30 Tage Irrsinn in und um Buntland (Mai 2020 – Teil 3)

Hier ist die Erste Deutsche BUNTschau mit den Irrsinnsthemen des Monats Mai (Teil 3):

Hinkende Vergleiche, Teil 1

Skandal in Mecklenburg-Vorpommern: Im Schweriner Landtag verglich AfD-Fraktionschef Nikolaus Kramer zur allgemeinen Empörung die Rund-um-die-Uhr-Propaganda-Beschallung des mit einer freiwilligen Demokratieabgabe finanzierten staatlichen Wahrheits-und-nichts-als-die-Wahrheitsfunks ARD und ZDF mit Goebbels. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch dumpf: Dr. Joseph Goebbels, das war der rheinisch-joviale Schrumpfgermane mit dem Hinkefuß, der in den tausend Jahren zwischen 1933 und 1945 für Volksaufklärung zuständig war, quasi eine Beta-Testversion unseres heutigen Wahrheitsministeriums.

Wir teilen diese Empörung, denn der Vergleich hinkt mindestens so sehr wie das Original: Goebbels‘ Propaganda war nämlich deutlich weniger penetrant, deutlich subtiler und vor allem deutlich billiger, denn sie kostete nur lumpige zwei Reichsmark im Monat.

Tja, Nazi-Vergleiche mag nicht jeder. Außer man vergleicht eine Partei, die mit einer 1:1-Kopie des Wahlprogramms der CDU von 2002 angetreten ist, ständig mit der NSDAP, obwohl es nicht eine einzige Gemeinsamkeit im Parteiprogramm gibt.

Hinkende Vergleiche, Teil 2

Saskia Esken, der anmutige Teil der an Charisma nicht zu überbietenden Doppelspitze der altehrwürdigen sozialistischen deutschen Arbeiterpartei der Nicht-Arbeiter, politisch Informierten auch entfernt bekannt unter dem Kürzel SPD, hat auf Twitter erneut den Beweis angetreten, dass Ökonomieverständnis und Logik ausschließlich bei den Sozialismusdemokraten beheimatet sind.

Bei einer seit Tagen schwelenden Diskussion über den neuen Steuer-Abgreif-Job von Andrea Pippilotta Nahles und die Frage, wer Steuern zahlt und wer von Steuergeldern lebt, schrieb die agile Betonkommunistin auf den Einwand eines Users, der im Einzelhandel arbeitet, dass sie von seinen Steuern lebe:

„Und ich zahle daraus nicht nur Steuern, ich kaufe davon auch jeden Tag ein. Wer finanziert jetzt wen?“

Frau Esken ist hier leider gleich zwei Irrtümern aufgesessen:

Erstens zahlt sie keine Steuern. Wer von Steuern lebt, kann keine Steuern zahlen, auch wenn er das formell auf dem Papier tut. Das ist nur Verarschung, Opium fürs Volk. Wenn jemand Pseudo-Brutto einen Betrag X aus Steuergeldern erhält und ihm davon wiederum 40% an „Steuern“ abgezogen werden, dann zahlt er nicht etwa Steuern, sondern erhält lediglich X minus 40% aus Steuergeldern. Wenn jemandem drei Tafeln Schokolade geraubt wurden und ich davon nur zwei esse, die dritte aber jemand anderem überlasse, dann sind dem armen Raubopfer trotzdem drei Tafeln Schokolade geraubt worden. Wer die dann tatsächlich isst, macht für ihn keinerlei Unterschied. Logisch, oder?

Zweitens unterstützt sie mit ihrem Einkauf keineswegs den Einzelhändler. Der bekommt lediglich von den Steuern, die er bezahlen musste, den Verkaufspreis von Frau Eskens Waren wieder zurück, jedoch abzüglich Warenwert, Aufwand und Gemeinkosten, und das versteuert er dann wieder zu ihren Gunsten. Tatsächlich macht er also mächtig Verlust an ihr.

Nach Eskens „Logik“ finanziert also ein Kind, welches Taschengeld bezieht, auch seine Eltern, wenn es ihnen davon etwas zu Weihnachten schenkt.

Wobei der Vergleich gleich an zwei Stellen hinkt: Die Eltern haben dem Kind das Geld freiwillig gegeben, und das Kind schenkt ihnen davon meist etwas Nützliches.

Hinkende Vergleiche, Teil 3

Kurt Lauterbach, altstalinistisches Urgestein der Sozialismusdemokraten und aufgrund seiner stets zu eng geschnallten Fliege, die die Blutzufuhr zum Resthirn auf ein lebensnotwendiges Minimum reduziert, mit einer Art Persilschein für besonders geniale Weisheiten ausgestattet, machte sich auf Twitter mal wieder mächtig zum Obst, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei einem Besuch in der gerade wiedereröffneten Bundestags-Kantine bemängelte er die seiner Ansicht nach zu fleischhaltige Speisenauswahl. Weil krude Verschwörungstheorien gerade mächtig angesagt sind, schob der Mann, der sonst immer gleichermaßen lautstark wie gratismutig gegen Vorurteile über Minderheiten ankämpft, diesen Umstand auf dunkle Machenschaften der CSU und ließ das Kasseler links liegen.

Resigniert twitterte er: „Falle auf ein paar Bananen und Nüsse zurück.“

Verehrter Herr Lauterbach: In einem Staat, wie Sie ihn sich herbeiwünschen, hätten Sie sich – und das auch nur an guten Tagen – mit den Nüssen zufriedengeben müssen. Bananen gab es dort nämlich nicht.

