Die BUNTschau: Juli 2020 (Teil 1)

Hier ist die Erste Deutsche BUNTschau mit den Irrsinnsthemen des Monats Juli (Teil 1):

Jobverlust

Üble Rassisten drängen darauf, dass „Uncle Ben’s Reis“ aus den Supermarktregalen verschwinden soll. Wegen des Konterfeis des Onkel Ben. Eine Reismarke mit einem sympathischen dunkelhäutigen Mann als Werbeträger? Das geht ja nun mal gar nicht!

Demnächst prangt stattdessen das Foto einer fetten hässlichen Lesbe auf der Packung, das Produkt wird umbenannt in „Auntie Hengameh’s“ und wird nach nichts schmecken, und der nette Onkel Ben muss dann wieder Baumwolle pflücken. Guten Appetit!

Stalinistische Säuberung

Der YouTube-Kanal des libertären Philosophen Stefan Molyneux mit rund einer Million Abonnenten wurde ohne Ankündigung und ohne Grund gelöscht. Nie hat er gegen irgendwelche Regeln verstoßen, nie hat er gar zu Hass oder Gewalt aufgerufen – ganz im Gegenteil, als Libertärer hat er stets das Nichtaggressions-Prinzip vertreten.

Hier sieht man, worauf der linke Gesinnungs- und Meinungsterror hinausläuft: Jede Stimme, die auch nur einen Millimeter vom totalitären Weltbild dieser Verbrecher abweicht, wird – sobald sie eine kritische Reichweite generiert – zum Schweigen gebracht.

Und deutsche Medien, allen voran „Der Spiegel“, feiern diese weitere massive Einschränkung der Meinungsfreiheit auch noch, nicht ohne Molyneux mit Lügenmüll zu überhäufen, von wegen er sei rechtsextrem oder gar ein „White Supremacist“. Nichts davon ist wahr, nachweislich.

Bringen wir es auf den Punkt: Was gerade geschieht, ist nichts anderes als die digitale Version der Bücherverbrennungen der Nazis. Es ist nur praktischer geworden: Man muss keine Bibliotheken mehr stürmen und dort umständlich alle Bücher rausrupfen, die einem nicht passen. Es muss auch kein großes Feuer mehr gezündet werden. Ein Mausklick genügt!

Jeder, der dieses totalitäre Vorgehen richtig findet, seien es YouTube-Löschungen oder Facebook-Sperren für Andersdenkende unter dem willkürlichen Pseudo-Vorwand „Hate Speech“, weil es ja der vermeintlich „guten Sache“ dient, hätte im Dritten Reich auch bei den öffentlichen Bücherverbrennungen jubelnd dabei gestanden.

Farm der Tiere

Bei einer Pressekonferenz auf Schloss Meseberg beim Treffen mit Frankreichs Präsident Macron fragte eine besonders aufmüpfige Journalistin Bundeshosenanzug Merkel, warum man sie nie mit Maske sehe. Ihre Antwort:

„Wenn ich die Abstandsregeln einhalte, brauche ich die Maske nicht aufzusetzen. Ich halte mich natürlich an die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Vorgehensweisen.“

Nun handelt es sich bei der Maskenpflicht allerdings nicht um eine vom Robert-Koch-Institut empfohlene Vorgehensweise, wie Merkel hier fabuliert, sondern um eine gesetzliche Vorschrift. Und die gilt für alle Menschen gleich.

Aber warum sollte sich eine Despotin, die permanent die Gesetze des Staates, dem sie vorsteht, nach Gutdünken bricht, insbesondere das Grundgesetz, auch an eine solche Banalität wie die Infektionsschutzverordnung halten?

George Orwell, Farm der Tiere, 1945:

„Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere.“

Donald-Mund tut Wahrheit kund

Wie jetzt heraus kam, soll Donald J. Trump, der beste US-Präsident seit lange vorm Urknall, in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Zerstörerin Deutschlands, Dr. Angela Merkel, als „dumm“ bezeichnet haben.

An der Stelle erlauben wir uns mal eine harsche Kritik: Trump hat vergessen zu erwähnen, dass, wer Merkel wählt, sogar saudumm ist.

Dauerpropaganda aus der Stalinorgel

Der WDR5-Rotfunk, eine zwangsgebührenfinanzierte kommunistische Behörde mit angeschlossener Sendeanstalt für linksgrünen Unfug und Schwachsinn, lässt inzwischen so ziemlich jeden noch so unbedeutenden Nutzlos-Parasiten der öffentlichen Hand zu Wort kommen, solange er irgendeinen totalitären Bullshit aus der Abteilung Kapitalismus ist voll böse“ in ein Mikrofon gestammelt kriegt.

