Der Islam als Dauerbrenner

Kürzlich las ich irgendwo den nach meinem Dafürhalten zurecht entnervten Satz eines Users, wonach dieser mittlerweile mehr über den Islam wüsste als er jemals wissen wollte. Dieses Empfinden, welches ich im Übrigen voll und ganz teile, hat neben seiner emotionalen Komponente einen realistischen „Kern“, sprich: Es ist nicht einfach grundlos und von Zauberhand entstanden.

Dass der Islam in seinem Wesenskern intolerant, brutal, destruktiv, antisemitisch, homophob, fortschritts- und frauenfeindlich ist, wurde mittlerweile zur Genüge, sowohl theoretisch anhand muslimischer Primärquellen als auch praktisch anhand längst nicht mehr zählbarer Taten unter Berufung auf jene Primärquellen, bewiesen (und nur noch von denen bestritten, die sich in ihrer utopischen Seifenblase heillos verrannt haben und zu stolz sind, sich diesen Umstand einzugestehen). Damit ist nicht gemeint, dass dieser Wesenskern auf jeden Moslem zutrifft, betrachtet man beispielsweise aufgeklärte (türkische) Kemalisten, welche ihrer Religion im Alltag keine allzu große Bedeutung beimessen und über die Notwendigkeit der Trennung von Kirche und Staat im Bilde sind.

Das mit den Primärquellen glauben Sie dennoch nicht so recht? Nun, im Zuge meiner Recherchen kam ich einst nicht umhin, den Koran sorgfältig zu studieren (meines Erachtens sollte dies jede sich aufgeklärt nennende Person tun, da sie letztlich nur dann aus erster Hand hinsichtlich dieses so unerträglich heiklen Themas „aufgeklärt“ wurde.)

Ich zitiere aus den „Geschossen“:

Ayatollah Khomeini widmete sein komplettes Leben dem Studium der islamischen Lehre. Er war der geistig-religiöse Führer der Islamischen Republik Iran sowie höchste religiöse Autorität der schiitischen „Spielart“ des Islam. (Wobei die Unterschiede zwischen Schia- und Sunna-Islam nur äußerlicher Natur sind, d.h. die Spaltung betrifft nur die Nachfolge Mohammeds.) Über den Themenbereich „Islam und Kriegsführung“ hatte der Herr Ayatollah Folgendes zu sagen:

„Der Koran lehrt uns, diejenigen als Brüder zu behandeln, die wahre Muslime sind und an Allah glauben. Er lehrt uns, andere zu schlagen, ins Gefängnis zu werfen, zu töten (…) Der Islam macht es allen männlichen Muslimen zur Pflicht, vorausgesetzt, sie sind nicht behindert oder untauglich, sich für die Eroberung (anderer) Länder bereitzuhalten, so dass die Schrift des Islams in allen Ländern der Erde befolgt werde. (…) Aber die den islamischen Heiligen Krieg studieren, werden erkennen, warum der Islam die ganze Welt erobern will. Die nichts über den Islam wissen, geben vor, der Islam argumentiere gegen Krieg. Die das sagen, sind gedankenlos. (…) Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen, wie sie euch alle töten würden! (…) Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden?

Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander! Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis Nichtmuslime uns überwältigen? (…) Der Islam sagt: Tötet im Namen Allahs alle, die euch töten möchten! Heißt das, dass wir uns unseren Feinden ergeben sollen? (…) Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes! (…) Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann! Es gibt noch hunderte von Versen und Hadithe, die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern. Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten!“[i]

In der Tat machen diese Aussagen nach Studium des Korans vollkommen Sinn. In [der] „Nihilismus-Party“ frage ich u.a. nach der enthaltenen Philanthropie folgender Suren, welche ich der – muslimischen Gelehrten nach – anerkanntesten und wissenschaftlichsten Koranübersetzung[ii]  entnommen habe:

Betreff: Allahs Befehle zur Islamisierung der ganzen Welt

Sure 8, 40 Al-Anfāl

„Und kämpfet wider sie, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf Allah gerichtet ist. (…)“

Sure 48, 29 Al-Fath

„Er [Allah – Anm. P.A.M.] ist es, Der Seinen Gesandten [Muhammad – Anm. P.A.M.] geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, dass Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.“ (= Sure 61,10)

Sure 61,10 Al-Saff

„Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, auf dass er sie obsiegen lasse über alle Religionen, auch wenn die Götzendiener es hassen.“ (= Sure 48,29)

Sure 2, 194 Al-Baqarah

„Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. (…)“

Betreff: Die Vorherbestimmung aller Muslime zum bewaffneten Kampf für Allah

Sure 2, 217 Al-Baqarah

Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch missfällt; aber es ist wohl möglich, dass euch etwas missfällt, was gut für euch ist; und es ist wohl möglich, dass euch etwas gefällt, was für euch übel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.