Grün macht teuer

Robert Habeck, Vortänzer der ökostalinistischen grünen Kinder-Liebhaber-Partei, fordert einen Mindestpreis für Fleisch. Es lässt sich wohl nicht verhindern: Jeden Tag wird ein weiteres größenwahnsinniges sozialistisches Superhirn mit einem neuen genialen Geistesblitz gesegnet.

Wir fordern für Politiker einen Mindest-IQ, am besten 130 aufwärts, sowie fundiertes ökonomisches Basiswissen, z. B. über die Wirkmechanismen einer Marktwirtschaft, angefangen bei der Preisbildung, und die verheerenden Folgen staatlicher Eingriffe in selbige.

Ersatzweise ein One-Way-Ticket nach Venezuela.

Bringen wir es auf den Punkt: Herr Habeck ist der Ansicht, dass der Fleischkonsum ein Privileg nur für Besserverdiener sein sollte. Arme Menschen sollen gefälligst Tütensuppe fressen – das hält schlank und ist ja sooo viel gesünder!

Widerstand ist RRRÄÄÄCHZ

Das staatliche Wahrheits-und-nichts-als-die-Wahrheitsfernsehen meldet, dass der Bundesverfassungsschutz – also jene Behörde, die seit der Absetzung von Dr. Hans-Georg Maaßen von einer linken Sprechpuppe des Merkel-Regimes geführt wird – vor der Teilnahme an Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen warnt, weil diese Demos angeblich von Rrrääächten unterwandert werden.

Ursprünglich wurden im Totalitarismus Demonstrationen einfach niedergeschossen. Das war zwar ehrlicher, kommt aber nicht mehr so gut an, denn es gibt unschöne Bilder, die man früher noch unterdrücken konnte, was nun dank Smartphone-Kameras und Sozialen Medien nicht mehr so leicht machbar ist.

Doch unterdrückerische Systeme lernen schnell dazu und ändern dann ihre Methoden, daher läuft das jetzt subtiler: Sobald irgendwo gegen die Regierung demonstriert wird, schickt das Staatsfernsehen ein paar Klemmnazis dahin, die dann vor die Kamera gezerrt werden, dann kommt der Verfassungsschutz und warnt vor der Teilnahme an der Demonstration, weil da Rrrääächte rumlaufen, die die Demo unterwandern, und das wiederum verbreitet dann der Staatsfunk. Daraufhin knickt der Angstbürger gleich ein, denn der wäre ja lieber tot als rrrrääächz (also konservativ).

Man erkennt dieses immer wiederkehrende Muster bei wirklich jeder Demonstration gegen das Merkel-Regime: Alle rrräääääächz außer Mutti.

Völlig gefahrlos ist es hingegen, an Demos teilzunehmen, wo „Nie wieder Deutschland“ oder „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ skandiert wird – wer da mitläuft, wird bald schon Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Besonders privilegiert sind jedoch Anhänger der „Religion des Friedens“, die dürfen sogar „Juden ins Gas“ plärren, ohne dass Staats- und Verfassungsschutz auch nur einen Finger rühren.

Kontinent-Tausch

Das linksradikale Internet-Portal „vice.com“ schreibt:

„Europa sollte jetzt unbedingt Geflüchtete aufnehmen – und zwar alle!“

Warum eigentlich nicht? Aber wenn schon, dann bitte richtig – wir schlagen einen Deal vor: Kontinent-Tausch!

Alle Afrikaner kommen nach Europa, wir lassen ihnen alles da, sogar geschenkt: Häuser, Infrastruktur, Autos, Fabriken – alles so, wie es ist!

Die Europäer gehen dafür nach Afrika, nehmen nichts mit, sondern übernehmen alles so, wie die Afrikaner es hinterlassen haben.

Es gäbe nur zwei Haken bei der Sache: Teddybär-Werfer, Bahnhofsklatscher, Grüne und überzeugte Sozialisten müssen in Europa bleiben und sich mit den neuen Mehrheiten arrangieren. Und es gäbe kein Zurück mehr, niemand darf jemals wieder auf den Kontinent des anderen „fliehen“.

Wir gehen jede Wette ein: Nach spätestens 20 Jahren sähe es in Europa exakt genauso aus wie jetzt in Afrika, nur ohne Elefanten und Giraffen, dafür aber mit Scheißwetter. In der gleichen Zeit hätten die Europäer aus Afrika blühende Landschaften voller Wohlstand gemacht, nur mit schönerem Wetter. Ähnlich wie die Juden das mit dem Stück Steinwüste gemacht haben, das man ihnen anvertraut hat, während ihre sich einem rückwärtsgewandten, mittelalterlichen Teufelskult hingebenden Nachbarn aus dem gleichen Stück Steinwüste – ähm, tja – ein Stück Steinwüste gemacht haben.

Mythos Weltverschwörung

Die Theologin und Pfarrerin Margot *hicks* Käßmann, ehemalige Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, meldet sich auch 10 Jahre nach ihrem feuchtfröhlichen Rücktritt von allen Ämtern gerne mal ungefragt zu aktuellen Themen zu Wort. Da ihre Relevanz bei der gesellschaftlichen Meinungsbildung längst im Promillebereich anzusiedeln ist, bewegt sie sich – um dennoch Gehör zu finden – linientreu auf den Allgemeinplätzen des linksgrünen Mainstreams bzw. erlaubten Meinungskorridors und rennt dort gratismutig weit offenstehende Türen ein.