Aktuell der Soziologe Hartmut Rosa, seines Zeichens Geschwätzwissenschaftler allererster Güteklasse, und er sagt:

„In unserer kapitalistischen Gesellschaft müssen wir permanent Neues erfinden und beschleunigen, um das Bestehende zu erhalten. Das ist eine moderne Idiotie. Eine Entschleunigung kann nur gelingen mit einem grundsätzlichen Strukturwandel. Wir sind nicht nur die Opfer des Kapitalismus. Wir sind auch Täter. Wir produzieren jedes Jahr mehr und kaufen das ganze Zeugs.“

Zunächst einmal muss jeder, der den durch und durch staatsverseuchten und totregulierten 70%-Sozialismus, in dem wir mittlerweile leben, ernsthaft als „Kapitalismus“ bezeichnet, entweder kognitiv behindert oder ein zutiefst verkommener Lügner sein.

Tatsächlich haben wir dem kläglichen Rest von Marktwirtschaft in diesem Land überhaupt nur unseren noch recht ansehnlichen Wohlstand zu verdanken. Vor allem sind es Innovationen – also das, was Herr Rosa als „permanent Neues erfinden“ diskreditiert – die diesen Wohlstand erhalten und noch ein bisschen mehren. Wohlstand entsteht nämlich ausschließlich durch Innovation und Wachstum! Alles andere – insbesondere sozialistische Umverteilung und staatliche Regulierungen – vernichtet Wohlstand. Hierzu sei noch bemerkt, dass in Deutschland kaum mehr etwas erfunden wird, alle wegweisenden Erfindungen kommen derzeit aus anderen Teilen der Welt, wie den USA, Asien oder Israel. In Deutschland, wo Unternehmer- und Erfindergeist seit Jahren torpediert und unterdrückt werden, haben wir längst den von Herrn Rosa präferierten Zustand der „Entschleunigung“ erreicht. Oder besser gesagt: Wir werden immer rückständiger.

Wie gut ginge es uns wohl, wenn wir echten Kapitalismus hätten?

Na gut, für Herrn Rosa wäre das blöd, der müsste sich dann einen richtigen Job suchen, wo er etwas anbietet, das auch wirklich gebraucht wird. Was man von seinem dummen Geschwätz definitiv nicht behaupten kann. Das erklärt wohl auch, warum er sich so vehement für anti-freiheitliche Propaganda prostituiert. Er findet es halt schön, den Menschen, die etwas leisten und den Wohlstand schaffen, von dem vor allem er leistungslos profitiert, mit Anlauf ins Gesicht zu spucken, und für diese Unverschämtheit auch noch ein fürstliches Professorengehalt einzusacken. Mit dieser zutiefst verachtenswerten Haltung ist er beim staatlichen Lügenfunk natürlich an der genau richtigen Stelle.

Es wird Zeit, diesen Sumpf endlich trockenzulegen. Sogar allerhöchste Zeit!

Kreuzberger Nächte

Für zwei Stunden fiel in der Nacht zu Dienstag an der Rigaer Straße, Liebigstraße und Zellestraße der Strom aus. Es folgte eine düstere Nacht voller Randale und Vandalismus.

„Chaoten“ zerstörten zunächst die komplette Straßenbeleuchtung zwischen Liebigstraße und Zellestraße, indem sie an mehreren Laternen die Kabel herausrissen. Nach Informationen der B.Z. soll die komplette Straßenbeleuchtung in dem Bereich zerstört worden sein.

Dabei kam es dann auch zu dem großflächigen Stromausfall. Die Dunkelheit nutzten sie, um Barrikaden zu bauen und ein Feuer auf dem sogenannten „Dorfplatz“ zu entzünden. Mehrere Hausfassaden wurden mit politischen Parolen beschmiert und mindestens vier geparkte Autos wurden schwer beschädigt.

Und nun die Preisfrage: Warum wurden diese Vorfälle in der „Tagesschau“, den „Tagesthemen“, bei „heute“ oder im „heute-journal“ mit keinem Wort erwähnt?

Ach, das war nur ein Scherz. So eine einfache Preisfrage würden selbst wir niemals stellen!

Gespiegelte Realität

Es vergeht nun wirklich kein Tag, an dem das linksradikale Schmierblatt „Der Spiegel“ nicht irgendeine neue Lüge über Donald Trump in die Welt furzt.