Sure 4, 77 Al-Nisā

„Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Bösen. Kämpft darum wider die Freunde Satans! Denn gewiss, Satans Feldherrnkunst ist schwach.“

Sure 9, 111 Al-Taubah

„Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für den Garten [= Paradies – Anm. P.A.M.] erkauft: sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und fallen – eine Verheißung, bindend für Ihn, in der Thora und im Evangelium und im Qur-ân. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels mit Ihm; denn dies fürwahr ist die höchste Glückseligkeit.“

Sure 61, 4-5 Al-Saff

„Höchst hassenswert ist es vor Allah, dass ihr sagt, was ihr nicht tut. Siehe Allah liebt diejenigen, die für Seine Sache kämpfen, (in Schlachtordnung) gereiht, als wären sie ein gefestigter Bau.“

Betreff: Uneingeschränkte Kampfbefehle Allahs an Muhammad und die Muslime

Sure 2, 245 Al-Baqarah

„Kämpfet für Allahs Sache und wisset, dass Allah allhörend, allwissend ist.“

Sure 8, 61 Al-Anfāl

„Und rüstet wider sie, was ihr nur vermögt an Streitkräften und berittenen Grenzwachen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euren Feind und außer ihnen andere, die ihr nicht kennt; Allah kennt sie. (…)“

Sure 9, 123 Al-Taubah

„O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der Ungläubigen[iii], die euch benachbart sind, und lasst sie in euch Härte finden; und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“

Sure 9, 5 Al-Taubah

„Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakāt [= Almosensteuer – Anm. P.A.M.], dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig[iv].“

Sure 9, 29-30 Al-Taubah

„Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien [sic!] Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!“

Sure 9, 41 Al-Taubah

„Ziehet aus, leicht und schwer, und streitet mit eurem Gut und eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet!“

Betreff: Vergeltungskrieg: Wie Allah Angriffe gegen Ungläubige im Koran rechtfertigt

Sure 2, 162 Al-Baqarah

„Die ungläubig sind und als Ungläubige sterben, über sie der Fluch Allahs[v] und der Engel und der Menschen insgesamt!“

Sure 2, 192 Al-Baqarah

„Und tötet sie[vi], wo immer ihr auf sie stoßt[vii], und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag (…)“

Sure 9, 12-14 Al-Taubah

„Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpfet die Führer des Unglaubens – sie halten ja keine Eide -, auf dass sie ablassen. Wollt ihr nicht kämpfen wider ein Volk, das seine Eide gebrochen hat und das den Gesandten zu vertreiben plante – und sie waren es, die zuerst wider euch begannen? Fürchtet ihr sie etwa? Allah ist würdiger, dass ihr Ihn fürchtet, wenn ihr Gläubige seid. Bekämpfet sie; Allah wird sie strafen durch eure Hand und sie demütigen und euch verhelfen wider sie und Heilung bringen den Herzen eines gläubigen Volks;“

Betreff: Wie die Kampfbefehle Allahs ausgeführt werden sollen bzw. offene Ankündigung von Terror

Sure 5, 34 Al-Mā ‘edah

„Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;“

Sure 8, 13 Al-Anfāl

„(…) In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!“

Sure 9, 52 Al-Taubah

„Sprich: ‚Ihr erwartet für uns nur eines der beiden guten Dinge, während wir, was euch betrifft, erwarten, dass Allah euch mit einer Strafe treffen wird, entweder durch Ihn selbst oder durch unsere Hand. Wartet denn; wir warten mit euch.“

Sure 47, 13-14 Mohammad

„(…) Die aber ungläubig sind, die genießen und fressen wie das Vieh, und das Feuer wird ihre Wohnstatt sein. Und wie so manche Stadt (…) haben Wir schon zerstört;  und sie hatten keine Helfer!“