So forderte sie in der Bild-Zeitung:

„Wehren wir uns gegen die Verschwörungstheoretiker!“

Liebe Frau Käßmann, als Libertäre haben wir mit Religion kein Problem, jeder darf glauben und verkünden, was immer er will, wir sind für uneingeschränkte Religionsfreiheit, solange niemand dem anderen seine Religion mit Gewalt aufzwingt. Was ja zum Glück in der Geschichte der Menschheit noch nie passiert ist.

Wenn das eigene, recht erträgliche Geschäftsmodell jedoch darin besteht, die Story von einem Zimmermann zu verbreiten, der vor 2000 Jahren von einem Gespenst gezeugt und von einer Jungfrau geboren wurde, weshalb er Wasser in Wein verwandeln und Lahme zum Gehen bringen konnte, und der zwei Tage nach seiner Hinrichtung wiederauferstanden und in den Himmel aufgefahren ist, und dass all dies dem Plan einer höheren Macht folgte, dann sollte man sich vielleicht ein wenig damit zurückhalten, andere Menschen als Verschwörungstheoretiker zu bezeichnen.

Wobei Frau Käßmann im Kern gar nicht so falsch liegt, denn die gängigen Verschwörungstheorien sind blanker Unsinn. Zumindest alle, die „das große Ganze“ betreffen.

Im Kleinen gibt es selbstverständlich Verschwörungen, ein bekanntes historisches Beispiel ist die Ermordung Julius Caesars am 15. März des Jahres 44 vor unserer Zeitrechnung. Es gab immer wieder mal kleine Gruppen sogenannter „Verschwörer“, die sich zusammengetan haben, um einen Herrscher zu stürzen oder ein bestimmtes Vorhaben eines Herrschers zu vereiteln, sowohl in der hohen Politik als auch beim Kaninchenzüchterverein in Quadrath-Ichendorf.

Doch die „große Weltverschwörung“, von der die meisten Verschwörungstheoretiker heute fabulieren, gibt es nicht. Warum diese Verschwörungstheorie nicht zutreffen kann, hat mannigfaltige Gründe:

Der große Widerspruch fängt schon damit an, dass sich die Anhänger einer solchen Weltverschwörungstheorie noch nicht einmal darauf einigen können, wer denn nun tatsächlich dahintersteckt: Die Rothschilds? Die Rockefellers? Die Illuminaten? Die Juden? Die CIA? Die Freimaurer? Die Bilderberger? Ein Banken-Kartell? Bill Gates? Die Transatlantiker? „Der“ Chinese? „Der“ Russe? Die Pharmaindustrie? Reptiloide? Aliens? Der Vatikan? Rest-Nazis auf ihrer geheimen Mondbasis? Elvis, der seinen Tod nur vorgetäuscht hat? Oder doch nur Tante Erna von nebenan? Man weiß es nicht so genau, aber alles andere weiß man natürlich ganz genau. Klingt das logisch? Nein!

Liebe Verschwörungstheoretiker, wenn ihr ernst genommen werden wollt, dann einigt euch zuerst mal darauf, wer denn diese Verschwörer überhaupt sein sollen. Aber bitte tut uns einen Gefallen und lasst diesmal die Juden außen vor, das hatten wir nämlich schon mal, und das ist bekanntlich äußerst unschön ausgegangen.

Der nächste Punkt ist: Selbst wenn es eine solche Gruppe Verschwörer gäbe, egal welche, die an dieser Verschwörung bereits seit Ewigkeiten arbeiten, dann dürfte allein aufgrund des natürlichen Umstands, dass alle Menschen irgendwann mal sterben, klar sein, dass diese Gruppe längst nicht mehr aus den gleichen Mitgliedern besteht wie am Anfang. Das alles wäre ein dynamischer Prozess, zumal es stets zu ebenso dynamischen und unvorhersehbaren Veränderungen kommt, z. B. durch Naturkatastrophen und technischen Fortschritt, weshalb ständig anpassende Kursänderungen vorgenommen werden müssten. Dafür muss man alle Teilnehmer der Verschwörung immer wieder unter einen Hut kriegen. Was nahezu unmöglich ist, die Gruppe würde sich ständig intern zerstreiten und irgendwann auseinanderbrechen. Wer schon mal versucht hat, auf einem Kreisparteitag einen Beschluss einstimmig durchzukriegen oder sich auch nur mit fünf Kumpels darauf zu einigen, in welche Kneipe man geht, weiß, wovon wir reden.

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist, dass man für einen so komplexen, die gesamte Welt betreffenden Komplott unendlich viele Mitwisser haben müsste. Früher oder später plaudert immer mal einer aus dem Nähkästchen, spätestens auf dem Sterbebett. Jeder, der mal drei guten Freunden ein Geheimnis anvertraut hat und sich dann wunderte, warum es kein Geheimnis blieb, dürfte das Problem kennen. Selbst die Amis, die ja auch gerne mal als Strippenzieher etlicher Verschwörungen gehandelt werden, sind noch nicht mal mit ihrem Märchen von den Massenvernichtungswaffen im Irak allzu lange durchgekommen.

