»Das Klima geht uns alle an!« Oder: Wer sonst nichts gebacken kriegt, der rettet immerhin das Wetter

Bild: Fotolia / Vadimsadovski

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„Sobald der Gülden im Becken klingt,
im huy die Seel im Himmel springt.“

(Johann Tetzel, Ablassprediger, 1460-1519)

Der mit knapp 500.000 Euro dotierte „Deutsche Umweltpreis“ ging 2015 an einen weiteren „Klimaforscher“, namentlich Mojib Latif, der für sich gebetsmühlenartig wiederholende, ökofanatische und pseudowissenschaftliche Aussagen[i] bekannt ist, die sich beispielsweise so anhören: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“ (Zitiert nach dem Spiegel, April 2000)

Junge, Junge! Wie kommt man zu einer halben Million?

Die unanständig-diabolische Möglichkeit: Du arbeitest ein Leben lang sehr, sehr fleißig und beweist bei der Bedürfnisbefriedigung von Kundenwünschen unternehmerisches Geschick, Risikobereitschaft sowie Kreativität, auf dass eben diese Kundschaft freiwillig dazu bereit ist, dich für deine Bemühungen zu belohnen. Du erweist Individuen einen empirisch nachweisbaren Dienst. Somit bist du jedoch dank Verblödungsmedien sowie frühester Staatsindoktrination ein ausbeuterischer „Kapitalist“ und giltst beim Großteil der Schlafmichelschaft als egoistisches Rindvieh, dessen Spitzensteuersatz der „sozialen Gerechtigkeit“ wegen mindestens bei 1.500% liegen sollte.

Die anständig-engelsgleiche Möglichkeit: Du verzapfst über einige Jährchen hinweg dem Zeitgeist entsprechenden, hanebüchenen Total-Mist, der wissenschaftlich zwar hinten und vorne widerlegt ist, jedoch der vorherrschenden politisch-ideologischen Agenda wunderbar in den Kram passt. Bezahlt wirst du nicht, da man deine „Dienste“ sowie dein „Wissen“ für so wertvoll erachtet, freiwillig dafür aufkommen zu wollen, sondern auf Basis von geraubtem Geld, das unter der Androhung nackter Gewalt selbst von denjenigen zwangseingetrieben wird, die deinen Schwachsinn als Müll entlarvt haben oder denen deine „Dienste“ völlig unwichtig sind. Somit giltst du beim Großteil der entklärten Schlafmichelschaft dank Verblödungsmedien sowie frühester Staatsindoktrination als alternativloser und höchst ehrenwürdiger „Studierter“ innerhalb eines ebenso alternativlosen Zwangsapparates, dem man einfach dankbar sein muss.

Doch Polemik und Wut beiseite.

Fakt ist lediglich, dass sich das Klima seit Bestehen der Welt mal mehr und mal weniger verändert. Es ist schlichtweg natürlich. Der Wechsel von Warm- und Eiszeiten ist dem einen oder anderen vielleicht sogar noch aus dem Naturkundeunterricht geläufig.

Mitte des 19. Jahrhunderts, um etwa 1850, begann schließlich die industrielle Revolution, und die CO2-Konzentration der Luft stieg von 280 ppm auf heute ca. 400 ppm an. Aktuell ist permanent von einer ernsten Bedrohung durch unzulässige Erhöhung der globalen Mitteltemperatur auf Grund dieses anthropogenen CO2-Anstiegs die Rede. CO2 ist ein Infrarot absorbierendes Naturgas der Erdatmosphäre, welches nur zu 0,038 Prozent[ii] in der Luft vorkommt. Darüber hinaus handelt es sich um ein völlig natürliches Gas, welches Menschen ausatmen, Pflanzen aufnehmen und es über Photosynthese in Zucker verwandeln. CO2 bildet neben Wasser und Sonnenlicht die Grundlage unseres Lebens. Ohne CO2 gäbe es weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen. Unser gesamter Organismus basiert auf Kohlen­wasserstoffverbindungen.

Um herauszufinden, was es mit dem unsäglichen Klimagedöns auf sich hat, lohnt es sich einmal mehr, die folgende Frage zu stellen: Cui bono? Wem nützt die Hysterie, die sich unter dem Stimmvieh breit macht? Wem nützt die Angst des Stimmviehs? Wem nützt die Panik innerhalb der Reihen des Stimmviehs?

Richtig. Wie immer dem Staat und jedem, der direkt oder indirekt von ihm abhängig ist bzw. seinen Lebensunterhalt ausschließlich aufgrund seiner Existenz bestreitet: Politiker, staatliche Wissenschaftler, staatshörige Medien, staatliche Bildungseinrichtungen usw. Die flächendeckende Verbreitung einer (weiteren) Lüge exorbitanten Ausmaßes ist kein Zufall, im Gegenteil: Sie hat Methode. Sie setzt ferner einen diabolischen sowie zirkelschlussartigen Kreislauf in Gang:

  1. Eine Lüge wird mit dem Anschein „wissenschaft­licher Evidenz“ unters Volk gerührt.
  2. Großteile der Bevölkerung schlucken die Lüge, anstatt sie zu hinterfragen. Die Folge: Angst, Panik, Hilflosigkeit etc. (s.o.).
  3. Der Wunsch nach Verantwortungstransfer nimmt stetig stärkere Ausmaße an. Großteile der Bevölkerung wenden sich im Zuge ihrer Angst und Hilflosigkeit an den Staat: „Die Politik muss handeln!“
  4. Der Staat präsentiert sich nun (wie so oft) als „Retter in der Not“, als Lösung eines Problems, das er selbst initiierte.
  5. Die Politik „handelt“ und wird offiziell legitimiert, eine vollkommen sinnlose und nutzlose Agenda zusammenzuschustern und schließlich loszutreten, Progrämmchen sowie letztlich (wie immer) Steuererhöhungen durchzudrücken. Für diesen Irrsinn wird sie nicht etwa zum Teufel gejagt, sondern als Ersatzgott verehrt (und verteidigt).