Der inkompetente demokratische New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio hatte vergangene Woche angekündigt, dass die Edelmeile Fifth Avenue direkt vor dem Trump Tower im Zentrum Manhattans großflächig mit dem Slogan „Black Lives Matter“ bemalt werden soll. Nun berichtet der „Spiegel“, dass Trump sich über dieses Vorhaben beschwert habe. Dieser Teil der Meldung dürfte dann auch schon das einzig Wahre am gesamten Bericht sein.

Abgesehen davon, dass diese Maßnahme gar keine aufrichtig gemeinte Unterstützung der gleichnamigen Bewegung ist, sondern einzig und allein de Blasios krankem Ego entwachsen ist, um Trump maximal zu provozieren, also scheinheilig hoch zehn ist, liegt Trump mit seiner ablehnenden Haltung völlig richtig, denn „Black Lives Matter“ ist ein kulturmarxistischer, rassistischer Terrorverein, dem jeder klar denkende Mensch, dem die Partisanen-Propaganda des linksgrünen Mainstreams das Gehirn noch nicht komplett zerbröselt hat, nur tiefste Verachtung entgegenbringen dürfte.

Ergänzend behauptet „Der Spiegel“:

„Trump hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach rassistisch geäußert.“

Für diese Behauptung blieb das linke Lügenblatt jedoch jedweden Beleg schuldig, was an dem simplen Umstand liegt, dass keine einzige auch nur annähernd rassistische Äußerung Trumps existiert.

Nochmal „Der Spiegel“:

„In Umfragen unterstützt aber eine deutliche Mehrheit der US-Bevölkerung die großen Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, die nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd begonnen hatten.“

Ja, das sind wohl die gleichen Umfragen, die vor vier Jahren ergeben hatten, dass Trump gegen Hillary Clinton völlig chancenlos sei.

Wir hingegen freuen uns auf die einzige Umfrage, die wirklich zählt. Diese findet am 3. November in den USA statt, und danach dürfte sich das langsame, aber sichere Sterben des „Stürmers“, äh, sorry, des „Spiegels“ um weitere vier Jahre hinauszögern, in denen sich das rote Rotzblatt in schierer Verzweiflung an seine letzte vermeintliche Existenzberechtigung klammern darf, nämlich die tägliche Dosis Lügenmüll über Trump zu erbrechen.

Stalinistische Säuberung, die nächste

Nach fast einem Vierteljahrhundert in Diensten von Adidas musste Karen Parkin, Personalchefin und einzige Frau im Vorstand, gehen. Quasi von einem Tag auf den anderen.

Ihr „Fehler“: Sie hat vor einem Jahr auf einer internen Veranstaltung der Konzerntochter Reebok in Boston ein angebliches Rassismus-Problem im Unternehmen als „unbedeutend“ abgetan. Das kann einem schnell mal den Hals brechen, jetzt, wo Corona überstanden ist und man sich endlich wieder den wahren Problemen unserer Zeit widmen kann. Und das ist – neben der Klima-Lüge – die Rassismus-Lüge.

Ja, Sie haben richtig gehört: Es ist eine Lüge. Es geht nämlich gar nicht um echten Rassismus, also andere Menschen allein aufgrund ihrer ethnischen Abstammung für minderwertig zu halten, was zweifelsohne eine schändliche, zutiefst verachtenswerte Geisteshaltung ist.

Nein, es geht lediglich um ein kulturmarxistisches Narrativ, nach dem nicht etwa das faule Kind, das in Mathe eine Fünf geschrieben hat, schuld am eigenen Misserfolg ist, sondern das fleißige Kind, das eine Eins geschrieben hat. Um es auf den Punkt zu bringen: Es geht um die Versklavung aller noch halbwegs freier Menschen, die an Eigenverantwortung glauben und diese wahrnehmen, statt permanent herumzuopfern.

Was lernen wir aus dem Fall Karen Parkin? Wer die herbeihalluzinierten „Rassismus-Probleme“ nicht ernst nimmt und als Konsequenz nicht bereit ist, selbst rassistisch zu handeln, nämlich gegen Weiße und vielleicht auch Asiaten oder Juden, wird entsorgt.

Sogar als einzige Frau im Vorstand eines Weltkonzerns, und das ganz ohne Quote.

Damit wären die Fronten geklärt.

Die Absurditäten des vergangenen Monats, die sich vor dem 25. Mai niemand auch nur ansatzweise hätte vorstellen können, waren dabei jedoch erst der Anfang. Es wird noch viel schlimmer, noch viel absurder kommen, nehmen Sie uns beim Wort!