Gäbe es dennoch eine dermaßen genial aufgezogene, streng geheim gehaltene Weltverschwörung, so darf man sich sehr wohl wundern, wie ihr dann jeder abgebrochene Sonderschüler, der keinen geraden Satz formulieren kann, am heimischen PC auf die Schliche kommen konnte. Und wären diese Weltverschwörer so unfassbar überschlau, allmächtig und skrupellos, wie stets behauptet wird, warum schaffen sie es dann nicht, Xavier Naidoo und Attila Hildmann zum Schweigen zu bringen, wo sie doch sonst jeden potenziellen Verräter sang- und klanglos aus dem Weg räumen konnten?

Liebe Verschwörungstheoretiker, statt für komplexe Vorgänge und Entwicklungen, die man vielleicht nicht so leicht versteht, nach komplizierten, aber in sich widersprüchlichen und unlogischen Erklärungen zu suchen, versucht es doch stattdessen mal mit „Ockhams Rasiermesser“, jener Theorie, die besagt, dass von mehreren hinreichenden möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt stets die einfachste Erklärung allen anderen vorzuziehen ist. Meistens sind die Dinge nämlich wesentlich simpler als sie zunächst erscheinen mögen.

Herrschaftsstrukturen, wie wir sie überall auf der Welt leider antreffen, spülen nämlich nicht immer die kompetentesten und moralisch hochwertigsten Menschen in führende Positionen, sondern meist einfach nur die skrupellosesten, moralisch verwerflichsten mit einem ausgeprägten Hang zur Kriminalität. Und die treffen halt langfristig betrachtet dumme und falsche Entscheidungen, die lediglich dem kurzfristigen Erhalt und der Rechtfertigung der eigenen Macht dienen.

Daher sind wir Libertären gegen die Konzentration von sehr viel Macht bei sehr wenigen Menschen und plädieren stattdessen dafür, jedem einzelnen menschlichen Individuum die alleinige Macht und Entscheidungsbefugnis über das eigene Leben zu lassen, aber möglichst nicht über das Leben anderer. Wer nämlich Entscheidungen zu treffen hat, die das eigene Leben betreffen, und für die Folgen auch ganz allein geradestehen muss, entscheidet verantwortungsvoller als jemand, der über das Leben vieler bestimmen darf, ohne dafür jemals zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Das sieht man an einem ganz einfachen Beispiel, nämlich dem Krieg: Mit einem einzigen Befehl aus dem gut gesicherten Regierungspalast heraus tausende namenlose Soldaten an der Front zu verheizen, ist bisher noch kaum einem Herrscher sonderlich schwergefallen. Doch bevor man sich selbst ins Getümmel stürzt, überlegt man sich das lieber dreimal.

Und das, verehrte Leser, ist reine Logik, keine Verschwörungstheorie.

Wie man es richtig macht

Donald Trump, der beste US-Präsident seit Calvin Coolidge, unterzeichnete gestern eine Verordnung, die Unternehmen dabei helfen soll, sich von den Corona-Restriktionen zu erholen.

In der Verordnung geht es darum, „die Bundesbehörden anzuweisen, alle Befugnisse zu nutzen, um auf unnötige Vorschriften zu verzichten, diese auszusetzen und zu beseitigen, die die wirtschaftliche Erholung behindern“, sagte Trump, bevor er sie mit einem großen schwarzen Filzstift unterzeichnete. „Und wir wollen es so lassen“, fügte er hinzu.

Trump hat es während seiner über dreijährigen Amtszeit zur obersten Priorität erhoben, Regulierungen zu streichen, insbesondere solche, die von der Obama-Regierung erlassen wurden.

Wie man es falsch macht

In Deutschland wollen sie Steuern erhöhen, noch mehr hinderliche Gesetze erlassen, gemeinschaftliche Haftung für die Schulden anderer Staaten einführen, und die Grünen fordern einen Klima-Aufpreis für Fleisch.

Berliner Verfassungsschutz – oder: Das blinde Huhn, das mal ein Korn findet

Der Berliner Verfassungsschutz hat die kriminelle Vereinigung „Ende Gelände“ als linksextrem eingestuft. „Ende Gelände“ besetzt bundesweit Tagebaureviere und versucht damit, einen sofortigen Ausstieg aus der Kohleverstromung durchzusetzen. Laut Berliner Verfassungsschutz nutzen Linksextremisten die Klima- und Anti-Kohle-Bewegung, um eine „gezielte Diskreditierung von Staatlichkeit“ durchzusetzen. „Darüber hinaus versuchen sie, die – zumeist jungen – Klimaakteure zu vereinnahmen und zu radikalisieren“, heißt es in dem Bericht. Bei ihren Besetzungen hätten Mitglieder von „Ende Gelände“ Polizisten angegriffen und Gewalt billigend in Kauf genommen. Anschließend sei das Vorgehen der Polizei als „Repression“ gewertet worden, schreiben die Verfassungsschützer. Im November gab es Zusammenstöße von „Ende Gelände“ und der Polizei bei Blockaden in der Lausitz.

In der rot-blutrot-grünen Berliner Kompetenz-Koalition sind die Grünen und die Blutroten empört. Der Linke-Klimapolitiker im Bundestag, Lorenz Gösta Beutin, postulierte:

„Nach der Logik des Berliner Verfassungsschutzes müsste man Gandhi als extremistisch einstufen.“

Ja, Mahatma Gandhi, wir erinnern uns dumpf, das war doch jener militante indische Extremist mit dem Wahlspruch: „Haut die Bullen platt wie Stullen!“ (Auch wenn Gandhi das zwar nicht skandierte, war er nichtsdestoweniger – entgegen dem allgemeinen Glauben – ein Irrer.)

