröffentlicht, darunter etliche Hits, gesungen von namhaften nationalen und sogar auch internationalen Stars. Er dürfte folglich über ein – zweifelsfrei redlich verdientes – ansehnliches Privatvermögen verfügen, das seine Abgeordneten-Bezüge im Direktvergleich wie ein lumpiges Taschengeld aussehen lässt.

Und da soll mal einer sagen, Kommunisten hätten keinen Humor!

Alt wie ein Baum

Der frühere FDP-Spitzenpolitiker Gerhart Baum hat „schwere Führungsfehler“ in seiner Partei kritisiert. „Die FDP ist viel zu weit nach rechts gerückt“, sagte der frühere Bundesinnenminister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Jetzt müsse eine offene Diskussion über den Kurs stattfinden, forderte Baum. „Ein ‚Weiter so‘ wäre verhängnisvoll.“ Die schlechten Umfragewerte seiner Partei führt er darauf zurück, dass sie zu viele liberale Wähler vor den Kopf gestoßen hat.

Ja, Gerhart Baum, oder wie wir sagen: Der Joe Biden der FDP. Also nicht so sehr aufgrund seiner aktuellen Bedeutung, sondern mehr hinsichtlich seiner geistigen Agilität.

Wobei er mit dem letzten Satz definitiv richtig liegt, denn die schlechten Umfragewerte der FDP dürften tatsächlich darauf zurückzuführen sein, dass sie zu viele echte Liberale vor den Kopf gestoßen hat. Aber geschah das wirklich aufgrund eines „Rrrääächzrucks“? Wagen wir einen kurzen, ernüchternden Blick in diese unangenehme Sache namens Realität: Kein Widerspruch gegen den Quoten- und Genderwahn, kein Widerspruch gegen den Öko- und Klimawahn, kein Widerspruch gegen den EU-Regulierungswahn, kein Widerspruch gegen die inzwischen durch nichts mehr zu rechtfertigende Zerstörung weiter Teile der deutschen Wirtschaft wegen Corona, kein Widerspruch gegen die hysterisch-übertriebene Verteufelung der AfD bei gleichzeitigem Hofieren der Altstalinisten von der viermal umbenannten Mauermörder-Partei SED, kein Widerspruch gegen die Rückgängigmachung einer demokratischen Wahl par ordre du Mutti, kein Widerspruch gegen den Negativ-Zinswahn der EZB und die Enteignung der Sparer, kein Widerspruch gegen fragwürdige Konjunkturpakete mit de facto nichtexistentem Geld, kein Widerspruch gegen die illegale Massenmigration in die Sozialsysteme statt qualifizierter Einwanderung, kein Widerspruch gegen immer mehr Umverteilung und immer höhere Steuern, kein Widerspruch gegen eine hunderte Millionen teure Geisterjagd namens „Kampf gegen rrrääächz“, die in Wahrheit eine Querfinanzierung für linken Gesinnungsterror und linksextreme Gewaltexzesse ist, kein Widerspruch gegen immer mehr Überwachung und immer weniger Meinungsfreiheit, kein Widerspruch gegen immer mehr Knebelung der Marktwirtschaft.

Nein – die FDP leistet nicht nur keinen Widerspruch, sondern macht den ganzen Schwachsinn auch noch mit! Das konnte man früher ja noch halbwegs verstehen, als sie gegen Regierungsbeteiligung abwechselnd Mehrheitsbeschaffer für die SPD und die CDU war, aber doch bitte nicht als Oppositionspartei!

Wer es für Liberalismus oder gar keinen Rrrääächzruck hält, jedem linksgrünen Hirnfurz hinterher zu hecheln, der hält auch David Richard Precht für einen führenden Philosophen.

Hirnsalat

Der Verschwörungstheoretiker und Beilagen-Koch Attila Hildmann hat ein Kopfgeld von 1.000 Euro auf „Anonymous“ ausgesetzt. Offen blieb die Frage, ob das Kopfgeld fürs gesamte Kollektiv oder pro Kopf gilt und was er als veganer Koch dann mit den vielen Köpfen macht. Verarbeiten ist ja nicht…

Der Irrsinn hat einen Namen, und der lautet „Politik“

Die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet:

In Dresden haben Kommunalpolitiker beschlossen, dass sie in diesem Jahr zweimal das Internet abschalten wollen. Passiert ist die Posse im Stadtteilparlament des Szene-Stadtteils Dresden-Neustadt. Dort sollte eigentlich auf Vorschlag der FDP beschlossen werden, dass lokale Verkaufsstellen an zwei Sonntagen öffnen dürfen.

Dabei hatten die Liberalen, deren Vertreter laut dem lokalen Blog „Neustadt-Geflüster“ selbst nicht bei der Sitzung anwesend war, aber nicht mit der „Partei“ gerechnet. Deren Vertreterin beantragte, das Wort „Verkaufsstelle“ durch „Internet“ und die Formulierung „öffnen dürfen“ durch „abzuschalten“ zu ersetzen – und kam damit durch.

Sowohl ihr Änderungsantrag als auch der nun völlig neue Antrag wurden mehrheitlich beschlossen. Damit muss sich Dresdens Oberbürgermeister nun streng genommen dafür einsetzen, dass an zwei noch nicht festgesetzten Sonntagen in der Dresdner Neustadt das Internet abgeschaltet wird.

„Ich wollte deutlich machen, dass das Internet natürlich die größte Konkurrenz ist und es nicht mit einzelnen verkaufsoffenen Sonntagen getan ist. Und ich fand die Idee der Partei witzig“, erklärte Ulla Wacker von den Grünen gegenüber „Bild“, wieso sie dem Antrag zustimmte.

Nun ja. Hihi.

Dieser Beschluss zeigt das komplette Dilemma der deutschen Politik: Niemand von denen hat auch nur eine technische Ahnung davon, dass man „das Internet“ nicht einfach so „abschalten“ kann, erst recht nicht im Gebiet eines einzigen Stadtteils. Bringen wir es auf den Punkt: Wir werden regiert von einer Bande infantiler, imkompetenter Durchgeknallter, die in einer gesunden Gesellschaft längst in eine geschlossene Anstalt verbracht worden wären.

(Autoren: Die Stahlfeder, Ergänzungen von Apo)

(BUNTschau Juli 2020, Teil 1 <—> BUNTschau Juli 2020, Teil 3)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangen Sie hier.)

5 Kommentare zu „Die BUNTschau: Juli 2020 (Teil 2)

  1. Im Kapitel „Wenn die Masken fallen“ wird vor jedes Substantiv „Scheiß“ gesetzt. Aber da, wo es wirklich hingehört steht plötzlich „Gott“. Warum?

    1. Das rhetorische Stilmittel der Ironie ist Ihnen bekannt?

      P.S. Das entsprechende Substantiv vor „Kanzlerin“ zu setzen, fällt in Zeiten von Meinungsfreiheit 2.0 gemäß „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ (tatsächlich: Netzwerkdurchsuchungsgesetz) unter „Hassrede“. (Gilt selbstredend nicht, sollte das Substantiv vor Trump und Co. gesetzt werden.)

  2. Immer wieder ein Lichtblick Ihre scharfsinnigen Kommentare . Ich lach mich kaputt über diese Schimpftiraden , die genau mein Geschmack sind .

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