Betreff: Belohnungen für die Ausführung der Kampfbefehle Allahs

Sure 4, 75 Al-Nisā

„Lasst also solche für Allahs Sache kämpfen, die das irdische Leben hinzugeben gewillt sind für das zukünftige. Und wer für Allahs Sache ficht, ob er fällt oder siegt, Wir werden ihm bald großen Lohn gewähren.“

Sure 8, 42 Al-Anfāl

„Und wisset, was immer ihr (im Kriege) gewinnen möget, es gehört ein Fünftel davon Allah und dem Gesandten und der Verwandtschaft (…)“

Sure 47, 35-36 Mohammad

„Wahrlich, jene, die ungläubig sind und die abwendig machen von Allahs Weg und dann als Ungläubige sterben – ihnen wird Allah gewiss nicht verzeihen. So ermattet nicht, damit ihr nicht nach Frieden rufen müsst [sic!]; denn ihr sollt obsiegen. Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.“

Sure 48, 20-21 Al-Fath

„Und viel Beute, die sie machen sollen. Und Allah ist allmächtig, allweise. Allah hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen sollt; und einstweilen hat Er euch dies gegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten, dass es ein Zeichen für die Gläubigen sei und dass Er euch leite auf den geraden Weg.“

Betreff: Einstellung hinsichtlich Frauen und Andersgläubiger sowie Untersagung von Vergebung und Schließen von Freundschaften

Sure 4, 35 Al-Nisā

„Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, lasst sie allein in den Betten und straft[viii] sie. (…)“

Sure 4, 90 Al-Nisā

„Sie [Ungläubige – Anm. P.A.M.] wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg.[ix] Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer;“

Sure 60, 10 Al-Mumtahanah

„Allah verbietet euch nur, mit denen, die euch bekämpft haben des Glaubens wegen und euch aus euren Heimstätten vertreiben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu machen.[x] Und wer mit ihnen Freundschaft macht – das sind die Missetäter.“

Zitat Ende.

Nicht umsonst jedoch warnten schlaue Köpfe respektive Denker der Aufklärung bereits in Jahrhunderten vor uns nach eingehender Analyse vor jener Religion, welche seit Bestehen mit dem Schwert verbreitet wird und sich nur solange „friedlich assimiliert(e)“, wie deren Anhänger die Minderheit verkörper(te)n bzw. dazu gezwungen waren. Aus einer schier endlosen Liste islamkritischer Einschätzungen früherer Philosophen, Gelehrter und Staatsmänner, von Voltaire (und hier) über Alexis de Tocqueville, bis hin zu John Quincy Adams, Arthur Schopenhauer (kürzlich verurteilt) und Kemal Atatürk, gewähren andererseits, im Gegensatz zu den Gelehrten, auch islamapologetische Meinungen einstmals oberster Nationalsozialisten (z.B. Heinrich Himmler) tiefe Einblicke in das Wesen beider Ideologien:

„Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt: Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – das Christentum ist so etwas Fades – hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden.“ (Adolf Hitler)

Wer sich eingehend mit dem Islam beschäftigt, kommt selbst als historischer Laie zwangsläufig zu diesem „Tatbestand“. „Ja, aber die Kreuzzüge waren nichts anderes und…“ Nein, nein und nochmals nein.

Ebenso entlarvt man bei entsprechendem Willen das Märchen vom Islam als „nahöstliche Wiege“ eines reichhaltigen und wertvollen Wissens. Dieses Wissen übernahmen muslimische (arabische) Herrscher quasi ausnahmslos von anderen Kulturen (z.B. der syrischen, phönizischen oder ägyptischen), mit denen sie Handel trieben (bisweilen auch aus dem Grund, da die arabische Expansion gestoppt wurde, beispielsweise von Byzanz), noch stärker aber von eroberten und unterjochten Kulturen (vor allem der griechischen) nebst deren Wissensträgern. Nur deshalb gab es bisweilen seitens der Araber – und später der Türken (Osmanen) – „Toleranz“ gegenüber anderen, insbesondere gegenüber den anderen Buchreligionen Judentum und Christentum. Man brauchte sie schlichtweg zur Wertschöpfung, da die eigene Kultur wissensfeindlich und träge war.