Dabei kann „Ende Gelände“ froh sein, als linksextrem eingestuft worden zu sein. Nicht vorzustellen, sie wären rrrääächz! Dann bekämen jetzt Linksextremisten weitere Millionen an Steuergeldern zugeschustert, um sie zu bekämpfen. Doch so passiert halt einfach nur – nichts.

Voodoo-Visionär

Der Spiegel bezeichnet Elmar Brok, einen Mann, der geschlagene 40 Jahre lang hoch alimentiert im faktisch machtlosen Pappkameraden-Parlament der EU die Sessel vollgefurzt und in all der Zeit nicht einen einzigen eigenen richtungsweisenden Gedanken zu einem ausformulierten Satz verfestigt hat, als „CDU-Vordenker“.

Sollte der Spiegel hier ausnahmsweise einmal richtig liegen, wäre das zumindest eine weitere plausible Erklärung für den erbärmlichen Zustand der „C“„D“U, welchen wir bisher ausschließlich auf die Schockstarre zurückgeführt hatten, mit der die frühere Partei Adenauers und Erhards seit weit über 10 Jahren dem desolaten Wirken einer ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda begegnet.

Voodoo-Währung

Im Handelsblatt, das mal ein Wirtschaftsmagazin war, schreibt ein Kommentator namens Torsten Riecke, der mal Ökonom war, dass der Euro nur eine Überlebenschance hat, wenn Deutschland einer gemeinsamen Schuldenaufnahme zustimmt.

Verehrter Herr Riecke, eine ungedeckte Giralgeld-Währung, die nur dann „überleben“ kann, wenn man sie ständig mit Rettungsschirmen zuballert und Millionen Menschen ungefragt für die nächsten 100 Generationen durch Schulden knechtet, die sie nie wieder zurückzahlen können, ist alles, nur keine echte Währung.

Nennen wir das Kind beim Namen: Es handelt sich um wertloses Falschgeld. Falschgeld in Umlauf zu bringen ist übrigens eine Straftat.

Voodoo-Juristerei

Barbara Borchardt, die unlängst mit den Stimmen der Kommunistischen Partei Deutschlands, kurz CDU, zur Verfassungsrichterin des Landes Mecklenburg-Vorpommern gewählte charismatische Betonstalinistin mit dem spröden Charme eines Gulag-Exekutionskommandos, muss sich derzeit viel an harscher Kritik gefallen lassen.

So wird ihr vorgeworfen, den Mauerbau und den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze zu befürworten, sich mit einer staatsfinanzierten linksradikalen Schlägertruppe namens „Antifa“ zu solidarisieren und Gründungsmitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten „Antikapitalistischen Linken“ zu sein. Letzteres ist eine handverlesene Gruppierung von selbsterklärten Menschenfreunden, die die marktwirtschaftliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland abschaffen wollen, um diese durch ein wesentlich besseres System zu ersetzen, das bisher bei seinen zahlreichen Umsetzungsversuchen nur leider stets an marginalen handwerklichen Fehlern und kapitalistischer Feind-Hetze gescheitert ist. Doch es war stets gut gemeint, und das ist schließlich alles, was zählt! Mehr als 100 Millionen Menschen würden das jetzt liebend gern bestätigen, wenn sie derzeit nicht aufgrund eines versehentlichen verfrühten Ablebens temporär unpässlich wären.

Ganz böse Zungen monieren gar, dass Frau Borchardt nicht über die für ein Richteramt zwingend vorgeschriebenen zwei juristischen Staatsexamina verfügt, sondern lediglich über ein in der DDR im Fernstudium erworbenes Jura-Jodel-Diplom. Im DDR-Recht, wohlgemerkt, das mit dem Rechtssystem der BRD in etwa so viel zu tun hat wie Angela Merkel mit Eloquenz.

Wir finden jedoch, dass der Dame bitteres Unrecht getan wird. Ihre herausragende juristische Kompetenz hat sie nämlich bereits am 29. November 2014 unter Beweis gestellt, als sie auf Facebook ein Posting des Top-Juristen und Ballermann-Barden Willi Herren geteilt hat, in dem dieser den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz AGB, von Facebook öffentlich widersprochen hat. Wie jeder weiß, durchforstet Mark Zuckerberg höchstpersönlich täglich die Timelines sämtlicher User, nur um zu schauen, ob mal wieder jemand seine AGB nicht anerkennt, und daraufhin ein stilles Tränchen der bitteren Enttäuschung und lähmenden Machtlosigkeit zu verdrücken.

Aus sicherer Quelle haben wir übrigens erfahren, dass Frau Borchardt neulich im Halteverbot parkte, die Politesse ihr aber kein Knöllchen verpassen konnte, weil die ausgebuffte Koryphäe der Jurisprudenz einen Zettel von innen in die Windschutzscheibe geklebt hatte mit der Aufschrift, dass die Straßenverkehrsordnung für sie nicht gelte. Am gleichen Tag noch hat sie einen kompletten Supermarkt leergekauft, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen, weil sie ein Schild um den Hals trug, worauf zu lesen war, dass sie die ausgeschilderten Preise nicht anerkennt.