So kommt es schließlich, dass sich die mitunter bizarrsten Bilder auftun, indem sich Menschen allen Ernstes auf die Straße begeben, um gegen das Wetter (!) zu demonstrieren. Wie leer muss ein Leben (und Hirn) sein? Wie versklavt kann ein Geist eigentlich sein? Trifft die menschgewordene, pure Unwissenheit in Form von „Klima-Aktivisten“ dann ab und an doch einmal auf schonungslose Fakten, kann sich jeder neutrale Beobachter entweder nur fremdschämen oder gar Mitleid empfinden.[iii]

Lassen wir im Folgenden einige – im Übrigen stets mit dem Anspruch auf Wissenschaftlichkeit getätigte – Vorhersagen zum angeblich menschengemachten Klimawandel der letzten rund 50 Jahre[iv] Revue passieren.

1970: „Bis zum Jahre 2000 werden wir in einer Eiszeit leben.“[v]

1976: „Die globale Abkühlung wird bis zum Jahre 2000 einen Weltkrieg verursachen.“[vi]

1989: „Die globale Erwärmung und das Steigen des Meeresspiegels werden gesamte Nationen von der Landkarte ausradieren.“[vii]

1990: „Wir haben noch zwischen fünf und zehn Jahre, um den Regenwald zu retten.“[viii]

1999: „Die Himalayagletscher werden in zehn Jahren verschwunden sein.“[ix]

2000: „So etwas wie Schnee wird bald schon der Vergangenheit angehören.“[x]

2007: „Die globale Erwärmung wird für weniger Hurrikane sorgen.“[xi]

2007/08: „Die Arktis wird bis 2013 eisfrei sein.“[xii]

2012: „Die globale Erwärmung wird für mehr Hurrikane sorgen.“[xiii]

seit 2014: „Die Wissenschaft ist sich hinsichtlich des menschen­gemachten Klimawandels einig!“[xiv]97 % der Wissenschaftler!”

Und so wird das auch immer weiter gehen. Warum? Ganz einfach: Weil es der entklärte Bürger über sich ergehen lässt und sogar dankbar dafür sein wird. Die einzige Bedingung für das Hinnehmen von permanenten Lügen besteht darin, dass die Lügen von Politikern ausgesprochen werden müssen. Und wenn sie der Lüge überführt sind? Egal. Was soll’s.

Berge von Widersprüchen werden den Klimabürger genauso wenig interessieren wie die Offenlegung haarsträubender Unwissenschaftlichkeit. Die politische Korrektheit in Form der jeweils aktuellen Polit-Agenda zwingt ihn dazu. Meryl Streep würde wohl wieder einmal sagen: „Die Grenzen sind gezogen.“ Damit hätte sie recht: Die Grenzen zwischen politischer Propaganda und objektiver Realität sind in der Tat gezogen.  

Als Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) richtete Max Planck (1858-1947) am 14. Juli 1933 an Innenminister Wilhelm Frick ein Schreiben, in dem er mitteilte, dass die Gesellschaft gewillt sei, „sich systematisch in den Dienst des Reiches hinsichtlich der rassenhygienischen Forschung zu stellen.“ (vgl. Planck an Reichsinnenministerium, 14.7.1933, MPG-Archiv, Abt. I, Rep. 1 A, Nr. 2401, Bl. 1.)

Ein Institut, das seinen Namen trägt, tut heute das Gleiche beim derzeitigen Regime. Es ist immer höchst amüsant, wenn postmoderne Menschen im aktuellen Zeitalter der Entklärung mit dem Brustton der Überzeugung behaupten, sie wären niemals auf den Rassenwahn der nationalsozialistischen „Wissenschaftler“ hereingefallen, weil es offensichtlicher Unfug sei, aber gleichzeitig fest an den „anthropogenen Klimawandel“ glauben, ohne auch nur irgendetwas zu irgendeinem Zeitpunkt in Frage zu stellen und jeden noch so logischen und wissenschaftlichen Einwand keulenartig niederbrüllen oder diffamieren.

Indessen haben mittlerweile immerhin über 31.000 Wissenschaftler die sogenannte „Oregon-Petition“ unterschrieben. Die Wissenschaftler betonen darin, dass die wissenschaftlichen Methoden, um Thesen zu überprüfen, in jeder Disziplin gleich seien. Daher kann anhand der Daten jeder, sogar ein interessierter Laie, die Argumente nachprüfen. Dort findet man die Daten, aufgrund derer die Wissenschaftler zu der Erkenntnis kamen, dass der Mensch nichts mit irgendeiner (de facto nicht stattfindender) Erderwärmung zu tun hat, ja eine Erwärmung sich sogar positiv auf Pflanzen, Tiere und Menschen auswirken würde.[xv]  

Im Heidelberger Appel[xvi], der zum Klimagipfel in Rio 1992 veröffentlicht wurde, warnen inzwischen über 3.000 Wissenschaftler, darunter 74 Nobelpreisträger, vor dem Entstehen einer irrationalen Ideologie.