Eigene Manufakturen oder gar Industrie, eigene Wissenschaft, damit verbundener Wissensdrang sowie hohe Bildung, eigene Technik und Forschung hat der Islam – mit dem Kernland Arabien – niemals hervorgebracht, bis heute nicht. Ohne den Öl- und Gasreichtum, den übrigens ausschließlich Ausländer fördern, so wie praktisch alle körperlichen und geistigen Arbeiten in den arabischen Öldiktaturen von Ausländern erledigt werden, bestünde die arabische Halbinsel aus ein paar Sandhügeln in der Wüste und Araber wären, ohne dies despektierlich zu meinen, überwiegend einfache Kameltreiber etc. (geblieben). Vermutlich wird dies auch wieder so kommen, sobald der Öl- und Gasreichtum versiegt sein wird, denn die Bruttowertschöpfung der Araber liegt unterhalb der von Schwarzafrika. (Es wird ein Segen für die Welt sein, sollte dadurch der Dschihadismus versiegen.)

Die Ausbreitung des Islam bedeutete, nüchtern betrachtet, einen Rückfall der Kulturen ins Mittelalter bzw. in die Steinzeit, je nach regionaler Ausprägung. Dabei sei angemerkt, dass Islamisten relativ harmlos wären, sofern sie sich konsequenterweise auf die ihnen zustehende „islamisch hervorgebrachte“ Technik beschränken würden, das heißt auf traditionelle Eisenwaffen wie den Krummdolch, während ihnen jede Elektronik, die Dampftechnik, Motoren usw. (allesamt Produkte böser, kaukasischer Kulturen) versagt bleiben müssten. Dann könnten sie weiland Kara ben Nemsi durch die Schluchten des „wilden Kurdistan“ (Karl May) reiten, bedeuteten aber keine militärische Gefahr mehr. Doch interessanterweise sind missverstandenen und gequälten Sprenggläubigen an dieser Stelle sehr inkonsequent und nutzen die fortschrittliche Technik zur Bekämpfung des Westens, der diese Technik überhaupt erst hervorgebracht hatte.

Doch genug davon. Schlimm genug, dass wir uns im 21. Jahrhundert tatsächlich noch einmal mit mittelalterlichen Barbaren-Riten und diversen Allmacht-Fantasien eines nachweislich pädophilen Judenschlächters auseinandersetzen und allen Ernstes in nicht enden wollenden „Talkrunden“ das „Für und Wider“ der – neben dem Staatsglauben – mit Abstand destruktivsten Religion des Planeten „eruieren“; ich persönlich empfinde diese Dinge nicht nur als furchtbar, sondern vor allem auch als Bremsklötze. Statt der zweihundertfünfzigsten Diskussion darüber, ob Dinge wie Kinderehen, das Ermorden von Schwulen oder das „kulturell bedingte“ Schächten von „Kuffar“ etc. in eine säkulare und hoch-technisierte Industrienation integriert werden sollten, könnten wir theoretisch nämlich auch über Transhumanismus, potenzielle Szenarien nach Erreichen der Singularität oder womöglich bald für jedermann erschwingliche, fliegende Autos sprechen, wir könnten gezielt den (wie immer nur im Westen möglichen) medizinischen Sieg über unsägliche Krankheiten wie Krebs in Angriff nehmen (anstatt längst tot geglaubte Krankheiten in Mitteleuropa flächendeckend neu zu importieren) und vieles mehr.

Die Prämissen dafür sind freilich nicht vom Himmel gefallen, sondern liegen nicht zuletzt in der über Jahrhunderte gewachsenen (und erkämpften!), gesellschaftlichen Entwicklung des Westens begründet. Damit soll nicht behauptet werden, dass derlei Gedanken gar keinen Raum mehr einnehmen oder der wissenschaftliche Fortschritt zum Erliegen gekommen ist, aber ein Fokus darauf – und damit etwas tatsächlich Nützliches, ob nun Medizin, Philosophie oder Technik – sieht auch anders aus. Stattdessen: Islam, Islam und noch mehr Islam. Man möge es mir verzeihen, aber ich bin es einfach leid.