An der Stelle – das muss man neidlos anerkennen – hat sie zumindest erstmalig den Kommunismus erfolgreich umgesetzt. Na also, geht doch, und dann auch noch so einfach! Was hat sich der Genosse Stalin seinerzeit nur unnötig verausgabt…

Kompetenz-Koboldin

Annalena Baerbock, Ober-Grünin mit einem äußerst flexiblen Verhältnis zu Fakten, zudem Erfinderin des Stromnetz-Stromspeichers und selbstverständlich ausgestattet mit der klassischen Qualifikations-Vita für eine Karriere bei den Ökostalinisten, sprich, zuerst irgendeinen nutzlosen Schwachsinn studiert und dann keinen Tag im Leben wertschöpfend gearbeitet, war gestern Abend zu Gast in der ARD-Talkshow „Anne Will keine Kerle“. Dort entfleuchte folgender Satz ihrem berufenen Munde:

„Wenn wir nochmal an die Anfänge der Pandemie zurückdenken, wo wir noch gesagt haben, um Gottes Willen, wir können uns nicht selber schützen, weil wir keine Masken haben, weil wir keine Medikamente haben. Und eigentlich sind wir die größte Volkswirtschaft der Welt, dann ist doch in der Vergangenheit offensichtlich was falsch gelaufen.“

Liebe Frau Baerbock, in einem Punkt haben Sie Recht: Ja, da ist einiges falsch gelaufen. Das lag aber nicht an der Volkswirtschaft, sondern einzig und allein an der Politik. Und zwar an genau der Politik, die Sie laut kreischend mittragen, obwohl Sie das als angebliche „Oppositionspartei“ eigentlich nicht tun sollten: Noch im Februar hat das Auswärtige Amt unter der Leitung eines Klons aus Eichmann und einem Bonsai rund 15 Tonnen Masken und Schutzanzüge nach China verschifft, die daraufhin hier zu Mangelware wurden. Das wäre, wenn Sie an der Macht gewesen wären, sicher auch passiert, wahrscheinlich sogar in noch größerem Umfang.

Und das war nur einer von unzähligen Fehlern der Politik, wenn man weiterhin bedenkt, dass zunächst gar nicht auf die Bedrohung durch Corona reagiert wurde und dann zwar zu spät, dafür aber gleich mit überzogenen und zweifelhaften Maßnahmen. Ganz zu schweigen von dem bitteren Umstand, dass Notfallpläne für eine solche Pandemie bereits seit Jahren unbeachtet in der Schublade der Regierung lagen, nachdem sie erst für teuer Steuergeld aufwendig erstellt wurden.

Liebe Frau Baerbock, da wäre noch eine Kleinigkeit: Deutschland ist nicht, wie von Ihnen postuliert, die größte Volkswirtschaft der Welt, sondern nach den USA, China und Japan nur die viertgrößte. Dass ausgerechnet Sie als Vorsitzende einer ausgewiesenen Deutschland-Hasser-Partei plötzlich die eigene Nation überhöhen, kann nur zwei Gründe haben: Entweder Sie lügen bewusst, weil Sie damit bei Ihren Anhängern den Irrglauben zementieren wollen, wir seien ein so reiches Land, dass wir die ganze Welt retten könnten – dann sind Sie zutiefst verkommen. Oder Sie wissen es nicht besser – dann haben Sie in der Politik nichts zu suchen. Und eigentlich auch sonst nirgendwo.

Das Schlimmste daran ist jedoch: Nicht nur ihre Anhänger verzeihen den grünen Dampfplauderern jeden noch so hanebüchenen und sich wie am Fließband gerierenden Schwachsinn, sondern auch sämtliche anderen Anwesende bei der Talkshow, u. a. „Finanzminister“ und Vizekanzler Olaf Scholz, samt Moderatorin, die es eigentlich alle besser wissen müssten. Ganz zu schweigen von der rotgrün-durchseuchten Mainstream-Medienlandschaft, wo „Faktenfinder“ und die „correctiv“-Spürhunde ausschließlich dann von der Kette gelassen werden, wenn sich ein AfD-Politiker mal um eine zehnte Nachkommastelle vertut.

Demokratisches Schwarzweiß-Denken ohne Denken

Sleepy Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten und somit chancenloser Herausforderer des besten US-Präsidenten seit vor dem Urknall, Donald J. Trump, zog bei einem tiefen Griff in die Trickkiste der Demagogie die Rassismus-Arschkarte.

In bester Lübke-Manier stammelte der joviale Demenz-Patient seinem erstaunten Publikum sinngemäß zu: „Liebe Neger, wenn ihr Donald Trump wählt, seid ihr nicht richtig schwarz!“

Ja, genau darauf haben die Afroamerikaner im Jahre 155 nach Abschaffung der Sklaverei sehnlichst gewartet: Dass endlich mal wieder ein seniler alter weißer Mann von der damaligen Sklavenhalter-Partei daherkommt, der ihnen mit dem Habitus eines Plantagenbesitzers vorgibt, wie sie sich seiner Ansicht nach als brav abgerichtete Schwarze zu verhalten haben. Dafür brauchen sie genaue Anweisungen, denn selbst denken, geschweige denn eine vernünftige politische Entscheidung treffen, können sie laut Bidens offenbar nicht. Und nein, das ist dank politisch korrekter Ideologie natürlich kein Rassismus. An der Wahlurne sollte es nach Bidens Auslegung also nach Hautfarbe gehen. Und nein, auch das ist natürlich kein Rassismus.

Rassismus wäre selbstverständlich nur der umgekehrte Fall gewesen, wenn Trump gesagt hätte: „Wenn ihr mich nicht wählt, seid ihr nicht richtig weiß!“ Dumm nur, dass er sowas oder Ähnliches nie gesagt hat. Was die Linken aber trotzdem nicht davon abhält, ihn ohne jeglichen Beleg permanent als Rassisten zu bezeichnen.