Sie, also die Wissenschaftler, halten fest, dass es einen „natürlichen Zustand“ nicht gibt und die Menschheit stets Fortschritte gemacht hat, indem sie sich die Natur nutzbar machte. Unter den Unterzeichnern sind allein sechs deutsche Nobelpreisträger. 66 der 74 Unterzeichner sind Preisträger in den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Medizin. Wie die Beobachtung der objektiven Realität zeigt, könnten weitere Ausführungen bis zum St. Nimmerleinstag fortgesetzt werden. Da sie jedoch politisch „nicht korrekt“ sind, d.h. pures Gift für das Zwangs-, Gewalt- und Lügengebäude namens Staat verkörpern, werden sie auch exakt bis zu jenem Tag an ihren ersatzreligiösen Betreibern, Apologeten und Verfechtern abprallen wie Wasser an einem Fels. (Theoretisch könnte man sich auch fragen, warum Studenten überhaupt mit den Hauptsätzen der Thermodynamik und den Grundlagen der Energiegewinnung malträtiert werden, wo doch letztlich die Entscheidungen über die künftige Energieversorgung in den Händen von Juristen, Germanisten, Soziologen, Theologen etc. liegen.) Man braucht sich deswegen aber nicht ärgern, da es nur natürlich ist, sowie man Ursache und Wirkung erst einmal kritisch hinterfragt und begreift.

Der ersten Behauptung, „die Wissenschaft sei sich hinsichtlich des menschgemachten Klimawandels einig“, folgt im öffentlichen Pseudodiskurs die zweite Behauptung, dass „daran kein Zweifel (mehr) bestehen könne.“ Dabei handelt es sich um nichts weiter als eine selbstimmunisierende „Mundtot-Aussage“. Ich kann nämlich durchaus ohne Weiteres zweifeln. Interessant an der Behauptung ist, dass man als politisierter Klimakrieger nicht nur die primäre Aussage durch die nachgeschobene Beifügung gleich a priori jeder möglichen Kritik entzogen sehen, sondern damit implizit auch jeden, der sie doch einer möglichen Kritik aussetzen könnte, bereits im Voraus als irgendwie unvernünftig, anderswie defizitär oder gar verrückt dargestellt wissen möchte. Im Grunde handelt es sich dabei jedoch nur um einen Ausdruck der eigenen Unwilligkeit, an Aussagen Zweifel zuzulassen. „Daran kann kein Zweifel (mehr) bestehen“ ist äquivalent zu „Ich möchte an dieser Aussage keinen Zweifel zulassen und werde jeden, der versucht, daran Zweifel zu üben, als irgendwie verrückt betrachten und ihm von daher nicht zuhören.“ Man könnte auch sagen, dass es sich dabei um eine autoritäre Äußerung – in Form einer Art Vorab-Erpressung – zum Zweck der emotionalen, kommunikativen und psychologischen (nicht jedoch inhaltlichen) Absicherung einer Position handelt. Fasst man „Daran kann kein Zweifel bestehen“ hingegen als reine Tatsachenbehauptung auf, so wäre sie bereits mit dem Bestehen auch nur des geringsten irgendwie gearteten Zweifels an ihr falsifiziert.

Diesbezüglich könnte man sich beispielsweise die Ausführungen sowie Ratschläge von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke vergegenwärtigen und auf politisch verseuchte Klimahysteriker anwenden. Jener stellt zunächst die Frage:

Sind ab dem Jahre 1850 gemessene Klimawerte oder deren Veränderungen bekannt, welche den bekannten Rahmen aus den Zeiten davor sprengen?

„Die Antwort kann nur ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ lauten. Falls ja, müssen wir von einer hohen Wahrscheinlichkeit eines anthropogenen Klimawandels seit 1850 ausgehen. Falls nein, können wir zumindest einen maßgebenden anthropogenen Klimawandel ausschließen. Wir müssen aber einräumen, dass mit einem ‚Nein‘ noch kein Beweis für das Nichtvorhandensein einer anthropogenen Klimaerwärmung vorliegt. Das moderne Wissenschaftsparadigma schnei­det die bunten Blumen solcher Erwägungen und Spekulationen freilich rabiat ab, denn es sagt kurz und bündig: Eine Hypothese, die nicht durch Messungen belegbar ist, ist falsch!

Dieser Punkt ist vielen Leuten anscheinend immer noch nicht in aller Deutlichkeit und Konsequenz klar. Die Beweislast einer Hypothese liegt nicht beim Skeptiker, denn es ist unmöglich zu beweisen, dass es etwas nicht gibt (hier der anthropogene Klimawandel). Die Beweislast liegt beim Vertreter der  Hypothese! Es ist sinnlos, eine bestimmte Hypothese zu favorisieren – sinnlos nach unserem immer noch gültigen Wissenschaftsparadigma der Naturwissenschaft – wenn keine bestätigenden Messwerte für sie beigebracht werden können. Man kann sich dann mit dieser Hypothese zwar beschäftigen, man kann sie in den Mittelpunkt seiner Forschung stellen und man kann auch fest an sie glauben. Man darf sie aber ohne bestätigende Messungen nicht zur Grundlage rationalen Handelns machen.