Vor diesem Kontext kann sich dem polit-medialen Dauerfeuer nur mehr schwerlich entzogen werden. Kein Tag ohne „Neues“, „Wissenswertes“ oder „Interessantes“ über die Unterwerfungsreligion „an sich“ oder deren Etablierung in Deutschland respektive Westeuropa. Dazu die schleichende Unterwanderung von Bildungseinrichtungen in Form zunehmender „Islamwissenschaften“, Moschee-Besuche (zu Deutsch: Unterwerfungsort-Besuche), „Halal“-Essen, „Burkini“-Schwimmunterricht, Kopftuchunterricht, Arabisch als potenzielles Unterrichtsfach (nicht aus Gründen natürlicher Neugier, sondern als Teil einer politischen Agenda) und anderer Extrawürste. Und trotzdem wird der diesbezügliche Dauer-Input und die damit verbundene, sukzessive Umwälzung – um nicht zu sagen Teilzersetzung – abendländischer Kultur nicht selten abgestritten, gleich einem bockigen Kind, das sich Augen und Ohren zuhält und „La la la“ singt.

Dabei ist der Test, ob im Alltag „alles wie immer“ sei oder nicht, ganz einfach. Einmal von empirisch belegten Zahlen hinsichtlich wöchentlicher Anschläge weltweit sowie deutscher Kriminalstatistiken und veränderter Alltagsrealitäten abgesehen, muss man sich dazu als Erwachsener nur einmal ein paar Fragen stellen und gewillt sein, diese ehrlich zu beantworten:

– Wie hoch war allgemein (nicht generell) die „Informationspräsenz“ hinsichtlich des Islams während meiner eigenen Kindheit respektive Schulzeit? Verschwindend gering bzw. de facto nicht vorhanden.

– Was wusste ich über diese Religion abgesehen von dem Umstand, dass sie existiert (in vielen Fällen nicht einmal das)? Nichts bzw. so gut wie nichts.

– Inwieweit wurde ich mit dieser Religion in meinem Alltag konfrontiert? Nie.

– Welchen Raum nahm diese Religion im Vergleich zu anderen (Welt-)Religionen im öffentlichen Diskurs ein? Keinen.

Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, während meiner gesamten Kindheit und Jugend auch nur ein einziges Mal über irgendetwas, was auf den Islam referiert, debattiert zu haben, sei es innerhalb der Familie, mit Freunden auf dem Pausenhof, in den Ferien oder auf Klassenfeiern, sei es im Unterricht, in diversen Vereinen, im Zeltlager, bei Eltern von Freunden oder sonst irgendwo. Einmal waren wir im Zuge des Religionsunterrichts in einer jüdischen Synagoge, aber auch nur, weil sie seit über 250 Jahren direkt neben meiner ehemaligen Schule steht.

Eine interessante Frage lautet auch, was wohl los wäre, sofern sich in Deutschland mit einem Schlag Hindus, Buddhisten, Juden, Konfuzianisten oder Taoisten gruppenweise zusammenrotteten und auf den Straßen lauthals über das – nennen wir es vorsichtig – polit-mediale „Aufmerksamkeitsdefizit“ ihnen gegenüber klagten, also de facto über deren „Diskriminierung“, nachdem ihre Belange nicht eine einzige Minute wert zu sein scheinen, egal wo.

Aber noch interessanter ist die Frage, warum man von jenen Gruppen kein öffentliches Krakeele vernimmt, warum sich keine Forderungen schier rund um die Uhr die Klinke in die Hand drücken, welche alsdann im Brustton einer auf ökonomischem Realitätsverlust gründenden „Das-steht-uns-zu“-Überzeugung vorgetragen werden.

Die Antwort darauf würde Sie nur verunsichern.

 


[i] Ayatollah Khomeini in seinem 1943 verfassten Buch Kashf al-Asrar (Enthüllung der Geheimnisse).

[ii] Verlag Der Islam (Hrsg.): Koran. Der Heilige Qur-ân. Arabic text with German translation. Frankfurt am Main 2012. Aus dem Vorwort: „[Die vorliegende Übersetzung] ist von islamischen Gelehrten in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut erarbeitet und mehrfach durchgesehen und verbessert worden. (…) Die hier vorliegende Übersetzung hat vor allem das Wohlgefallen der islamischen Welt hervorgerufen. Von den Kritikern der Al-Azhar-Universität in Kairo bis zu deutschsprachigen Muslimen wurde (…) der Qurân der Ahmadiyya Muslim Jamaat als lesenswert und beste deutsche Übersetzung beurteilt [sic!]. Daran kann auch die innerislamische Diskussion über bestimmte Fachausdrücke nichts ändern.“ Beim Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Übersetzungen wird deutlich, dass die in diesem Buch verwendete Übersetzung als „gemäßigt“ (sic!) bezeichnet werden kann. Beim wissenschaftlichen Islamexperten Salam Falaki beispielsweise klingen die sich auf dieselben und weitere Suren beziehenden Übersetzungen weit weniger glimpflich, vgl. Falaki, Salam: Kampfbefehle Allahs im Koran. Warum Muslime gegen Ungläubige kämpfen müssen. München 2001.

