Die Greta-PR darf nicht ins Stocken geraten!

Foto: über dts Nachrichtenagentur

Greta habe laut Medienberichten womöglich Covid-19. Das mag stimmen oder nicht. Interessant wird sein, was Gretas PR-Abteilung daraus stricken wird. Klammern wir den traurigen Umstand einmal aus, dass sie zwar „Co2-Moleküle sehen kann“, aber offensichtlich keine Viren, so hätte die aktuelle Situation an und für sich nämlich etwas Positives. Sie zeigt einmal mehr, dass wohlstandsverwahrloste Luxus-Probleme ganz schnell von der Bildfläche verschwinden, wenn sich tatsächliche Probleme auftun. Oder wundert es niemanden, dass Corona den „um Leben und Tod gehenden“ Klimawandel mal eben zerfleddert hat, wenn vielleicht auch nur vorübergehend, bis der Luxus diverser Phantomjagden wieder aufgenommen werden kann?

Auf einmal scheint es kein Problem mehr zu sein, dass „wir alle nur noch zehn Jahre haben“, um die (erneute) Apokalypse wegen des Klimas abzuwenden. Dabei dachte ich die ganze Zeit über, dass der vorgeblich menschengemachte Klimawandel die größte Katastrophe der Menschheit darstellt und jeder unbedingt handeln muss, koste es, was es wolle! Und jetzt auf einmal soll dann doch das individuelle Wohlergehen wichtiger sein als das kollektiv(istisch)e Wohl „der Menschheit“? Seltsam.

Und wer jetzt argumentiert, dass die jungen CO2-Genies nicht mehr kenntnisfrei für unser aller Leben hüpfen, weil sie ja nicht mehr „dürfen“, müsste erklären, wo der Unterschied zum Übertreten der (im Übrigen unethischen) Schulpflicht bestünde? Das „dürften“ sie nämlich genauso wenig, sofern Recht und Gesetz in der bunten Bekloppten-Hüpfburg namens Deutschland für mehr stünden als willkürlich auslegbare sowie dehnbare Toys “R“ Us-Artikel einer inkompetenten Politschmarotzerkaste. (Ein Makel freilich, welcher jeder zwangsstaatlichen Gesetzgebung systeminhärent ist.)

Warum also? These: Für ein besseres Wetter (!) zu hüpfen erfordert nichts als Gratismut und passt ins Regierungsnarrativ. Hingegen für ein besseres Wetter zu hüpfen, das nun mit einer echten Gefahr verbunden wäre, macht die „globale Klimakatastrophe“ dann doch nicht mehr so dringlich.

Doch zurück zu Greta: Ob infiziert oder nicht, vonseiten ihrer PR-Abteilung handelte es sich in jedem Falle um einen nächsten logischen Schachzug. Der erste Grund besteht darin, sie zurück ins allgemeine Bewusstsein einer Öffentlichkeit zu pressen, die in keinem Falle klimamüde werden dürfe. Der noch viel wichtigere Grund jedoch ist meines Erachtens der, dass es für eine ordentliche (Ersatz-)Religion nicht nur „Heilige“ benötigt, sondern auch „Martyrien“, die diese „Heiligen“ erdulden müssen. Obwohl ein junges Mädel wie die politisch missbrauchte Schwedin das Virus aufgrund ihres Alters mit allergrößter Wahrscheinlichkeit unbeschadet überstehen wird/würde, gibt/gäbe es dennoch einen weiteren Grund, um einst ehrfürchtig den Brokkoli-Milchshake beiseite zu stellen, auf die Knie zu fallen und zu jauchzen:

„Sie ist die Auserwählte.“

In der RTL Samstagnacht-Show  hätte man gesagt: Gefickt eingeschädelt!

4 Kommentare zu „Die Greta-PR darf nicht ins Stocken geraten!

  1. Lieber Philipp – Du fasst in Worte, was ich mit wabernden Gedanken nicht geschafft habe. Darf ich Deinen Text „zweitpublizieren“ mit Quellenangabe? Kurzes Feedback reich. Vielen Dank – so oder so!

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