Ergo: Wenn wir nichts Klima-Ungewöhnliches seit etwa 1850 im Vergleich mit der Zeit davor messen, müssen wir von einer natürlichen Klimaänderung ausgehen. Vielleicht kommt jetzt dem einen oder anderen Leser ein weiteres wichtiges Wissenschaftsparadigma in den Sinn. Es kam bereits in der mittel­alterlichen Scholastik zur Anwendung und ist bis heute unangefochten gültig. Es handelt sich um das ‚Rasiermesser von Ockham‘. Dieses besagt, dass von mehreren möglichen Hypothesen desselben Sachverhalts die einfachste allen anderen vorzuziehen ist. Das Ockham‘sche Rasiermesser kommt zum Einsatz, wenn wir nach den Ursachen des natürlichen Klimawandels fragen. Gibt es eine einfachste Hypothese? Dazu später ein paar Worte.

Was zeigen die Messwerte seit etwa 1850 im Vergleich mit der Zeit davor?

Erfreulicherweise kann dieser Abschnitt kurz gehalten werden, denn es ist nur Folgendes zu berichten: Infolge der sehr großen Mittel, die bisher in die Klimaforschung geflossen sind, liegen heute fast unüberschaubare Mengen an Klimadaten (Temperaturreihen weltweit, Satellitendaten, SST-Messungen, die neuen ARGO-Bojen, usw.) und an Klima-Proxydaten (aus Eisbohrkernen, Sedimenten, Baumringen, Stalagmiten usw.) vor. Fazit all dieser Daten: Es ist aus ihnen nicht ableitbar, dass seit etwa 1850 irgendetwas Unnatürliches, verglichen mit – sagen wir einmal – den 2.000 Jahren davor, vorgefallen ist; zur Erinnerung: Der CO2-Gehalt der Luft ist kein Klimaparameter. (Was die Landtemperaturen angeht, hat Prof. Dr. Lüdecke auch zu diesem Thema berichtet, allerdings nur als Nebenaspekt.[xvii])

Inzwischen hat sich die Sachlage des Fehlens von ungewöhnlichen Temperatur-Messwerten seit etwa 1850 so weit unter den Klima-Alarmisten herumgesprochen, dass inzwischen auf ‚Nebenkriegsschauplätze‘ gesetzt wird. In Mode sind jetzt geheimnisvolle Wärmemengen, die sich in den Ozeanen verstecken und Weiteres mehr. Alles schön und gut, hier eröffnen sich noch weite Forschungsvorhaben, die wir unterstützen. Aber dennoch immer wieder zur Erinnerung:  Es muss zwingend nachzuweisen sein, dass die Klimadaten seit etwa 1850 im Vergleich mit der Zeit davor unnatürliche Werte aufweisen.

Dieser Nachweis ist mit Ozeanmessungen, die schließlich erst am Anfang stehen, wohl noch schwieriger als mit Messdaten von Landtemperaturen. Wer kann heute denn sagen, welche Temperaturverteilungen die Ozeane in der mittelalterlichen Warmperiode aufwiesen? Über Extremwetter, Meeresspiegel und Gletscher wurde bereits unzählige Male berichtet. Auch hier gilt: Es gibt nichts Ungewöhnliches seit etwa 1850 im Vergleich mit davor. Speziell gilt aber noch mehr: In zwei IPCC-Reports, einmal in IPCC Climate Change 2001, the scientific basis, Chapter 02, Abschnitt 2.7, S. 155 [xviii] sowie dann im IPCC-Extremwetterbericht (2012) [xix] ist nachzulesen, dass noch nicht einmal Zunahme von Extremwetterereignissen feststellbar ist. Im letztgenannten Report ist lediglich von vermuteten zukünftigen Ereignissen die Rede.

Dies gehört in die Rubrik ‚Kristallkugel‘, nicht aber zu ‚naturwissenschaftlichem Paradigma‘. Der Autor ist noch die Antwort auf die Frage nach dem Ockham-Prinzip anlässlich der Angabe einer einfachsten Hypothese für Klimawandel schuldig. Sie fällt schwer. Die drei Hauptkandidaten sind zweifellos der Sonneneinfluss (Sonnenzyklen), Autozyklen und Chaos bzw. eine Mischung aller drei. Ob eine Entscheidung darüber jemals getroffen werden kann, ist eine offene Frage der Klimaforschung. Obwohl oft Sonnenzyklen erstaunlich gut mit Klimazyklen zusammenfallen, verbleiben in der Regel schwerwiegende Probleme der zeitlichen Kohärenz und der fluktuierenden Korrelations-Stärke. Den Einfluss des Menschen auf Klimaänderungen dürfen wir dagegen beruhigt abschreiben, zumindest dann, wenn wir das moderne naturwissenschaftliche Paradigma nicht aufgeben wollen, das unabdingbar Messbelege fordert.