Das Einzige, was diesen Irrsinn, wenn auch nicht stoppen, so aber wenigstens deutlich verlangsamen kann, ist der Ausgang der US-Wahl im November in unserem Sinne. Wollen wir das Beste hoffen!

Demokratie-Abgabe für Einheitsmeinung

Der Spiegel berichtet:

„Die Koalition aus Union und SPD will Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in Deutschland in den kommenden Jahren mit maximal 220 Millionen Euro fördern. Das geht nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa aus einem Entwurf der Fraktionen für den zweiten Nachtragshaushalt 2020 hervor. Dieser wurde am Mittwochabend im Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, teilte die CDU-Fraktion mit. Der Bundestag soll sich am Donnerstag damit befassen. Laut dpa sieht der Entwurf für dieses Jahr 20 Millionen Euro vor und in Folgejahren insgesamt 200 Millionen Euro. Es ist von ,Förderung der digitalen Transformation des Verlagswesens zur Förderung des Absatzes und der Verbreitung von Abonnementzeitungen, -zeitschriften und Anzeigenblättern‘ die Rede. Mit den Geldern sollen der Erhalt der Medienvielfalt und -verbreitung in Deutschland gesichert und der Journalismus gestärkt werden.“

Das ist nichts anderes als eine Art GEZ-Gebühr für weite Teile der buntdeutschen Haltungsjournaille. Wie wir aufgrund sinkender Umsätze der Branche längst wissen, können sich diverse privatwirtschaftliche Medien am freien Markt längst nicht mehr halten, weil keine ausreichende Nachfrage besteht. Um es nicht in Ökonomen-Deutsch auszudrücken, sondern in Klartext: Immer weniger Menschen lassen sich den in polit-korrektem Neusprech verfassten linksgrünen Tunnelblick von Spiegel, Stern, Süddeutsche und Konsorten als Journalismus andrehen. Damit das betreute Denken aber weiterhin mit der Frequenz einer Stalinorgel unters Volk gebracht werde kann, weil es sich dabei tatsächlich um Regierungspropaganda handelt, muss nun der Steuersklave herhalten, um einen Hirntoten künstlich länger am Leben zu erhalten.

Es handelt sich also tatsächlich um eine Teil-Verstaatlichung der angeblich „freien“ Presse durch die Hintertür. Und wetten, es bekommen nur diejenigen Verlage Steuerkohle in den Allerwertesten geblasen, die brav auf Linie sind?

Hüpfkinder außer Rand und Band

Das Weimarer Chapter der kommunistischen Zersetzungsbewegung „Lobotomierte Schulschwänzer For No Future“ twitterte:

„Feuerwehr und Rettungsdienst retten Menschen. Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt. Lasst uns aufhören, die beiden in einem Atemzug als ,Helfer‘ zu titulieren. Stattdessen sollten wir Antifa und Migrantifa wertschätzen. Deutschland hat ein Polizeiproblem!“

Lassen wir das einfach mal kurz sacken und überlegen uns dann, was wohl los gewesen wäre, wenn keine linksextreme Vereinigung sowas gepostet hätte, sondern etwas Analoges einer nicht ganz so linken Gruppierung entfleucht wäre. Na?

Kulturelle Aneignung

Eine Twitter-Userin namens Julia Probst, die sich auf dieser Plattform „EinAugenschmaus“ nennt und ein solcher auch durchaus ist, dummerweise jedoch schändlich weißer Hautfarbe, möchte wissen:

„Ich habe mal eine Frage an die Schwarze Community: Ich habe mir früher in meinen 20ern gerne im Sommer Cornrows/Rastazöpfe machen lassen. Jetzt im Zuge der Diskussion frage ich mich, ob ich zu „Weiß“ dafür bin, obwohl ich ja halbe Afrikanerin bin.“

Prompt bekam sie Antwort von Malcolm Ohanwe, einem schwarzen Journalistendarsteller, der Anfang Juni im „Kölner Stadtanzeiger“ gefordert hatte, dass nur schwarze Journalisten über „schwarze“ Themen berichten sollten und weiße Journalisten sich lieber medial nur noch mit ihrem ganz persönlichen Rassismus auseinandersetzen sollten.

Er schrieb:

„Die Frage ist nicht, bist du Afrikanerin. Sondern bist du weiß. Als weiße Afrikanerin mit kolonialem Erbe würde es das [G]anze noch viel problematischer machen. Bist du [s]chwarz oder of color? Haben deine Eltern und Großeltern historisch diese Frisuren getragen?“

Uns geht diese Forderung allerdings nicht weit genug. Herr Ohanwe sollte auch verlangen, dass Weiße keine Reggae-Musik und keinen Rap hören, und natürlich auch kein Crack rauchen dürfen, denn für all das sind sie definitiv zu weiß. Weiterhin ist zu überlegen, Roy Black posthum in Roy White umzubenennen. Jetzt wird es allerdings kompliziert, denn im Gegenzug stellt sich die Frage: Darf Roberto Blanco dann überhaupt Blanco – also „weiß“ – heißen und deutschen Schlager singen?

