Hans-Hermann Hoppe bei Servus TV

Respekt gebührt dem österreichischen Privatsender „Servus TV“, zum Thema Brexit und EU mit Hans-Hermann Hoppe einen deutsch-amerikanischen Volkswirt und Vertreter der Österreichischen Schule eingeladen zu haben. Gleichzeitig wird sehr schön deutlich, warum Köpfe wie Hoppe nicht im zwangsgebührenfinanzierten Staatsfernsehen auftreten (dürfen).

Seine Beiträge sind wie eine sich durch Dschungelgestrüpp kämpfende Machete. Wie eine einsame Stimme der Vernunft innerhalb eines EU-ropäischen Irrenanstalt-Zeitalters. Wie Balsam inmitten der x-fachen Neuauflage eines absurden, irrationalen sowie logisch als auch ökonomisch als auch historisch widerlegten Superzentralstaates, welcher – damals wie heute – von den meisten Leuten wie eine Religion verteidigt wird.

Oder anders ausgedrückt: Wenn Sachverstand und Hintergrundwissen auf zum Fremdschämen peinliches, weil ignorantes „Die-EU-ist-einfach-sooo-schön“-Regenbogengelaber trifft, weiß man, dass den Ökonomen das volle Arsenal an tausendfach gehörten und tausendfach widerlegten „Argumenten“ aus der sophistischen Mottenkiste verblendeter Wohlstandssozialisten erwartet.

2 Kommentare zu „Hans-Hermann Hoppe bei Servus TV

  1. Ja klar doch, der Kerl der Homosexuelle und andere Störenfriede „physisch entfernen“ will ist eine Stimme der Vernunft. Lustiger Kerl bist du.

    1. Ihr halbgarer Einwurf hat nichts mit dem Interview zu tun und ist von daher ein klassischer Strohmann.

      Darüber hinaus spricht Hoppe auch nicht von irgendwelchen x-beliebigen „Störenfrieden“, ebenso wenig davon, diverse Leute an sich überall zu „entfernen“, sondern nur innerhalb (s)einer sezedierten, konservativ-libertären Gesellschaftsstruktur, deren Teilnahme im Gegensatz zur gegenwärtigen Ineptokratie durch Freiwilligkeit gekennzeichnet ist.

      “There can be no tolerance toward democrats and communists in a libertarian social order. They will have to be physically separated and expelled from society. Likewise, in a covenant founded for the purpose of protecting family and kin, there can be no tolerance toward those habitually promoting lifestyles incompatible with this goal. They – the advocates of alternative, non-family and kin-centered lifestyles such as, for instance, individual hedonism, parasitism, nature-environment worship, homosexuality, or communism – will have to be physically removed from society, too, if one is to maintain a libertarian order.”

      Als r-Stratege würde ich das freilich auch nicht nachvollziehen können.
      MfG

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