Die Abkehr vom modernen Wissenschaftsparadigma findet aber heute mit Klima-Computermodellen tatsächlich statt. Klimamodelle sind zweifellos wertvolle Hilfsmittel für Detailforschungen. Die Modelle versagen freilich schon bei der Klimavergangenheit, können den Eintrittszeitpunkt des nächsten El Nino nicht vorhersagen und fordern eine Erwärmungszone über dem Tropengürtel in 5-10 km Höhe, der nicht messbar ist (Hot Spot). Gemäß R. Feynman sind diese Klimamodelle daher nicht nur un­genau oder ein wenig falsch, sie sind total falsch. Als Klima­prognose- oder Klimaprojektionen-Instrumente (das ist im Grunde dasselbe) sind sie ungeeignet. Es muss daher ganz deutlich gesagt werden: Wer Klimavorhersagen oder Klimaprojektionen aus Klimamodellen als wissenschaftlich verkauft, bedient sich eines mittelalterlichen Paradigmas. Er betreibt Geisteswissenschaft an Stelle von Physik. Politik und IPCC bilden eine fragwürdige Allianz, denn das IPCC wurde gegründet, um die politisch gewünschte (!) Aussage – ‚der anthropogene Klimawandel ist Realität‘ – zu beweisen. Das ist gründlich danebengegangen, was aber zumindest die deutsche und die EU-Politik wenig schert. Nur in Australien regiert(e) mit Tony Abbott ein kluger Klima-Verstand, der dem Unsinn in Form der ursprünglich geplanten ‚Carbon Tax‘ die Wurzel abgeschnitten hat. Und nun auch noch das IPCC, das offenbar einknickt. Noch nicht auffällig, erst in einer Fußnote. Aber immerhin, die hat es bereits in sich.

Was ist geschehen? Die zentrale Größe aller Klimawarnungen ist die sog. Klimasensitivität des CO2 (im Folgenden KS abgekürzt), die in vereinfachter Form als die zusätzliche globale Erwärmung definiert ist, die durch eine hypothetische Verdoppelung des CO2-Gehalts der Erdatmosphäre erzeugt wird. Da die Abhängigkeit ‚Temperatur von CO2-Konzentration‘ in einer weithin akzeptierten Theorie logarithmisch ist, ist die KS von der CO2-Anfangskonzentration unabhängig.

Man muss sich nun vergegenwärtigen, dass alle Klimaschutzmaßnahmen und auch das deutsche Großprojekt ‚Energiewende‘ auf einem einzigen Zahlenwert, nämlich dem der KS gründen. Wissenschafts-Politiker wie Prof. H.-J. Schellnhuber behaupten aus der ‚la mäng‘, dass die KS nicht größer als 2° C werden darf. Das IPCC schätzt – ebenfalls ohne einen Beleg dafür angeben zu können – die KS salopp so zwischen 1,5 und 4,5° C ein. Nun ist jedem Fachmann längst bekannt, dass der reale Wert der KS unbekannt ist. Dieses ‚Geheimnis‘ ist nun auch offiziell im jüngsten IPCC-Bericht für Politiker gelüftet und zwar als Fußnote 16 unter D.2.

Die Formulierung ist denkbar geschraubt und lautet wörtlich:

No best estimate for equilibrum climate sensitivity can now be given because of a lack of agreement across assessed lines of evidence and studies.’

Man kann nur vermuten, wie viele Auseinandersetzungen und Diskussionen das Veröffentlichen dieser Fußnote IPCC-intern wohl verursacht hat. Vielleicht ist aber das IPCC auch nur Opfer seiner chaotischen Verwaltung geworden und die Fußnote geriet ‚zufällig‘ in den Bericht für Politiker. Wir wissen es nicht. Man muss noch hinzufügen, dass die angesprochene Unsicherheit keinesfalls marginal ist, denn in der Fachliteratur werden KS-Werte ab ~0,4°C[xx] bis hin zu über 5° C gehandelt.

Schlussfolgerung: Für alle Zögerlichen, Ängstlichen und immer noch Unsicheren die folgende Aufmunterung: Lassen Sie sich durch den medialen und politischen Klimaklamauk auf keinen Fall verunsichern! Es ist purer, mit sachlich nicht stichhaltigen Argumenten verbrämter Quatsch, was sich da abspielt. Seien Sie in Diskussionen mit oder in Vorträgen von Klima-Alarmisten nicht zimperlich, indem Sie unnachgiebig auf folgenden drei Punkten bestehen:

1. Das moderne Wissenschaftsparadigma von der Priorität der Messung vor dem theoretischen Modell ist immer noch gültig. Der Klima-Alarmist hat nachzuweisen, dass seine Hypothese mit Messungen belegt ist. Nicht Sie haben nachzuweisen, dass seine Hypothese falsch ist.

2. Wenn der Klima-Alarmist ‚herumeiert‘, bestehen Sie auf der Nennung begutachteter Publikationen, die auf der Basis von Messungen noch nie vorgekommenen Klimaveränderungen seit 1850 im Vergleich mit den Zeiten davor nachweisen (es gibt sie nicht).

3. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen über Klimamodelle ein. Da diese Modelle maßgebende Klimavorgänge nicht beschreiben können, sind sie gemäß Punkt 1 falsch.

Das immer noch gültige moderne Wissenschaftsparadigma liefert keinen sachlichen Grund, eine anthropogene globale Erwärmung zu befürchten. Geld, das für CO2-Vermeidung zum Zweck des ‚Klimaschutzes‘ verausgabt wird, ist zum Fenster hinausgeworfen.

Es fehlt dem echten Umweltschutz. Das oft zu vernehmende Argument des anscheinend vernünftigen Vorsichtsprinzips – man baue um einen großen, tiefen Teich auf einem Bauernhof ein hohes Gitter, damit ja niemand hineinfällt – geht fehl. Dann nämlich, wenn das Gitter so teuer wird, dass der gesamte Schafbestand des Bauernhofs dafür über die Klinge springen muss und der Hof danach pleite ist.