Wir hätten da mal eine Frage, Mr. Biden: Wenn Schwarze keine Schwarzen mehr sind, sobald sie Donald Trump wählen, was sind sie Ihrer Ansicht nach denn dann? So wie früher wieder nur dumme N-I-G-G-E-R?

Sweet Little Sixteen

Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Krypto-Kommunist einen neuen Schwachsinn in den Äther furzt. Zwei grandiose Gruselgestalten tun sich dabei besonders häufig hervor, nämlich die Deppen-, äh, sorry, Doppelspitze der grünen Kinderliebhaber-Partei. Kobold-Koryphäe Annalena Baerbock haben wir bereits zwei Beiträge weiter oben verarztet, da war klar, dass es nicht lange dauern wird, bis die vermeintlich männliche Hälfte besagter Doppelspitze mit dem nächsten himmelschreienden Mumpitz um die Ecke kommt.

Der Kinderbuch-Autor Dr. phil Robert Habeck, der in der Vergangenheit damit auffiel, dass nicht nur das tiefere Verständnis der Kilometerpauschale seinen eh schon recht schmalen Intellekt hoffnungslos überfordert, sondern auch der eklatante Unterschied zwischen Reproduktionsfaktor und Inkubationszeit des Corona-Virus, lieferte gestern zuverlässig. Er forderte das Wahlrecht ab 16.

Dieser Vorstoß seitens der Grünen ist mitnichten neu, das wurde aus dieser Richtung bereits mehrfach kolportiert. Und das wahre Motiv dahinter liegt klar auf der Hand. Nein, es ist nicht etwa die den Grünen inhärente massive Kinderliebe (ähh…), sondern eiskaltes Kalkül! Bei den 16-Jährigen ist nämlich fest davon auszugehen, dass sie – nach jahrelanger ökostalinistischer Gehirnwäsche, bei der sie in den staatlichen Zwangsverblödungsanstalten namens „Schule“ täglich stundenlang stramm nach Rahmenlehrplan mit der Klimalüge und dem Hass auf die eigenen autofahrenden Eltern penetriert wurden – auch brav ihr Kreuzchen bei Habecks infantiler Teletubbi-Partei machen. Wie jeder handelsüblicher Totalitarist weiß nämlich auch er ganz genau, dass indoktrinierte Kindersoldaten die willfährige Stütze eines jedweden Unrechtssystem sind. So haben sie in der DDR sogar die eigenen Eltern ans Messer geliefert, wenn diese Westfernsehen schauten.

Neu ist nur die abenteuerliche Begründung: Das Wahlrecht mit 16 soll eine Art „Belohnung“ dafür sein, dass die Jugendlichen die Corona-Krise so tapfer gemeistert haben. Also dass sie es überlebt haben, etwas länger schulfrei zu haben. Das ist fürwahr eine echte Meisterleistung, für die sie in den Jahren zuvor bereits jeden Sommer sechs Wochen lang Bootcamp-mäßig trainiert haben.

Die viel größere Leistung zahlreicher Mütter, die die plärrende Brut nun jeden Tag 24 Stunden um die Ohren haben, oder insbesondere die Leistung etlicher Väter, die nicht nur ihre Frauen unterstützen mussten, sondern so ganz nebenbei auch noch mit Blut, Schweiß und Tränen gegen den Lockdown-bedingten Verlust ihres Unternehmens, also Ihres Lebenswerks, oder ihres Arbeitsplatzes anzukämpfen hatten und haben, ist dem feinen Herrn Habeck hingegen kein Wort wert. Wozu auch? Dieses überflüssige Menschenmaterial wählt ja auch nicht unter Garantie giftgrün!

Ein solches Maß an Heuchelei und Verkommenheit hat die Welt bisher noch nicht erlebt. Wäre es allgemein bekannt, dass junge Menschen bis mindestens Mitte 20 eher zu konservativen oder marktliberalen Ansichten tendieren, würde Habeck Himmel und Hölle in Bewegung setzen, das Wahlalter auf 30 hinaufzusetzen.

Über die Grünen muss man eigentlich nur eins wissen (und wir haben in der Geschichte der BUNTschau bisher unzählige Beispiele dafür angeführt): Alles, was diese Armageddon-Apologeten sagen, ist komplett falsch. Dabei sei dahingestellt, ob es vorsätzlich gelogen ist oder nur auf purer Dummheit und Unkenntnis basiert.

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Grüne Politik hat nichts mit Umweltschutz zu tun. Es gibt kein einziges ökologisches Thema, bei dem die Grünen die seriöse Naturwissenschaft auf ihrer Seite haben. Bei Gentechnik nicht. Bei Kernenergie nicht. Bei Elektromobilität nicht. Selbst bei Fracking nicht. Beim anthropogenen Einfluss aufs Erdklima jenseits der staatshörigen Voodoo-Wissenschaft auch nicht, bei den unterstützten Lösungsideen – also massive Subventionen für Solar- und Windenergie – erst recht nicht. Bei Landwirtschaft allgemein nicht und beim Biolandbau schon gar nicht. Auch bei der Panikmache vor Pestiziden, Nitrat oder Diesel-Abgasen nicht. Beim Glauben an Alternativmedizin ebenfalls nicht.

