Erfundene »Hetzjagden« in Chemnitz: Die Antifa als Regierungssprecher

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In meinem Artikel Über Gratismut und Mut vom 1. September 2018 analysierte ich bereits die Vorkommnisse in und um Chemnitz, wobei bereits festgestellt wurde, dass der wohl größte „Clou” von Merkel, wenn man so will, darin bestand und besteht, dass sie die fadenscheinig „systemkritische”, vereinigte Linke als willfährige Kanonenfutter-Fußsoldaten den eigenen Reihen einverleibte (oder umgekehrt sich ihnen unterwarf und zum Dank nun bedingungslos angebetet wird).

Natürlich konnte schon damals jeder halbwegs normal denkende Mensch erkennen, dass an den angeblichen und zur Dauerpropaganda genutzten „Hetzjagden” etwas oberfaul war. In der Tat erinnere ich mich an Diskussionen mit diversen jungen Frauen, die ungeachtet jeder rationalen und objektiven Argumentation letztlich keinen Fußbreit von ihrem sorgfältig ins Hirn gepflanzten linken Narrativ abließen, von dem ihnen perfiderweise eingetrichtert wurde, es sei die „Position der Mitte”. Dabei war/ist das ursprüngliche Geschehen – eiskalter Mord auf offener Straße – für die meisten Deutschen maximal eine Fußnote. Irgendwer wurde abgeschlachtet, doch die einzige „Sorge“ schien medial darin bestanden zu haben, wer danach wie damit umgeht. Dass solche eiskalten und barbarischen Morde unfassbar sind und nicht einfach so vom Himmel fielen/fallen – wen juckts?

Sehr treffend brachte nun Vera Lengsfeld die Causa Chemnitz auf ihrem Blog auf den Punkt:

Nun haben wir von der Bundesregierung schwarz auf weiß bestätigt bekommen, was allen unabhängigen Analysten von Anfang an klar war: Hetzjagden hat es in Chemnitz im letzten August nicht gegeben. Es ist also eine Fake News, nein, eine Hassbotschaft, die von Regierungssprecher Steffen Seibert und der Kanzlerin höchstpersönlich in die Welt gesetzt wurde. Lebten wir noch in einem funktionierenden Rechtsstaat mit unabhängigen Medien, die das Regierungshandeln kritisch begleiten, müsste Merkel als Bundeskanzlerin zurücktreten und Seibert mit sofortiger Wirkung sein Amt als Regierungssprecher verlieren.

Wir haben es mit dem außerhalb von Diktaturen wohl einmaligen Fall zu tun, dass eine Regierungschefin ihre Bürger vor der ganzen Welt verleumdete. Alle regierungsnahen Medien verbreiteten diese Verleumdung, statt sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Einzige Quelle war ein illegal beschafftes, manipuliertes Handyvideo von „Antifa Zeckenbiss“.

Selbst Monate nach dem Geschehen, als „Tichys Einblick“ längst das Originalvideo ausfindig gemacht, die Manipulation aufgedeckt und bewiesen hatte, dass die angebliche Hetzjagd eine Reaktion auf die Provokation der Teilnehmer des Trauermarsches für den ermordeten Daniel Hillig durch Migranten war, beharrten die Medien auf den angeblichen Hetzjagden. Als wirklich eine Hetzjagd stattfand, im Januar im bayrischen Amberg, waren es dieselben Journalisten, die im Antifa-Zeckenbiss-Video zweifelsfrei eine „Hetzjagd“ sahen, die jetzt in einer „Prügeltour“, bei der vier alkoholisierte Schläger aus Afghanistan und dem Iran im Alter von 17 bis 19 Jahren zwölf Menschen verletzten, keine Hetzjagd erkennen wollten. Wobei sie natürlich nicht erklären, was eine „Prügeltour“ von einer Hetzjagd unterscheidet.

Vor wenigen Tagen hat Kanzlerin Merkel für ihren Satz „Lügen nicht Wahrheit nennen und nicht Wahrheit Lügen“ in Harvard Standing Ovations bekommen. Ihr Spruch wurde als gegen Präsident Trump gerichtet kolportiert und weitverbreitet. Dabei stellte sich die Kanzlerin selbst auf den Prüfstand und fiel glatt durch. Wäre Merkel Pinocchio, müsste sie jetzt mit einer ellenlangen Nase herumlaufen. Der Skandal wird noch größer, wenn man sich die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der AfD anschaut. Dort heißt es, dass die „politischen Einordnungen der Bundesregierung“ auf der Berichterstattung in den Medien „fußen“. „Dazu zählen Videoaufnahmen, die zeigen, wie Personen aus einer Gruppe heraus Menschen mit den Sätzen ‚Haut ab!‘, ‚Was wollt ihr, ihr Kanacken?‘ und ‚Ihr seid nicht willkommen!‘ beschimpfen und in die Flucht jagen.“ Hier wird von Videoaufnahmen gesprochen, obwohl es nur eine, den Zeckenbiss-Videoschnipsel gibt, auf den sich Bundesregierung und Medien beziehen.

Weiter heißt es:

„Die regionale und überregionale Presse hat in der Folge berichtet, dass Menschen mit Migrationshintergrund durch Personen, die sich aus den Aufmärschen absetzten, gejagt worden seien. Gewalt sei gegen Menschen ausgeübt worden, bei denen aufgrund ihres Aussehens ein Migrationshintergrund vermutet werden kann.“

Hier wird einfach weiter gelogen, denn die regionale Presse hatte – im Gegenteil – berichtet, dass es keine Hetzjagden gegeben hat. Das sagten auch die Chemnitzer Polizei und die Staatsanwaltschaft, das wurde vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer bestätigt. Als der Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen auf die Zweifelhaftigkeit des Zeckenbiss-Videos hinwies und ebenfalls Hetzjagden verneinte, wurde er geschasst.

Nur die überregionalen Medien und die Bundesregierung behaupteten, es habe Hetzjagden gegeben. Sie verbreiteten diese unwahre Behauptung entgegen den Erkenntnissen örtlicher Behörden und der Presse vor Ort. Es spielte auch keine Rolle, dass es, im Gegensatz zu Amberg, keine Verletzten gegeben hatte. Es tauchten nur später Interviews mit Migranten auf, die „um ihr Leben“ gerannt sein wollten. Es waren Darsteller eines städtisch geförderten Schauspielprojekts mit „Flüchtlingen“.

Die links-terroristische Antifa hat es geschafft, der Regierung ihre Sichtweise in den Block zu diktieren. Sie hat die Kanzlerin am Nasenring durch die Weltmanege geführt, und der ist das nicht einmal peinlich. Bei den Chemnitzern, die von Merkel verleumdet wurden, will sich die Kanzlerin nicht entschuldigen. Ihrem Bild in der Geschichte wird sie dennoch nicht entkommen.


Über meine eigene Erfahrung mit einer Hetzjagd schrieb ich hier.

2 Kommentare zu „Erfundene »Hetzjagden« in Chemnitz: Die Antifa als Regierungssprecher

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