[iii] Auch wenn in der Ausgabe darauf aufmerksam gemacht wird, dass es sich um „die Gegner des Islams“ handle, „die sich mit den Muslims im Kriegszustand befanden“ (z.B. Römer), so ist in jedem Falle der Umstand evident, dass stets und ausschließlich Gewalt und Gegengewalt zur Option stehen, niemals Diplomatie, Dialog, Verhandlungsgespür oder dergleichen.

[iv] Ja, es klingt unfassbar, aber das steht tatsächlich so im Koran. Fügung durch Erpressung und Rache, die allen Ernstes als „Allverzeihung“ und „Barmherzigkeit“ tituliert werden. Wahrlich barmherzig wäre es doch für einen mildtätigen Gott, „Götzendienern“ trotz ihres Unglaubens zu verzeihen (eben zu tolerieren), nicht erst nach dem gewaltsam erfolgten Konvertieren.

[v] Die Vergebung, Milde und Toleranz Allahs springen einen schier an.

[vi] Ungläubige, die nicht für Allahs Sache kämpfen, wie u.a. aus der vorigen Sure 191 hervorgeht.

[vii] Laut dem deutsch-libanesischen, fließend Deutsch und Arabisch sprechenden Islam- und Koranexperten Imad Karim handelt es sich bei „auf sie stoßt“ um eine falsche Übersetzung: Richtig müsse es heißen: „Und erschlagt sie, wo immer ihr sie handhaben könnt“ , also gefangen nehmen könnt (arabisch: حَيْثُ ثَقِفْتُمُوهُمْ). Es handelt sich hierbei nur um ein Beispiel, bei dem man davon ausgehen kann, dass die fürderhin in Deutschland als „wissenschaftlichste“ geltende Koranübersetzung bewusst beschönigt wurde.

[viii] „Der Islam ehrt die Frau, weil sie von ihrem Mann geschlagen werden darf, nur wenn sie ablehnt, mit ihm zu schlafen.” (Imam Saad Arafat am 04.02.2010 im ägyptischen Al-Nas TV, siehe dazu YouTube, Prügelstrafe für Frauen – Islamischer Imam Saad Arafat)

[ix] Religiös-kulturelle Intoleranz ist hier einmal mehr unmissverständlich das Gebot der Stunde, Freundschaften mit Nicht-Muslimen demzufolge undenkbar. „Gleichsein“ sei demnach zudem offensichtlich auch nur dann ablehnungswürdig, sofern es kein Gleichsein bzgl. des Glaubens an Allah bedeute. In Sure 4,106 tritt dies erneut hervor: „Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir niedergesandt, auf dass du zwischen den Menschen richten mögest, wie Allah es dir gezeigt hat. Sei also nicht Verfechter der Treulosen;“ Aber auch Beten (Erflehen) für das Seelenheil Ungläubiger ist Muslimen untersagt, selbst wenn es unmittelbare Angehörige sind: Sure 9,113: „Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, dass sie (von Gott) für die Götzendiener Verzeihung erflehen sollten, und wären es selbst ihre nächsten Angehörigen, nachdem ihnen deutlich kund geworden, dass jene der Hölle Bewohner sind.“ Na wenn das nicht optimale Prämissen für ein harmonisches Miteinander voller Vielfalt auf Erden bedeuten, was dann?

[x] Diese Anweisung impliziert nichts anderes als dass es niemals zu Freundschaft zwischen Muslimen und Christen o.a. kommen darf, schon aufgrund der Evidenz vergangener Kämpfe. Die einzige Alternative bestünde für Christen etc. in der Unterwerfung. Die Sure ist ein weiterer Beleg für die Tatsache, dass der Islam keine friedliche Koexistenz vorsieht.

3 Kommentare zu „Der Islam als Dauerbrenner

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