Sinnvoller ist es, den Bewohnern des Bauernhofs das Schwimmen beizubringen. Klimaschutzmaßnahmen und die Energiewende verschlingen zu hohe Mittel, die an anderer Stelle fehlen.” Und alles nur, „um damit einen nach gültigem Wissenschaftsparadigma unbegründbaren Klimaschutz und die Energiewende zu finanzieren. Das ist nicht nur idiotisch, sondern grenzt an kriminelles Handeln der politisch Verantwortlichen, weil diese sich nicht ausreichend informiert haben oder es vielleicht sogar besser wissen, aber bewusst nicht berücksichtigen.“[xxi]

Das Wetter ist und bleibt ein chaotisches System

In einem chaotischen System kann man weder langfristige Vorhersagen machen (egal ob für das Klima oder für das Wetter) noch kann man genau sagen, welche Auswirkungen es haben wird, wenn man eine der vielzahligen Variablen wie z.B. das CO2 variiert. Das liegt daran, dass sie sich alle gegenseitig beeinflussen, also voneinander abhängig sind. Das Ansinnen, ein chaotisches System gar durch die Regulation einer Variablen steuern zu können, ist so vermessen, dass es jede Lächerlichkeit übertrifft. Früher wurde uns auf die Frage, warum es kaum möglich ist, das Wetter für den nächsten Tag sicher vorherzusagen, erklärt, dass es daran liegt, dass das Klima ein so komplexes und chaotisches System ist, und zur Untermauerung wurde uns dann die berühmte Story erzählt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings auf Hawaii einen Schneesturm in Alaska auslösen könnte. Heute erzählen uns die gleichen Leute, die nicht in der Lage sind, das Wetter von morgen zweifelsfrei vorauszusagen, dass die Erdtemperatur in den nächsten Jahren um exakt ein halbes Grad steigen wird und dass das alleine an einem einzigen Faktor liegt, nämlich an einem Spurengas namens CO2.

Dieses macht insgesamt nur ca. 0,04% (aufgerundet) der Erdatmosphäre aus. Der Mensch ist laut Bundesumweltamt für nur ca. 4% des vorhandenen CO2 verantwortlich, damit also für 0,0016%. Um es sich besser vorzustellen: Das ist in etwa jedes 55.000ste (in Worten: fünfundfünzigtausendste) Luftmolekül. Der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2-Ausstoß lag im Jahre 2012 bei 2,3%. Wir Deutsche sind damit also für ganze 0,000034% CO2 in der Atmosphäre verantwortlich, sprich für rund jedes 2.500.000ste (in Worten: zweimillionenfünfhunderttausendste) Luftmolekül. Also selbst, wenn Deutschland gar nicht mehr existieren würde, würde das bzgl. des CO2-Gehalts der Atmosphäre einen Unterschied machen, der nicht mehr messbar wäre.

Daher sind alle unsere tollen Maßnahmen zur Eindämmung des CO2-Ausstoßes nichts als Verarschung. Nur leider eine Verarschung, die wir als Steuersklaven teuer bezahlen müssen.

Wenn ich an die sich gegenwärtig immer weiter aufbauschende Klimahysterie denke, die widerlicherweise mittels ignoranter, aber propagandaempfänglicher Junghirne auf dem Rücken freizeitbetrunkener Schulkids vorangepeitscht wird, empfinde ich Trauer, Wut, Ekel und Fassungslosigkeit zugleich. Es fällt den Kids, und so war es schon immer, größtenteils nicht auf, dass sie (wieder einmal) politisch missbraucht werden. Aber alle sitzen sie im Unterricht und schütteln ungläubig die Köpfe über vergangene, politisch-kollektivistische Vereinnahmungen der Jugend. Erst HJ, dann FDJ, und jetzt, wenn man so will, KJ:

Mit jeder Woche der religiös-ideologischen Indoktrination wird es schwerer, zu den Menschen (und insbesondere jungen Menschen) durchzudringen. Ein Beispiel: Sie salbadern irgendetwas von „wärmster Sommer seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen 1860 wegen des gestiegenen CO2-Gehalts der Atmosphäre“, ignorieren oder negieren aber Hinweis, dass schon in Meyers Konversationslexikon aus dem Jahre 1885 mit durchschnittlich 460 ppm CO2 die Konzentration deutlich über den 2013 vom IPCC alarmistisch gemeldeten 410 ppm liegt. Dann heißt es plötzlich, die hätten damals vor 140 Jahren noch nicht so präzise Messinstrumente gehabt. Was denn nun? Ist die Temperaturmessung 1860 nun präzise und belastbar oder nicht? Tatsächlich waren die Messinstrumente auch vor 200 Jahren schon weitestgehend genauso präzise wie heute, nur eben erheblich teurer.

Michael Leh zieht ein treffendes Fazit:

„Die Deutschen sind glücklich. Nach Nationalsozialismus, Kommunismus und Sozialismus haben sie mit dem Klimatismus endlich wieder eine Diesseitsreligion, der sie sich inbrünstig hingeben können. Wieder eine ,Bewegung‘, Jung und Alt vereint, moralisch aller Welt überlegen.”