Verehrter Herr Ohanwe, Sie sind offensichtlich mächtig stolz auf Ihre persönliche Erfindung von Cornrows bzw. Rastazöpfen. So stolz sogar, dass Sie ungefragt im Namen aller dunkelhäutigen Menschen dieser Welt verlangen, dass Weiße keine „kulturelle Aneignung“ betreiben, indem sie ihre Haare ebenfalls so tragen.

Fein, das haben wir jetzt zur Kenntnis genommen.

Aber was wäre denn, wenn so manche Weiße auf ihre kulturellen Errungenschaften und Erfindungen genauso stolz wären wie Sie und analog nicht wollen würden, dass Schwarze davon profitieren?

Also gut, Sie haben es so gewollt, dann drehen wir dieses nur noch als geisteskrank zu bezeichnende Spielchen um und ziehen die bekloppte Nummer jetzt mal konsequent zu Ende durch, zumindest gedanklich:

Ab sofort müssten Sie wieder barfuß und im Baströckchen rumlaufen – keine feinen Designer-Klamotten, keine modernen Sneakers. Sie würden nicht in befestigten Häusern leben, sondern in Lehmhütten. Sie hätten kein fließendes Wasser, sondern müssten es sich mühsam mit Tonkrügen an einem matschigen Dorfbrunnen holen gehen. Wenn Sie krank werden, gibt es keine hochwirksamen Produkte der Pharmaindustrie, keine Krankenhäuser, keine moderne Gerätemedizin, keine Operationen; stattdessen müssten Sie in den Busch zum Medizinmann. Sie dürften keine Bücher lesen und keine Autos fahren. Sie hätten keinen elektrischen Strom und folglich auch absolut nichts, was mit selbigem betrieben wird: Keine Glühbirnen, keinen Kühlschrank, kein Telefon, keinen Herd, keine Mikrowelle, geschweige denn Fernseher, Stereoanlagen, Computer, Smartphones und Playstations. Sie könnten also noch nicht mal Ihre absurden Forderungen über die „kulturelle Aneignung“ Ihrer Frisur auf Twitter posten, sondern bestenfalls mit Rauchzeichen und Buschtrommel verbreiten.

Na, klingt das nach einem guten Deal? Wohl eher nicht, oder?

Was wäre also, wenn die Weißen genauso drauf wären wie Sie und Ihnen „kulturelle Aneignung“ vorwerfen würden, wenn Sie Bücher lesen, Autos fahren, ins Krankenhaus gehen und Computer benutzen, und Sie ultimativ auffordern würden, das alles fortan doch bitte zu unterlassen?

Nun, ganz sicher würden Sie das sofort sehr lautstark als „Rassismus“ bezeichnen. Und da liegen Sie tatsächlich richtig! Das wäre Rassismus in Formvollendung!

Allerdings ist es auch nichts anderes als Rassismus, Weißen zu untersagen, Cornrows bzw. Rastazöpfe zu tragen. Na, klingelt was?

Wäre es nicht viel sinnvoller, dieses idiotische – im wahrsten Sinne des Wortes – Schwarzweiß-Denken endlich mal abzulegen und es so zu betrachten, dass Menschen irgendwas entwickelt oder entdeckt oder erfunden haben, und andere Menschen es übernehmen und nutzen, weil es sinnvoll und gut ist?

Halten wir es doch einfach wie die Asiaten, insbesondere Chinesen: Die verstehen es nämlich als Kompliment an den Erfinder, etwas zu kopieren, das sinnvoll, gut und nützlich ist.

Wenn also weiße Frauen Cornrows bzw. Rastazöpfe tragen, dann ist das ein Kompliment, eine Verneigung vor einer anderen Kultur. Wir empfehlen den Angehörigen dieser Kultur: Nicht darüber aufregen, sondern sich lieber darüber freuen! Problem gelöst!

(Autoren: Die Stahlfeder, Ergänzungen von Apo)

(BUNTschau Juni 2020, Teil 5 <—> BUNTschau Juli 2020, Teil 2)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangen Sie hier.)

Ein Kommentar zu „Die BUNTschau: Juli 2020 (Teil 1)

Kommentar verfassen