Neben der seriösen Naturwissenschaft haben die Grünen zudem die gesamte ernstzunehmende ökonomische Fachliteratur der Menschheitsgeschichte gegen sich. Dazu noch die Logik sowie den gesunden Menschenverstand.

Das Programm dieser Partei besteht komplett aus Lügen, irrationaler Panikmache und Ökopopulismus. Fast kein „Problem“, das die Grünen lösen wollen, ist aus wissenschaftlicher Sicht ein echter Grund zur Sorge. Damit ist auch gesagt, dass man es den Grünen niemals recht machen kann. Wenn man ihre Forderungen erfüllt, werden sie neue Forderungen aufstellen. Wenn ein von den Grünen identifiziertes „Umweltproblem“ gelöst ist, werden sie einfach ein neues erfinden. Das weiß man mit absoluter Sicherheit, weil sie es schon immer so gemacht haben.

Das erstaunlichste Phänomen ist allerdings, dass die Grünen Khmer mit dieser ewig gleichen Nummer stets ungeschoren davonkommen. Keines der von ihnen prognostizierten Horror-Szenarien ist jemals auch nur ansatzweise eingetreten. Die Älteren unter uns erinnern sich, Anfang der 80er Jahre, als die Grünen antraten, erfanden sie das „Waldsterben“ durch „sauren Regen“ und orakelten, dass der deutsche Wald bereits in den 90ern nicht mehr existieren würde, und wir müssten deshalb alle stääärrrben. Als die 90er dann kamen, war der deutsche Wald dummerweise immer noch da, kerngesund und in voller Blüte, und dann stellte sich auch noch heraus, dass die schlimmste Umweltverschmutzung auf deutschem Boden mitnichten von der alten BRD ausging, sondern vom sozialistischen Bruderstaat DDR, gegen den die Grünen freilich nie etwas sagten. Warum nur?

Damit hätte man sie bereits politisch vernichten können, doch niemand hielt ihnen diesen „Irrtum“ jemals konsequent vor. Stattdessen ließen sie sich allerlei neuen Unsinn einfallen, der sich im Nachhinein stets zuverlässig als solcher erwies: Das „Ozonloch“ würde uns alle umbringen. Als Handys erfunden und kurz darauf bereits zum für jedermann erschwinglichen Massenprodukt wurden, sagten sie uns voraus, dass wir bald alle tennisballgroße Gehirntumore von der Strahlung bekämen. Es folgten Rinderwahn, Hühnergrippe und Schweinegrippe. Aktuell töten uns Feinstaub und diese schreckliche „Hitze“ wegen des „menschengemachten Klimawandels“.

Deshalb ist es auf Dauer unvermeidlich, die grüne Katastrophen-Kirche auf der sachlichen Ebene zu konfrontieren. Man muss ihnen ins Gesicht sagen, dass sie notorische Lügner und esoterische Spinner sind. Man muss es laut und bei jeder Gelegenheit sagen. Man muss auch die wissenschaftlichen Fakten gut genug kennen, um bei jedem Öko-Thema den Beweis führen zu können, dass die Grünen nicht Recht haben und ihre Ideen schwachsinnig sind. Und zwar so überzeugend, dass es jeder vernunftbegabte Mensch nachvollziehen kann und einsehen muss. Wenn das nicht gemacht wird, leben wir bald wieder wie Jäger und Sammler in der Steinzeit, hausen in Höhlen und hauen uns gegenseitig die Köpfe mit Holzknüppeln ein. Da die Konfrontation auf Dauer unvermeidlich ist, hätte man es von Anfang an so machen und grünen Schnapsideen niemals auch nur einen Millimeter nachgeben sollen. Appeasement hat die Fanatiker immer nur stärker, unverschämter und aggressiver werden lassen. Das kann man übrigens im Geschichtsbuch nachlesen.

Verehrter Herr Habeck, wir hätten daher einen Vorschlag: Wenn wir schon das Wahlalter auf 16 absenken, dann bitte ebenfalls die Strafmündigkeit. Wer wählen darf, sollte auch in vollem Umfang für seine Missetaten zur Verantwortung gezogen werden. Und zwar uneingeschränkt, also weg mit dem Jugendstrafrecht. Es kann nicht sein, dass Heranwachsende bereits ab 16 wählen dürfen, während sie andererseits noch bis 21 selbst als Intensivtäter nur mit einer Gefährderansprache davonkommen.

Und noch etwas: Jeder Jugendliche sollte vor seinem 16. Geburtstag zunächst einmal drei Monate lang ohne elterlichen SUV-Fahrdienst sowie ohne Strom, Internet und fließendes Wasser irgendwo in der Pampa in einer Lehmhütte dahinvegetieren, sein Essen selbst anbauen und das unbeschadet durchstehen. Also die Welt so kennenlernen, wie sie wäre, wenn die Grünen tatsächlich mal eine Weile alleinregierend an der Macht wären. Danach dürfen sie dann auch gerne zur Wahlurne schreiten, und dann, lieber Herr Habeck, schauen wir doch mal, ob diese wohlstandsverwahrlosten Kids Ihrer menschenfeindlichen Weltuntergangs-Sekte noch ihre Stimme geben.

Deal?

(Autoren: Die Stahlfeder, einige Ergänzungen von Apo)

(BUNTschau Mai 2020, Teil 2 <—> BUNTschau Mai 2020, Teil 4)

(Zur ersten BUNTschau 2016 gelangen Sie hier.)

2 Kommentare zu „30 Tage Irrsinn in und um Buntland (Mai 2020 – Teil 3)

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