Dass es sich beim Klimatismus oder Ökologismus lediglich um die x-fache Umetikettierung des Sozialismus handelt (nach brauner und roter dieses Mal in grüner Ausprägung), stellte Roland Baader (1940-2012) bereits im Jahre 2007 fest:

Zusammenfassung:

  • Die Ozeane enthalten 50 Mal mehr CO2 als die Luft. Erwärmen sie sich, setzen sie CO2 frei. Mehr CO2 in der Luft ist Folge (nicht Ursache) globaler Erwärmung.
  • Die Erde sondert Energie über ein breites Strahlungsspektrum ab. CO2 kann Energie nur selektiv absorbieren und nicht bedeutend zur Erderwärmung beitragen.
  • 0,038 % der Luft sind CO2. Die Natur produziert 97 %, der Mensch 3-4 %, d.h. 0,038 % x 0,03 = 0,00114 %.
  • Der Anteil Deutschlands hieran beträgt ca. 2,4 %. Das sind 0,00114 x 0,024 = 0,000027 %.
  • Pflanzen benötigen zum Wachsen CO2. Mehr CO2 in der Luft erhöht den landwirtschaftlichen Ertrag zur Ernährung der zunehmenden Weltbevölkerung.
  • Satellitenaufnahmen zeigen, dass das arktische Eis von 1979 bis 2012 stark zurückging, laut NASA aber bereits im Jahre 2014 eine neue Rekordausdehnung erreichte und seit 2017 schließlich wieder die Ausdehnung von 1979 vorweist.
  • Das Klima hat sich aufgrund von Änderungen der Erdbahnparameter und den daraus resultierenden Schwankungen der Sonneneinstrahlung schon immer verändert.
  • Bis in die 1970er Jahre sprachen die Medien von einer bevorstehenden Eiszeit (siehe oben). Heute wird kurzerhand das Gegenteil proklamiert, um an Milliarden Fördermittel zu gelangen und politischen Einfluss zu nehmen (= die tatsächlichen Gründe hinter dem Klimatismus).
  • Das Ziel der Klimapolitik besteht darin, die Legitimation für immer weitere Steuererhebungen, Abgaben und Reglementierungen wie Ökosteuern, Mauterhöhungen, Emissionsabgaben, CO2-Zertifikatehandel, Dieselverbote usw. zu erhalten.
  • Die Kosten für die „Energiewende” für Deutsche rangieren zwischen 500 und 1000 Milliarden EURO bis zum Jahre 2030.

[i] Sehen Sie auch: YouTube, Mojib Latif – der Klimascharlatan

[ii] Diplom-Geologe Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert: „Bei einem CO2-Gehalt der Atmosphäre von 0,038%, einem Anteil des Menschen von ca. 4% des jährlichen CO2-Gesamtumsatzes, an dem Deutschland mit ca. 3% beteiligt ist, beträgt der Anteil Deutschlands 0,038% × 0,04% × 0,03% = 0,000046%. Die Industrialisierung und Motorisierung und die damit einhergehende stärkere Förderung und Verbrennung von Kohle, Öl und Gas nach 1940 – also der verstärkten Produktion von anthropogenem CO2 – hätte einen Anstieg der Globaltemperaturen bewirken sollen, wäre denn das CO2 tatsächlich so klimawirksam wie vom IPCC angenommen. Das Gegenteil ist eingetreten, denn zwischen 1945 und 1976 kam es infolge der damals verringerten Sonneneinstrahlung weltweit zu einer Abkühlung. Daraus folgt, dass die Wirkung des CO2 für das Klima unerheblich ist und den Klimawandel nicht bewirken kann. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass der CO2-Gehalt auch nach 2000 weiter wächst, obwohl eine weitere Abkühlungsphase begonnen hat (…)“

[iii] In der Realität sieht das dann beispielsweise so aus:

(Im unsyn­­chron­­isier­ten Original m.E. noch empfehlenswerter)

[iv] Eine Übersicht fehlgeschlagener und gescheiterter Wetterprognosen seit 1890 (!) findet man hier: Global Warming or Cooling? 124 years of Failed Climate and Environmental Predictions

[v] ‘‘The world has been chilling sharply for about twenty years. If present trends continue, the world will be about four degrees colder for the global mean temperature in 1990, but eleven degrees colder in the year 2000. This is about twice what it would take to put us into an ice age.” (Kenneth Watt, Ökologe, vgl. The Daily Caller, Flashback 1970: Earth Day Prof. Predicted A Super Ice Age Would Engulf The World)

„Um 1970 haben die meisten Klimaforscher vorhergesagt, dass 50 Jahre später in Großbritannien sibirisches Klima herrschen würde. 42 der 50 Jahre sind vorbei und heute gibt es kaum noch einen Klimaforscher, der an dieser Prognose festhält. Ich entsinne mich auch an eine Diskussion, in der amerikanische Wissenschaftler allen Ernstes vorschlugen, die Amerikaner und die Sowjets sollten sich zusammentun und Arktis und Antarktis mit thermonuklearen Waffen bewerfen, um eine neue Eiszeit zu verhindern. Auch dieses war ein Konsens, der heute im Rückblick, sagen wir mal, nicht allzu vernünftig erscheint.“ (Prof. Dr. Erich Weede im Jahre 2012)

[vi] “The cooling has already killed hundreds of thousands of people in poor nations… If it continues, and no strong measures are taken to deal with it, the cooling will cause world famine, world chaos, and probably world war, and this could all come by the year 2000.” (Lowell Ponte, The Cooling 1976, Analyse hier: Analysis of Lowell Ponte: The Cooling

