Über die Entlarvung kulturrelativistischer Doppelstandards

Kürzlich las ich irgendwo folgenden Satz, ob aus den Reihen der gleichgeschalteten Mainstream-Presse oder des gleichgeschalteten Michel-Einheitsbreis, kann ich nicht mehr sagen:

Donald Trumps Einreisestopp für Muslime wird die muslimische Welt nur noch stärker radikalisieren und züchtet Terroristen heran.“

Na das ist doch ‘mal eine Ansage, oder nicht? Ob sich der Urheber sowie die unzähligen Beipflichtenden dieser Aussage neben dem Umstand,  dass es sich nicht um einen „Einreisestopp für Muslime“ handelt, der damit getätigten, expliziten, ja, verräterischen Selbstentlarvung bewusst sind? Ich denke nicht.

War bis dato aus der selben Ecke nicht stets zu hören, dass „Terroristen nichts mit dem Islam zu tun haben“? Und nun auf einmal anscheinend doch. Damit nicht genug. Es wird „die muslimische Welt nur noch stärker radikalisieren“! Pardauz, wo besagte Welt zu großen Teilen bisher doch laut vorgegebenem Tenor überhaupt nicht radikal war. Und nun das. Hochinteressant.

Wissen Urheber und Beipflichtende eigentlich um den seit anno dazumal existierenden „jüdischen Einreisestopp“ in die folgenden Länder Bescheid (in alphabetischer Reihenfolge):

Algerien, Bangladesch, Brunei, Iran, Irak, Jemen, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien und Vereinigte Arabische Emirate.

Wie sieht’s aus?

Auch folgenden Satz hörte ich in diesem Zusammenhang noch nie, nirgends:

„XYs Einreisestopp für Juden wird die jüdische Welt nur noch stärker radikalisieren und züchtet Terroristen heran.“

Woran mag das nun liegen? Warum hören wir nirgends auf der Welt von „(blitz)radikalisierten Judenbanden“ oder „radikalisierten jüdischen Einzeltätern“, die Diskotheken, Konzertsäle, Weihnachtsmärkte und Tanzclubs ausräuchern, sich mit Bomben, Äxten, Messern und Brechstangen durch Fußgängerzonen, Bahnhöfe und Züge pflügen, junge, mittelalte und uralte Frauen penetrieren und missbrauchen, kulturfremde Festivitäten in Spukhäuser verwandeln, in Badeanstalten defäkieren usw. usf.?

Es gibt viele Gründe hierfür, über die ich selbst erst wieder sehr lange mit Bekannten diskutierte: Durchschnittliche Intelligenz, Kultur, Religion, Fortschritt. Zusammengefasst ging es in der Diskussion allerdings „lediglich“ um die Gewichtung jeweiliger Komponenten in ihrer Rolle als Prämissen für Barbarentum. Die Komponenten wurden jedoch – im Gegensatz zum über Dekaden medial und bildunspolitisch herbeigezüchteten Buntmenschentum im Zeitalter der Entklärung – überhaupt als solche anerkannt und nicht an sich negiert, wie dies auf Seiten kulturrelativistischer Einheitspartei-Anhänger überwiegend der Fall ist.

Abschließend ein paar Fragen:

  1. Wenn es böse ist, jemandes Einreise aufgrund seiner Religion zu untersagen, warum untersagen dann sechzehn muslimische Länder Israelis die Einreise aufgrund deren Religion?
  2. Wenn der Islam mit westlicher Zivilisation und Kultur kompatibel ist, warum werden Homosexuelle täglich und nach wie vor in elf muslimischen Ländern hingerichtet?
  3. Wenn der Islam mit westlicher Zivilisation und Kultur kompatibel ist, warum ist die Mehrheit (52%) der im Vereinigten Königreich lebenden Muslime der Auffassung, Homosexualität sollte kriminalisiert werden?
  4. Wenn der Islam mit westlicher Zivilisation und Kultur kompatibel ist, warum werden Transsexuelle beim Versuch der Einreise in „gemäßigte“ muslimische Länder daran gehindert (z.B. in die Vereinigten Arabischen Emirate), stattdessen schikaniert und bedroht?
  5. Wenn der Islam mit westlicher Zivilisation und Kultur kompatibel ist, warum haben Muslime dann etwas, das „gemeinschaftliche Vergewaltigung“ („Taharrusch dschamā’i“, ein „Gesellschaftsspiel“) sowie „Spiel mit Buben“ („bacha bazi“, wonach alte Männer Sex mit kleinen Jungen haben) bedeutet?
  6. Warum versagen muslimische Gruppierungen einerseits auf ganzer Linie, wenn es darum geht, sich öffentlich gegen „islamistischen“ Terror zu positionieren, andererseits aber keine Schwierigkeiten damit haben, Massenproteste zu organisieren, sofern ein Karikaturist Zeichnungen von Mohammed fabriziert?
  7. Warum echauffieren sich etliche Muslime einerseits darüber, kollektiv am „radikalen Islam“ schuld zu sein, wenn sie andererseits Ex-Muslime niederbrüllen und einschüchtern, welche sich gegen eben diesen aussprechen?
  8. Warum bestehen so viele Muslime einerseits darauf, nicht kollektiv für Terrorismus verantwortlich gemacht zu werden, wenn sie andererseits alle Abendländer kollektiv für die Aktionen westlicher „Regierungen“ in muslimischen Ländern verantwortlich machen?
  9. Warum bestehen so viele Muslime darauf, den Islam als „Religion des Friedens“ anzuerkennen, mich dann jedoch mit dem Tode bedrohen, sofern ich sage, dass er es nicht ist?
  10. Wenn der Islam eine „Religion des Friedens“ ist, warum enthält der Koran 109 Passagen, in denen Muslime dazu aufgerufen werden, gegen „Ungläubige“ zu kämpfen?
  11. Wenn der Islam eine „Religion des Friedens“ ist, warum findet die Polizei immer wieder militärisches Kriegsgerät in europäischen Moscheen?
  12. Wenn der Islam eine „Religion des Friedens“ ist, warum unterstützt eine signifikante Anzahl von Muslimen, die im Westen leben, Selbstmordattentate?
  13. Wenn der Islam eine „Religion des Friedens“ ist, warum existiert keine einzige populäre, muslimische Friedensbewegung?
  14. Wenn der Islam eine „Religion des Friedens“ ist, warum schreiben viele Ex-Muslime bekannten sowie todesmutigen Islamkritikern, dass sie jenen zustimmen, aber aus Furcht, getötet zu werden, nicht wagen, dergleichen öffentlich kund zu tun?
  15. Wenn Terrorismus lediglich eine Gegenreaktion auf westliche Außenpolitik darstellt, warum sind die meisten Opfer von Terrorismus andere Muslime?
  16. Warum berufen sich so viele Muslime und Abendländer auf die Kreuzzüge – einen sechshundert Jahre andauernden Verteidigungskrieg – um den im Hier und Jetzt stattfindenden, modernen islamischen Terrorismus zu entschuldigen? (Kein Argument)
  17. Warum regt man sich einerseits darüber auf, dass „Frankreich“ etwas wie den „Burkini“ verbietet, wenn man andererseits ausblendet, dass westliche Frauen attackiert und inhaftiert werden, sofern sie an Stränden muslimischer Länder das trügen, was sie wollten?
  18. Warum wird versucht, Kritik am Islam mit dem Vorwurf des Rassismus niederzubrüllen, obwohl der Islam keine Rasse ist?
  19. Warum besteht nach jedem muslimischen Terrorakt die erste Sorge aus einer Gegenreaktion bzgl. Muslimen und müsste dementsprechend nicht die erste Sorge nach einem „rechtsradikalen“ Attentat auf Muslime eine Gegenreaktion auf „Rechtsradikale“ sein?
  20. Wenn der egoistische Westen so ungerecht ist und (immer noch) nicht genügend syrische Flüchtlinge aufnimmt, warum haben dann die fünf wohlhabendsten muslimischen Länder der Erde nicht einen einzigen syrischen Flüchtling aufgenommen?
  21. Wenn der Westen so böse und repressiv gegenüber Muslimen ist, warum leben dann über 50 Millionen von ihnen eben dort?

Man kann die hiesigen Widersprüche und Doppelstandards politisch korrekter Appeaser und Kulturrelativisten auch ironisch zusammenfassen, wie es ein guter Bekannter tat:

Zehn Punkte, die eindeutig für den Islam sprechen:

  1. Der Islam ist das Beste für Fortschritt, Wohlstand und Menschenrechte. Das erkennen wir an den Flüchtlingsströmen aus dem Westen, die alle in die arabisch-muslimische Welt wollen, weil es sich nirgendwo besser leben lässt.
  2. Der Islam ist gut für Frauen. Das erkennen wir an dem großen Einfluss, den Frauen in muslimischen Gesellschaften ausüben.
  3. Der Islam ist tolerant. Das erkennen wir an der Begeisterung von Juden, Christen und Atheisten für den staatlich geförderten Bau von Synagogen, Kirchen und neutralen Diskussionsforen in der arabisch-muslimischen Welt.
  4. Der Islam ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung. Das erkennen wir an der ruhigen, ausgeglichenen und bescheidenen Art von Muslimen in aller Welt, auch in Deutschland.
  5. Der Islam hat nichts mit Terrorismus zu tun. Das erkennen wir daran, dass sich fast alle praktizierenden Terroristen auf das Judentum, das Christentum und den Buddhismus berufen, sich aber noch nie ein Terrorist auf den Islam berufen hat.
  6. Der Koran ist gewaltfrei. Das erkennen wir daran, dass wir beim noch so gründlichen Lesen des Korans keine einzige Passage finden, die zu Mord, Gewalt oder Verfolgung Andersdenkender aufruft.
  7. Der Islam ist gewaltfrei. Das erkennen wir an einer 1.400 Jahre währenden Geschichte friedlicher Ausbreitung durch idealen herrschaftsfreien Diskurs, philosophische Argumentation und unaufdringliche Überzeugungsarbeit.
  8. Der Islam ist das Beste für die Wissenschaft. Das erkennen wir an, äh, zahllosen Nobelpreisen für Physiker, Chemiker und Mediziner islamischer Herkunft und an der Tatsache, dass so viele Menschen aus dem Westen um die Aufnahme in den Kliniken islamischer Länder betteln, wenn es ihnen schlecht geht.
  9. Der Islam ist das Beste für die Umwelt. Das erkennen wir an den blühenden Landschaften der arabisch-muslimischen Welt. Während in Israel nur Kakteen wachsen, ist der Wüstensand rund um Israel einem Paradies gewichen, da alle Öleinnahmen verantwortungsvoll und ökologisch sinnvoll investiert wurden.
  10. Der Islam ist das Beste für alle Menschen. Das erkennen wir daran, dass man Juden, Christen und Buddhisten mit Gewalt davon abhalten muss, zum Islam zu konvertieren, während eine mit keinem Hindernis verbundene Konversion vom Islam zu einer anderen Religion niemand in den Sinn kommen würde.

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