[vii] “Entire nations could be wiped off the face of the earth by rising sea levels if global warming is not reversed by the year 2000.” (Noel Brown, früherer Direktor des UN-Umweltprogramms, vgl. u.a. Real Science, UN: Entire Nations To Be Drowned Before The Year 2000)

[viii] “I think we’re in trouble. When you realize how little time we have left – we are now given not 10 years to save the rainforests, but in many cases five years. Madagascar will largely be gone in five years unless something happens. And nothing is happening.” (ABC, The Miracle Planet, 22.04.1990, vgl. Dr. Ogland, Petter: Space: 1999 – Episode by Episode. Raleigh 2015, S. 482)

[ix] “Scientists are warning that some of the Himalayan glaciers could vanish within ten years because of global warming. A build-up of greenhouse gases is blamed for the meltdown, which could lead to drought and flooding in the region affecting millions of people.” (The Birmingham Post, England, 26.07. 1999, vgl. Global Warming or Cooling? 124 years of failed climate and environmental predictions)

[x] “According to Dr David Viner, a senior research scientist at the climatic research unit (CRU) of the University of East Anglia, within a few years winter snowfall will become ‘a very rare and exciting event.’” (vgl. u.a. WUWT, One of the longest running climate prediction blunders has disappeared from the Internet)

[xi] “Now, a new study raises the possibility that global warming might even make it harder for hurricanes to form.” (vgl. USA Today, Study: Global warming may diminish Atlantic hurricane activity)

[xii] “Scientists in the US have presented one of the most dramatic forecasts yet for the disappearance of Arctic sea ice. Their latest modelling studies indicate northern polar waters could be ice-free in summers within just 5-6 years.” (vgl. BBC News, Arctic summers ice-free by 2013)

Die Realität hingegen besteht aus dem exakten Gegenteil, vgl. u.a.

NASA, Antarctic Sea Ice Reaches New Record Maximum

NASA, NASA Study: Mass Gains of Antarctic Ice Sheet Greater than Losses

Im Übrigen gab es auch noch nie so viele Eisbären wie bisher, obwohl sie laut „wissenschaftlicher“ Panikmache aber doch quasi so gut wie ausgestorben sind, vgl. Eike, Der Eisbär vermehrt sich stetig – aber sein Aussterben simulieren darf man doch (1)

[xiii] “[S]tudies of storm intensity/frequency in a warming world show changes on the order of 5 to 10 percent several decades from now”, verkündete Klimawissenschaftler Andrew Freedman. (vgl. Popular Science, 5 Things Hurricane Sandy Reveals About Global Warming)

[xiv] Der staatliche Volkswirt Richard Tol sprach diesbezüglich von einem angeblichen „97%-Konsens”, arbeitete aber (bewusst?) unsauber und wurde vollständig widerlegt, vgl. u.a. Skeptical Science, Richard Tol accidentally confirms the 97% global warming consensus sowie Popular Technology, All „97% Consensus“ Studies Refuted by Peer-Review

[xv] Vgl. Petition Project, Environment Effects of Increased Atmospheric Carbon Dioxide

[xvi] Vgl. American Policy Center, The Heidelberg Appeal

[xvii] Vgl. u.a.
Eike, 8. IKEK Präzises Klima-Timing über die letzten 2500 Jahre – Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

Climate of the past, Multi-periodic climate dynamics: spectral analysis of long-term instumental and proxy temperature records

[xviii] Climate Change 2001, IPCC Third Assessment Report (wurde von den Betreibern mittlerweile gelöscht)

[xix] IPCC, Special Report (wurde von den Betreibern mittlerweile gelöscht)

[xx] Vgl. u.a.

 – Harde, H.: Advanced Two-Layer Climate Model for the Assessement of Globa Warming by CO2, Open Journal of Atmospheric and Climate Change 2374-3808 (2013); Autor und Titel googeln, das PDF ist frei herunterladbar.

– Lindzen, R.S. / Choi, Y-S.: On the determination of climate feedbacks from ERBE data, Geophysical Research Letters, Vol. 36 (2009); das PDF kann nach Googeln von Autoren und Titel frei heruntergeladen werden.

[xxi] Vgl. Eike, Das Ende der Hypothese von der menschgemachten globalen Erwärmung – kurz und bündig

(Anmerkung: Bei diesem Artikel handelt es sich zum größten Teil um ein Kapitel aus meinem 2017 erschienen Buch „Geschosse wider den Einheitsbrei”. Ich habe ihn hier und da angepasst und etwas erweitert.)

Wer der englischen Sprache mächtig ist und daran interessiert ist, mit welchen Tricks die totalitäre Öko-Agenda „wissenschaftlich” untermauert wird, sollte diese knapp 13 Minuten unbedingt investieren und Tony Heller zuhören:

Ebenfalls empfehlenswert ist der 2013 erschienene Lehrfilm „LÜCKENLOS entlarvt“ über die Treibhauseffekt- und CO2-Lüge sowie über die Lüge des menschengemachten Klimawandels. In diesem Video sehen und hören Sie den unabhängigen Physiker Dr. rer. nat. Ralf Tscheuschner, Gerhard Gerlich, sowie den Meteorologen Wolfgang Thüne. Die drei Naturwissenschaftler entlarven den Klimaschwindel lückenlos und führen sämtliche gängigen Klimalügen ad absurdum.

3 Kommentare zu „»Das Klima geht uns alle an!« Oder: Wer sonst nichts gebacken kriegt, der rettet immerhin das Wetter

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